Für eine Auseinandersetzung in der Kabine gibt es heftige Geldstrafen für zwei Profis von Real Madrid. Jetzt reagiert der Trainer auf den Eklat. Im Wirbel um die heftige Rangelei von Federico Valverde und Aurélien Tchouaméni in der Kabine von Real Madrid will Trainer Álvaro Arbeloa auf weitere Sanktionen gegen das Duo verzichten. „Was ich nicht tun werde, ist, sie auf einem Scheiterhaufen auf dem Stadtplatz zu verbrennen, denn das haben sie nicht verdient. Es ist Zeit, ein neues Kapitel aufzuschlagen“, sagte der Coach des spanischen Fußball-Rekordmeisters am Tag vor dem Clásico gegen den Tabellenersten FC Barcelona . Wegen des Vorfalls hatte der Club die beiden Fußballprofis zu einer saftigen Geldstrafe von jeweils 500.000 Euro verdonnert. Bei der angeblichen Prügelei hatte sich Valverde laut spanischen Sportmedien an einer Tischkante eine blutende Wunde am Kopf zugezogen. Der Uruguayer hatte danach allerdings betont, sein französischer Teamkollege Tchouaméni habe ihn nicht geschlagen und er ihn auch nicht. Arbeloa bezeichnete den Streit als „sinnlos“ und versicherte: „Meine Spieler haben ihren Fehler eingesehen, ihre Reue zum Ausdruck gebracht und um Vergebung gebeten.“ Der Trainer steht bei den Königlichen nach einer enttäuschenden Saison vor dem Aus. Gewinnt Real am Sonntag (21.00 Uhr/DAZN) nicht in Barcelona, sind die Katalanen vorzeitig Meister.