Olympia: Ehemaliger Leichtathlet stirbt mit 38 Jahren

In Kanada wird der ehemalige irische Leichtathlet Ciaran O Lionaird tot aufgefunden. Die Umstände seines plötzlichen Todes sind ungeklärt. Der frühere irische Olympiateilnehmer Ciaran O Lionaird ist tot. Der ehemalige Mittelstreckenläufer wurde im Alter von 38 Jahren in Montreal aufgefunden. Die Nachricht löste in Irland große Bestürzung aus. O Lionaird galt als eines der größten irischen Talente über die Mittelstrecke. Seinen sportlichen Durchbruch feierte er 2011. Innerhalb eines Sommers steigerte er seine persönliche Bestzeit über 1500 Meter von 3:48,36 auf 3:34,46 Minuten und qualifizierte sich damit für die Weltmeisterschaften in Daegu. Dort erreichte er das Finale und belegte Rang zehn. Ein Jahr später nahm er an den Olympischen Spielen in London teil. Wegen einer Verletzung schied er als 13. seines Vorlaufs aus. Seinen größten internationalen Erfolg feierte O Lionaird 2013 bei den Hallen-Europameisterschaften in Göteborg. Über 3000 Meter gewann er die Bronzemedaille. O Lionaird: Todesursache unbekannt In den folgenden Jahren wurde seine Karriere immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen. Zwei Operationen an der Achillessehne und lange Pausen erschwerten die Rückkehr in den Spitzensport. 2020 erklärte er seinen Rücktritt. Ein geplantes Comeback für die Olympischen Spiele in Tokio 2021 kam nicht zustande. Nach dem Ende seiner Laufbahn arbeitete O Lionaird zunächst für Sportartikelhersteller Nike. Später war er in der Musik- und Unterhaltungsbranche in Los Angeles tätig. Zuletzt soll er Berichten zufolge in Topanga im US-Bundesstaat Kalifornien gelebt haben. Eine Todesursache wurde bislang nicht bekannt. Der Leichtathletik-Dachverband Cork Athletics reagierte bestürzt auf die Nachricht. Laut „thejournal.ie“ habe sein plötzlicher Tod „Schock in der gesamten Leichtathletik-Welt“ ausgelöst. Zudem erklärte der Verband: „Alle bei Cork Athletics sprechen der Familie und den Freunden von Ciaran ihr tiefstes Beileid aus.“