Der langjährige Macher des deutschen Rekordmeisters äußert sich zum Auftritt der deutschen Nationalmannschaft bei der WM – und findet unerwartete Worte. Der späte 2:1-Erfolg der deutschen Nationalmannschaft im zweiten Gruppenspiel bei der Fußball-WM gegen die Elfenbeinküste hat offenbar auch bei Uli Hoeneß einen positiven Eindruck hinterlassen. Am Rande des entscheidenden Spiels der BBL-Finals zwischen den Basketballern seines FC Bayern und Alba Berlin am Sonntag würdigte Hoeneß sowohl die Leistung der Mannschaft als auch die Arbeit des Trainers. „Man muss festhalten, dass Deutschland gestern kämpferisch Unglaubliches geleistet hat. Es sind aber noch schwere Brocken bis zum Titel“, sagte der 74-Jährige. Hoeneß: „Dann kann es was werden“ Und hatte dann auf einmal großes Lob für Bundestrainer Julian Nagelsmann parat: „Wenn sie allerdings so zu einer Mannschaft zusammenwachsen und der Trainer immer so gut wechselt wie gestern, kann es was werden“, sagte Hoeneß. Der Ehrenpräsident des deutschen Rekordmeisters hatte Nagelsmann in der Vergangenheit wiederholt kritisch gesehen, unter anderem in der Diskussion um die Rückkehr von Bayern-Torwart Manuel Neuer . Hoeneß warf dem 38-Jährigen noch Ende Mai vor, dass die Kommunikation gegenüber der bisherigen deutschen Nummer eins Oliver Baumann „nicht fair“ gewesen sei. Die Meinungsverschiedenheit wurde später durch eine Aussprache ausgeräumt. Das Spiel in eigener Halle am Sonntagabend endete indes dramatisch für die Basketballer der Münchner. In einem dramatischen fünften Finalspiel verloren die Bayern trotz zwischenzeitlicher 20-Punkte-Führung noch mit 81:84 – und verspielten damit in letzter Sekunde doch noch den deutschen Meistertitel in der Basketball-Bundesliga.