Drei deutsche Treffer, ein starker Start – und trotzdem reicht es nicht gegen die USA. Warum das DEB-Team trotzdem Hoffnung auf das Viertelfinale schöpft. Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat auch das vierte Gruppenspiel bei der WM in der Schweiz verloren. Beim 3:4 (1:1, 2:1, 0:1) nach Penaltyschießen in Zürich gegen Titelverteidiger USA holte das Team von Bundestrainer Harold Kreis aber immerhin den ersten Punkt und hat damit noch Chancen auf den Einzug in das Viertelfinale. Dafür müssen die restlichen Partien gegen Ungarn am Freitag (16.20 Uhr/ProSieben und MagentaSport), Österreich und Großbritannien auf alle Fälle gewonnen werden. Nach bislang enttäuschenden Leistungen trafen diesmal Kapitän Moritz Seider (2. Minute) von den Detroit Red Wings, Frederik Tiffels (30.) vom deutschen Meister Eisbären Berlin und Marc Michaelis (33.) von den Adler Mannheim in regulärer Spielzeit. Damit war die zuvor stark kritisierte deutsche Offensive effektiver als bei den drei Auftaktniederlagen mit insgesamt nur zwei Toren. Isaac Howard (15.) von den Edmonton Oilers, Max Sasson (26.) von den Vancouver Canucks und Tommy Novak (55.) von den Pittsburgh Penguins schossen die US-Tore. Im Penaltyschießen hatten die USA mehr Glück.