Finale der French Open im Liveticker: Schreibt Zverev Geschichte?

Deutschlands bester Tennisspieler hat im Endspiel der French Open die große Chance auf seinen ersten Major-Titel. Dafür muss er aber einen starken Gegner schlagen. Klappt es? Ein Sieg fehlt noch zum großen Traum: Alexander Zverev will im Finale der French Open den lang ersehnten ersten Grand-Slam-Titel gewinnen. Der 29-Jährige tritt gegen den Italiener Flavio Cobolli an und ist in dem Final-Duell der Favorit. Zverev wäre der erste männliche Tennisprofi aus Deutschland, der seit Beginn der Profiära 1968 beim Sandplatz-Klassiker in Paris gewinnt. Auch der bislang letzte Grand-Slam-Erfolg eines deutschen Mannes liegt bereits 30 Jahre zurück, damals holte Boris Becker bei den Australian Open seinen sechsten und letzten Sieg bei einem der weltweit vier wichtigsten Turniere. Verfolgen Sie das Match hier live im Ticker. ++ HIER AKTUALISIEREN ++ Flavio Cobolli – Alexander Zverev Vor dem Match – Seine drei bisherigen Grand-Slam-Finals hat Zverev alle verloren: 2020 bei den US Open fehlten ihm im Match gegen seinen österreichischen Kumpel Dominic Thiem zwei Punkte zum Sieg. 2024 in Paris musste er sich im Fünfsatz-Krimi Carlos Alcaraz geschlagen geben. Und im Vorjahr war er bei den Australian Open gegen Jannik Sinner chancenlos. Ein wohl noch größerer Rückschlag war das Halbfinale in Roland Garros 2022, als sich Zverev auf Augenhöhe mit dem spanischen Sandplatz-König Rafael Nadal präsentierte, dann aber umknickte und sich schwer am Fuß verletzte. Die Bilder, wie der Deutsche im Rollstuhl vom Platz gefahren wurde, bleiben in Erinnerung. Jetzt aber kann sich Zverev für das Aushalten all des Schmerzes, der Rückschläge und auch Zweifel belohnen. Vor dem Match – Der Deutsche zollte seinem Gegenüber vor dem Match bereits Respekt. „Er ist super talentiert, super jung, er verbessert sich immer wieder“, sagte Zverev. Dass der 24-jährige Cobolli im Halbfinale gar nicht spielen musste, weil sein Gegner und Landsmann Matteo Arnaldi krankheitsbedingt kurzfristig absagen musste, mache für ihn „keinen Unterschied“, meinte Zverev: „Ich fühle mich gut, ich habe auch keine brutal langen Matches gehabt.“ Vor dem Match – Zverev und Cobolli trafen bisher übrigens viermal aufeinander, mit klar positiver Bilanz für den Hamburger: In drei der Matches konnte er sich durchsetzen, zuletzt vor wenigen Wochen beim Masters in Madrid gab es im Viertelfinale einen klaren 6:1, 6:4-Sieg.