Der VfB Stuttgart gewinnt das direkte Duell um den vierten Champions-League-Platz. Zwei deutsche Nationalspieler stehen dabei besonders im Fokus. Am Samstagnachmittag hat sich der VfB Stuttgart gegen Bayern Leverkusen mit 3:1 (2:1) durchgesetzt. In einem unterhaltsamen Duell waren die Leverkusener schon nach 32 Sekunden durch Aleix García in Führung gegangen. Stuttgart aber riss das Spiel in der Folge an sich: Ermedin Demirović hatte mit seinem Treffer die schnelle Antwort parat (5. Minute), Maximilian Mittelstädt drehte das Ergebnis noch vor der Pause per Elfmeter (45. +7). Deniz Undav stellte den Endstand her (58.). Showdown in der Bundesliga : Leipzig schießt St. Pauli ins Abstiegsendspiel Enges Rennen um Europa: Das passiert bei Punkt- und Torgleichheit Durch den Heimsieg ziehen die Schwaben in der Tabelle an der „Werkself“ vorbei, sind nun Vierter und haben damit gute Chancen auf die Qualifikation für die Champions League . Am abschließenden Bundesliga-Spieltag benötigt der VfB in Frankfurt aber wohl trotzdem einen Sieg, denn Hoffenheim ist durch einen 1:0-Erfolg über Bremen punktgleich mit den Stuttgartern. So lief das Spiel Die Partie begann rasant. Nach einem Ballverlust von VfB-Verteidiger Ramon Hendriks im Mittelkreis stürmte Bayer in Überzahl auf das VfB-Tor zu, García traf nach nur 32 Sekunden zur Führung. Ein Schock für den VfB? Überhaupt nicht. Demirović hatte knapp fünf Minuten später die perfekte Antwort parat, als er nach einem Doppelpass mit Nikolas Nartey eiskalt links unten traf. Der Bosnier blieb auch in der Folge allgegenwärtig – Leverkusen bekam den Stürmer, der immer wieder gefährlich zum Abschluss kam, überhaupt nicht in den Griff. Mal scheiterte Demirović völlig freistehend an Edmond Tapsoba (24.), der kurz vor der Linie klärte, mal an Bayer-Torwart Mark Flekken (43.) oder der eigenen Zielgenauigkeit (31., 45.). In der Nachspielzeit stellte dann aber Tapsoba, der zuvor bereits Angelo Stiller im Strafraum böse an der Wade erwischt hatte (19.), dem 28-Jährigen ein Bein – Mittelstädt lupfte den nach Videobeweis verhängten Elfmeter cool in die Tormitte. Auch die zweite Halbzeit begann rasant. Erneut lag der Ball nach unter einer Minute im Tor, doch eine Abseitsstellung von Undav verhinderte letztlich den zweiten Treffer von Demirović. Stuttgart blieb dennoch klar überlegen: Mittelstädt (54.) scheiterte am herangrätschenden Jarell Quansah, Jeff Chabot (56.) an Flekken. Der dritte VfB-Treffer durch Undav war überfällig.