76ers mit Überraschung: Celtics scheitern in NBA-Playoffs

Ein Sieg fehlte den Boston Celtics in den NBA-Playoffs – dann folgten drei Niederlagen in Serie. Während im Westen der Liga schon alles klar ist, wird die Eastern Conference zum Überraschungsei. Die Philadelphia 76ers haben in der NBA für eine große Überraschung gesorgt und die Boston Celtics aus den Playoffs geworfen. In Boston gewannen die 76ers das entscheidende siebte Spiel der Serie 109:100. Boston war in der Hauptrunde das zweitbeste Team der Eastern Conference und hatte in der Serie bereits 3:1 geführt. Philadelphia hatte sich lediglich auf Rang sieben und über den Umweg der Play-Ins für die Playoffs qualifiziert. Im Halbfinale der Eastern Conference treffen die 76ers nun auf die New York Knicks, bei denen auch der Deutsche Ariel Hukporti im Kader steht. Joel Embiid mit 34 Punkten und Tyrese Maxey mit 30 Zählern waren die besten Werfer für Philadelphia. Die 76ers haben nie zuvor die nächste Runde in den Playoffs erreicht, wenn das Team nach Siegen bereits 1:3 hinten lag. Boston musste im entscheidenden Spiel auf Jayson Tatum verzichten, der wegen Knieproblemen nicht einsatzfähig war. Die 33 Punkte von Jaylen Brown waren zu wenig. Im Westen alles klar – im Osten warten zwei weitere Entscheidungen Während in der Western Conference die Paarungen für die zweite Runde bereits feststehen – die Los Angeles Lakers treffen auf Titelverteidiger Oklahoma City Thunder, die San Antonio Spurs bekommen es mit den Minnesota Timbewolves zu tun – entwickelt sich der Osten der NBA immer mehr zu einer Quelle für Überraschungen. Die Cleveland Cavaliers um Nationalmannschafts-Kapitän Dennis Schröder müssen gegen die Toronto Raptors zu einem Spiel sieben antreten. Auch die Orlando Magic um die Weltmeister-Brüder Franz und Moritz Wagner sowie Tristan da Silva gehen heute Abend (21.30 Uhr MESZ) gegen die Detroit Pistons in ein entscheidendes siebtes Duell.