Serena Williams kehrt nach fast vier Jahren ins Einzel zurück – und verliert in der ersten Runde gegen eine Gegnerin, die halb so alt ist wie sie. Das Duell hält dabei einen Moment bereit, der alles noch einmal offen lässt. Das Comeback von Serena Williams bei den Wimbledon Championships ist nach der ersten Runde beendet. Die 44-jährige US-Amerikanerin verlor gegen die 20-jährige Australierin Maya Joint mit 3:6, 7:6 und 3:6 – ihr erstes Einzelmatch seit fast vier Jahren. Im Tiebreak des zweiten Satzes wehrte Williams einen Matchball ab und rettete sich in den dritten Durchgang. Nach 2:22 Stunden war das Match vorbei. Williams verabschiedete sich winkend vom Publikum. Joint hatte ihre Fitnessvorteile genutzt und das Tempo in den Ballwechseln durchgehalten. Gegen klaren Außenseiter: Zverev müht sich beim Wimbledon-Auftakt zum Sieg Joint äußerte sich nach dem Spiel: „Ich weiß wirklich nicht, was ich sagen soll. Wow. Ich weiß nicht, was gerade passiert ist. Ich habe in der letzten Nacht nicht viel geschlafen. Sie hat so eine Aura, sie ist so eine Legende.“ Für die Weltranglisten-87. war es ein großer Sieg nach einer schwierigen Phase – seit Mitte Januar hatte sie kein Match mehr gewonnen. Williams tritt auch im Doppel an Williams hatte für das Turnier eine Wildcard angenommen. Zehn Jahre nach ihrem letzten von sieben Wimbledon-Einzeltiteln betrat sie unter großem Jubel den Centre Court. Schwester Venus hielt den Moment mit dem Handy fest. Williams hatte zuvor erklärt, sie habe nichts mehr zu beweisen. „Ich denke, zum ersten Mal in meiner Karriere sind meine Erwartungen definitiv anders.“ Sie wolle es genießen. Bei den US Open 2022 hatte sie ihren Rückzug vom Tennis erklärt – damals noch auf der Jagd nach dem 24. Grand-Slam-Titel, um mit der Australierin Margaret Court gleichzuziehen. Im Doppel tritt Williams gemeinsam mit Schwester Venus noch an. In den vergangenen Wochen hatte sie dort bereits erste Matches bestritten. Im Londoner Queen’s Club gewann sie an der Seite der Kanadierin Victoria Mboko ihren ersten Auftritt, ehe eine Knieverletzung der Kanadierin das Duo stoppte. In Berlin schied sie mit der Tschechin Karolína Muchová zum Auftakt aus.
Serena Williams scheitert bei Comeback an 20-Jähriger | Wimbledon
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DFB-Trio: Undav, Woltemade und Havertz äußern sich nach WM-Aus kritisch
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Nach dem Elfmeterschießen gegen Paraguay melden sich Undav, Woltemade und Havertz mit ungewöhnlich offenen Worten. Einer von ihnen findet dabei eine besonders knappe Formulierung, die sagt, was viele denken. Deutschland ist bei der WM im Sechzehntelfinale gegen Paraguay ausgeschieden – nach einem 3:4 im Elfmeterschießen in Foxborough. Kurz danach haben sich mehrere Nationalspieler auf Instagram zu Wort gemeldet und dabei Selbstkritik geübt. Als einer der Ersten schrieb Stuttgarts Stürmer Deniz Undav auf Instagram: „Wir haben Deutschland enttäuscht. Das sitzt. Mehr gibt es gerade nicht zu sagen.“ In den ersten beiden Vorrundenspielen hatte Undav als Joker drei Tore erzielt. In der Startelf gegen Paraguay blieb er blass: neun Ballkontakte, keine einzige klare Torchance. Auch Nick Woltemade meldete sich zu Wort. Der England-Legionär feierte gegen Paraguay seine ersten WM-Minuten, scheiterte aber im Elfmeterschießen. Auf Instagram schrieb er: „Ehrlich… dass meine erste WM so zu Ende geht, trifft mich hart. Wir sind unseren Ansprüchen und den Erwartungen nicht gerecht geworden. Jetzt müssen wir ehrlich analysieren, warum es nicht funktioniert hat. Ich wollte Verantwortung übernehmen und ich habe Verantwortung übernommen. Das bedeutet aber gleichzeitig, mit den Konsequenzen leben zu müssen – auch wenn es weh tut.“ Kai Havertz erzielte gegen Paraguay ein Tor, verschoss aber ebenfalls einen Elfmeter. Er sprach von einem „enttäuschenden Ende“ der WM und schrieb: „Als Team tut es uns unheimlich leid, dass wir die Erwartungen der Nation nach einem so positiven Start nicht erfüllen konnten und unser Turnier bereits so früh zu Ende ist.“
Nach NBA-Titel: Hukporti bekommt Straßenschild in New York
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Nach 53 Jahren holen die New York Knicks wieder den Titel in der NBA. Ariel Hukporti gehört dazu. Der Deutsche hat nun ein eigenes Straßenschild in der Welt-Metropole. Der deutsche Basketballprofi Ariel Hukporti hat nach dem Titelgewinn mit den New York Knicks nun eine nach ihm benannte Straße in der Metropole – zumindest für einige Zeit. Bürgermeister Zohran Mamdani ehrt vier Wochen lang alle Spieler der Knicks mit einem zusätzlichen Straßenschild in Manhattan . „Solange wir leben, wird sich jeder New Yorker an das Gefühl erinnern, wie unsere Stadt zusammenkam – nicht wegen einer Tragödie oder einer schweren Krise, sondern aus Freude und Glück“, sagte Mamdani. „Diese Straßenschilder sind eine Hommage an die Spieler, die die Meisterschaft gewonnen haben, auf die Generationen von Fans ihr ganzes Leben lang gewartet haben, und an die Stadt, die ihnen auf jedem Schritt des Weges den Rücken gestärkt hat.“ Straßenschilder passend zur Rückennummer Die Straßenschilder kommen an Kreuzungen der Sixth und Seventh Avenue, die mit den Trikotnummern einhergehen. Hukporti hat die Rückennummer 55 und kann sein Schild an der Ecke Seventh Avenue und West 55 Street sehen. Das von Knicks-Star Jalen Brunson, der die Rückennummer 11 hat, hängt an der Kreuzung Seventh Avenue South und West 11 Street. Hukporti ist der dritte deutsche Basketball-Profi nach Dirk Nowitzki und Isaiah Hartenstein, der in der NBA den Titel gewonnen hat. Die Knicks hatten sich in den NBA Finals in fünf Spielen gegen die San Antonio Spurs durchgesetzt. Die New York Knicks hatten erstmals seit 53 Jahren wieder den Titel in der NBA geholt.
FIFA-Schiedsrichterchef: Entscheidung gegen Tah-Tor korrekt
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Das aberkannte 2:1 von Jonathan Tah gegen Paraguay sorgt für Diskussionen. Jetzt äußert sich der Schiedsrichterchef des Weltverbands – mit einer klaren Ansage. Die vieldiskutierte Entscheidung, ein vermeintliches Tor von Jonathan Tah im WM-Sechzehntelfinale gegen Paraguay nicht zu geben, war laut FIFA-Schiedsrichterchef Pierluigi Collina korrekt. In einem Beitrag des Weltverbands schrieb der Italiener grundsätzlich über Situationen wie die in der Verlängerung des am Ende von Deutschland verlorenen K.-o.-Spiels. „Trainer und Spieler wurden darüber informiert. Daher sollte es keine Überraschung sein, wenn Schiedsrichter solche Vergehen ahnden“, sagte Collina. Tah hatte Deutschland nach einer Ecke scheinbar zur 2:1-Führung geköpft. Doch dann griff der Videoschiedsrichter wegen eines Stoßes von Waldemar Anton gegen Paraguays Torwarts Orlando Gill ein. Nachdem der Unparteiische Jalal Jayed aus Marokko einen Hinweis aufs Ohr bekommen und sich die Aktion noch einmal angesehen hatte, entschied er zügig auf Foulspiel. Collina nannte Anton in seinen Ausführungen nicht beim Namen, sein Beitrag endete aber mit einem großen Foto von genau dieser strittigen Szene. Der Körperkontakt des DFB-Verteidigers mit Gill wird dabei grafisch hervorgehoben. Collina beschreibt Szene grundsätzlich Den Schiedsrichtern sei empfohlen worden, besonderes Augenmerk auf bestimmte Situationen zu legen, die „im Zusammenhang mit den taktischen Vorgehensweisen einzelner Mannschaften auftreten können“, schrieb Collina. „Ein Beispiel hierfür ist, wenn angreifende Spieler versuchen, verteidigende Spieler an ihrer Bewegung zu hindern.“ Zwar stelle das bloße Einnehmen oder Halten einer Position für sich genommen kein Foul dar. „Wenn ein angreifender Spieler jedoch kein Interesse am Ball hat und sich – selbst nur geringfügig – bewusst mit der klaren Absicht bewegt, die Laufbewegung eines Gegenspielers zu behindern und ihn dadurch am Verteidigen zu hindern, sollten die Schiedsrichter und – falls erforderlich – auch der VAR die Situation sorgfältig analysieren und eingreifen“, sagte Collina. „Dies gilt insbesondere dann, wenn diese Taktik darauf abzielt, den gegnerischen Torhüter daran zu hindern, das Tor wirksam zu verteidigen.“ Die Entscheidung war in Deutschland deutlich kritisiert worden. „Für mich ist das keine klare Fehlentscheidung vom Schiedsrichter“, sagte der als MagentaTV-Experte arbeitende Schiedsrichter Patrick Ittrich. Eine andere Meinung äußerte der frühere englische Schiedsrichter Mark Clattenburg. „Das ist ein klares Foul für mich“, sagte er beim US-Sender Fox Sports.
Fußball-WM 2026: Nächste Mbappé-Show – Frankreich zaubert sich weiter
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Die „Équipe Tricolore“ spielt sich gegen Schweden zeitweise in einen Rausch und zieht ins Achtelfinale ein. Nicht nur der Superstar überragt. Mit der nächsten beeindruckenden Vorstellung ist Frankreich ins Achtelfinale der WM eingezogen. Am frühen Dienstagabend Ortszeit in New York gewann die „Équipe Tricolore“ in der Runde der letzten 32 mit 3:0 (1:0) gegen Schweden und trifft nun auf Deutschland-Bezwinger Paraguay. Kylian Mbappé wurde mit zwei Toren (45., 74.) einmal mehr zum Mann des Spiels, Bradley Barcola (53.) erzielte das zwischenzeitliche 2:0. Dabei hätte Frankreich die Partie ob einer Vielzahl an Chancen gegen hoffnungslos überforderte Schweden auch gut und gerne deutlich höher gewinnen können. Nach WM-Aus: Niederlande-Trainer tritt zurück „Vorstellung, die mir sehr gut gefällt“: Hummels nennt seinen Wunschtrainer fürs DFB-Team Mit seinen beiden Treffern zog Mbappé auch in der ewigen WM-Torschützenliste vorbei an Miroslav Klose (16 Tore) auf Platz zwei, steht mit nunmehr 18 Treffern nur noch einen hinter Argentiniens Lionel Messi . So lief das Spiel Deschamps stand wieder an der Seitenlinie, nachdem er das letzte Gruppenspiel gegen Norwegen (4:1) verpasst hatte, weil er zur Beisetzung seiner verstorbenen Mutter nach Frankreich geflogen war. Es gehe ihm gut, und es sei „gut, den Kopf beschäftigt zu haben“, sagte der 57-Jährige über die Trauerbewältigung inmitten des Turniers. Seine Spieler, die durch die Vorrunde spaziert waren, schwor er darauf ein, dass die WM-Mission in der K.o.-Phase „bei null“ beginne. Der Titelfavorit nahm sich zwar etwas Anlaufzeit, legte sich Schweden dann aber zurecht und erspielte sich Chance um Chance. Mbappé (32.) traf freistehend zunächst aber ebenso den Pfosten wie Michael Olise (36.) bei einem sehenswerten Seitfallzieher. Es dauerte, bis Mbappé die Équipe Tricolore erlöste und Miroslav Klose (16) in der Liste der WM-Rekordtorschützen hinter sich ließ: Unnachahmlich zog der Superstar nach innen, schloss ins lange Eck ab und lief in die Arme seines Trainers. Auch der Rest des Teams jubelte mit Deschamps. Und Schweden? Nationalcoach Graham Potter hatte versprochen, dass seine Spieler um ihr Leben kämpfen würden. Doch die Skandinavier schafften es kaum, der Klasse des Gegners etwas entgegenzustellen. Das gefürchtete Sturmduo blieb wirkungslos: Viktor Gyökeres rieb sich in Zweikämpfen auf, Alexander Isak tauchte nur vereinzelt auf. Als Barcola nach einem Olise-Traumpass den zweiten Treffer erzielte, schaltete Frankreich einen Gang zurück. Doch selbst im Verwaltungsmodus waren Les Bleus deutlich gefährlicher. Vor allem Olise, der in der Vorrunde zwar als Vorbereiter, aber noch nicht als Torschütze geglänzt hatte, verpasste es mehrmals, die Führung auszubauen. Dafür setzte der Münchner Mbappé beim dritten Tor einmal mehr stark in Szene. Bei Mbappés Auswechslung kurz vor dem Ende verneigte sich Deschamps vor seinem Ausnahmekönner.
Real: Das Problem bei Camavinga
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Real Madrid würde Eduardo Camavinga in diesem Sommer gerne verkaufen, um Geld für potenzielle Neuzugänge zu generieren. Wie ‚The Athletic‘ berichtet, ist ein Abgang des Franzosen laut spielernahen (…)