120. French-Open-Match: Djokovic in Runde drei von Paris

Viele Chancen für seinen erhofften 25. Grand-Slam-Turniersieg wird Novak Djokovic nicht mehr erhalten. Bei den French Open präsentiert sich der Tennisstar in guter Form. Serbiens Tennis-Ass Novak Djokovic macht weiter Jagd auf seinen 25. Grand-Slam-Turniersieg. Der 39-Jährige gewann sein Zweitrunden-Duell bei den French Open gegen Lokalmatador Valentin Royer mit 6:3, 6:2, 6:7 (7:9), 6:3 und erreichte im 21. Jahr in Folge die dritte Runde in Paris. Djokovic zeigte sich im Vergleich zu seinem Auftaktsieg gegen den Franzosen Giovanni Mpetshi Perricard zunächst zweieinhalb Sätze lang verbessert und mit mehr Spielfreude. Doch Royer legte ab Mitte des dritten Satzes seine Nervosität ab – und Djokovic unterliefen ein paar Fehler. Der Ausnahmekönner fing sich aber schnell wieder und beendete die Partie standesgemäß mit einem Sieg. Es war Djokovics 120. Einzelmatch in Roland Garros, kein anderer männlicher Tennisprofi hat mehr Matches bei einem einzelnen Grand-Slam-Turnier bestritten als der Serbe. Doch dieser Rekord dürfte ihm nicht so wichtig sein, Djokovic will bis zum Ende seiner Karriere unbedingt den 25. Triumph auf der Grand-Slam-Bühne feiern und damit die Australierin Margaret Court (ebenfalls 24) überflügeln. Rybakina fliegt früh raus Bei den Frauen schied dagegen eine der großen Titelfavoritinnen aus. Die Weltranglistenzweite Jelena Rybakina aus Kasachstan verlor gegen die Ukrainerin Julija Starodubzewa mit 6:3, 1:6, 6:7 (4:10). Rybakina wirke angesichts der großen Hitze körperlich angeschlagen und machte 71 unerzwungene Fehler.