Der VfL sondiert die Personallage für die kommende Saison in der 2. Bundesliga. Für eine wichtige Position ist wohl der Abstiegstrainer vorgesehen. Der Schock des ersten Bundesliga-Abstiegs ist noch kaum verflogen, da gibt es erste Meldungen zur neuen personellen Aufstellung beim VfL Wolfsburg . Die Niedersachsen wollen offenbar ihren bisherigen Trainer Dieter Hecking zum Sport-Geschäftsführer befördern. Das berichten der „Kicker“ und die „Wolfsburger Allgemeine Zeitung“ übereinstimmend. Hintergrund sei, dass die Wunschkandidaten Marcel Schäfer (RB Leipzig) und Fabian Wohlgemuth (VfB Stuttgart) laut Medienberichten nicht zu bekommen sind. Hecking dagegen werde intern keine Schuld an dem ersten Bundesliga-Abstieg der Vereinsgeschichte gegeben. Als Trainer der Pokalsieger-Mannschaft von 2015 genießt er in Wolfsburg ohnehin eine hohe Anerkennung. Posten seit Christian-Aus vakant Der 61-Jährige kehrte erst im März zurück, als der VfL noch auf einem direkten Abstiegsplatz stand. Bis zu den beiden Relegationsspielen gegen den SC Paderborn (0:0 und 1:2 nach Verlängerung) gelang es ihm auch, das angeschlagene Team zu stabilisieren. Die Verantwortlichen in Wolfsburg schätzen die klare Kommunikation des langjährigen Bundesliga-Trainers. Für eine Beförderung von Hecking spricht auch, dass er bereits von 2020 bis 2024 Sportvorstand des 1. FC Nürnberg war und die 2. Bundesliga daher gut kennt. Beim VfL ist der Posten des Sport-Geschäftsführers seit der Freistellung von Peter Christiansen im März vakant. Wolfsburg war in der Saison 1997/98 in die höchste deutsche Spielklasse aufgestiegen und dort 29 Jahre lang trotz einiger knapper Spielzeiten und Siege in der Relegation geblieben. Nun geht es 2026/27 wohl um den direkten Wiederaufstieg.