WM 2026: Österreich-Profi Romano Schmid jubelt mit verletztem Baumgartner

Österreich erwischt einen gelungenen Auftakt in die WM 2026 – auch dank Romano Schmid. Der Bremen-Profi liefert aber mehr als nur einen traumhaften Treffer. Nach 28 Jahren Abstinenz hat die österreichische Nationalmannschaft ein erfolgreiches WM-Comeback gefeiert. Am Mittwochmorgen setzte sich das ÖFB-Team in Santa Clara mit 3:1 gegen Jordanien durch. Den schönsten Moment des Spiels lieferte Romano Schmid. In der 21. Minute brachte der Profi von Werder Bremen seine Nation mit einem sehenswerten Treffer in Führung, aus knapp 20 Metern schlenzte er den Ball ins rechte Ecke. Schmid lief zum Jubeln zunächst in Richtung Eckfahne, drehte dann aber schnell in Richtung eigener Bank ab. „Wo ist Baumi? Wo ist Baumi?“, rief er. Der Torschütze war auf der Suche nach Christoph Baumgartner. Er fand seinen verletzten Mitspieler, der mit Krücken auf der Bank saß. Beide umarmten sich. Bei erster WM seit 1998: Österreich strauchelt und siegt glücklich Kurioser Grund: Türkischer Staatssender suspendiert WM-Kommentator Der Profi von RB Leipzig hatte sich beim Warmmachen vor dem letzten Testspiel Österreichs gegen Tunesien eine Verletzung im rechten Oberschenkel zugezogen. Die Gewissheit folgte mit einer MRT-Untersuchung: WM-Aus. Baumgartner reiste trotzdem in die USA, absolviert sein Rehaprogramm bei der Nationalmannschaft. „Es war auch ein Tor für ihn“, sagte Schmid nach dem Spiel – wohl wissend, dass Baumgartner ohne Verletzung wohl anstelle des Bremers in der Startelf gestanden hätte. Für die Österreicher geht es nach dem gelungenen Auftakt in die Weltmeisterschaft mit einer schweren Aufgabe weiter. Am Montagabend (ab 19 Uhr im Liveticker bei t-online) trifft das ÖFB-Team in Dallas auf Argentinien. Der amtierende Weltmeister hat sein Auftaktspiel gegen Algerien dank eines Dreierpacks von Lionel Messi mit 3:0 gewonnen. Zum Abschluss der Gruppenphase geht es für die Österreicher am 28. Juni gegen Algerien (ab 4 Uhr im Liveticker bei t-online).