Bundesliga: Said El Mala tritt Niklas Dorsch heftig gegen den Kopf

Das Bundesliga-Spiel zwischen Köln und Heidenheim liefert eine unschöne Szene. Im Fokus steht ein deutscher Hoffnungsträger. Der 1. FC Heidenheim hat am Sonntag mit dem 3:1 beim 1. FC Köln die Hoffnungen auf den sensationellen Klassenerhalt weiter genährt. In der zweiten Halbzeit mussten die Gäste allerdings einen Schreckmoment überstehen, denn Niklas Dorsch wurde heftig am Kopf getroffen. Das Wunder ist möglich: Heidenheim jubelt in Köln und hofft auf Klassenerhalt Köln greift konsequent durch: Bundesliga-Profi am Spieltag aus dem Kader gestrichen Köln-Senkrechtstarter Saïd El Mala suchte im Heidenheimer Strafraum den Abschluss, Dorsch aber ging dazwischen. Der Kölner verschätzte sich, zog voll durch und traf seinen Gegenspieler mit dem Vollspann am Hinterkopf. Dorsch ging direkt zu Boden, schien kurzzeitig bewusstlos zu sein. Schiedsrichter Sven Jablonski und Jonas Föhrenbach brachten ihn geistesgegenwärtig in die stabile Seitenlage. Andere Mitspieler riefen hektisch das medizinische Personal herbei. Dorsch musste behandelt werden, eine Trage stand schnell bereit. Zur Erleichterung aller Beteiligten konnte der Mittelfeldspieler aber schnell wieder aufstehen. Die Zuschauer spendeten Applaus, El Mala entschuldigte sich zudem bei seinem Gegenspieler. Um eine Gelbe Karte kam der Kölner, der in dieser Saison auch schon einmal von Julian Nagelsmann für die Nationalelf nominiert wurde, aber nicht herum. Dorsch spielte unterdessen sogar durch und half dabei, den Heidenheimer Sieg über die Zeit zu bringen. Am letzten Spieltag kann der FCH so noch auf den Relegationsplatz springen. „Das ist wirklich unglaublich. Vor Ostern hat keiner mehr einen Cent auf uns gewettet“, jubelte Heidenheims Geschäftsführer Holger Sanwald bei DAZN: „Intern haben wir immer an uns geglaubt, dass wir es schaffen können.“ Ein Freund habe gar von der größten Aufstehung seit Jesu gesprochen. „Na ja, es ist auf jeden Fall eine Wiederauferstehung“, hielt Sandwald fest.