Der Gruppensieg ist Deutschland schon vor dem letzten Gruppenspiel nicht mehr zu nehmen. Es steht damit auch fest, wie es in der nächsten Runde weitergeht. Durch das Last-Minute-2:1 der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM 2026 gegen die Elfenbeinküste ist Deutschland nicht nur im Sechzehntelfinale, sondern auch als Erster der Gruppe E weiter. Dafür sorgte das 0:0-Unentschieden Ecuadors gegen Außenseiter Curaçao. Damit steht auch fest, wie es für Deutschland nach dem für die DFB-Mannschaft nun sportlich bedeutungslosen letzten Gruppenspiel gegen Ecuador (Donnerstag, 22 Uhr) weitergeht. Die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann wird im ersten K.o.-Spiel am Montag um 22.30 Uhr auf einen Gruppendritten treffen. Welcher das wird, ist noch nicht fix. Fest steht aber, dass es für Deutschland in Foxborough (Boston, USA) weitergeht. Mögliche Gegner sind die Drittplatzierten der Gruppen A (Südkorea, Tschechien oder Südafrika), B (Kanada, Schweiz, Bosnien-Herzegowina, Katar), C (Brasilien, Marokko oder Schottland), D (Australien oder Paraguay) oder F (Niederlande, Schweden, Japan oder Tunesien). Frankreich müsste noch einen Platz aufrücken Spätestens im Achtelfinale droht der DFB-Elf dann ein großes Kaliber. Sollte Frankreich seine Gruppe I gewinnen und danach auch das Achtelfinale siegreich gestalten, dann trifft Deutschland in der Runde der letzten 16 Mannschaften auf den Titelfavoriten. Das Spiel würde am Samstag (4. Juli, 23 Uhr) in Philadelphia (USA) stattfinden. Dafür müsste die Équipe Tricolore allerdings nach jetzigem Stand einen Platz gutmachen. Nach dem ersten Spieltag ist Frankreich hinter Norwegen Zweiter. Während die Franzosen ihr erstes Spiel mit 3:1 gegen den Senegal gewannen, schlug Norwegen um Superstar Erling Haaland Außenseiter Irak mit 4:1. Lange Zeit sah es nicht nach einem deutschen Sieg gegen die Elfenbeinküste aus, die Afrikaner führten durch ein Tor von Franck Kessie (30. Minute) lange. Erst der eingewechselte Deniz Undav (68., 90.+4) sorgte für den Dreier.