Wintersport: Skistar-Traumpaar feiern heimliche Hochzeit

Im Winter verletzte sich Skirennfahrerin Michelle Gisin schwer. Ein halbes Jahr später feiert sie einen positiven Höhepunkt. Michelle Gisin und Luca De Aliprandini haben geheiratet. Die Schweizer Olympiasiegerin und der italienische Skirennfahrer gaben sich nach ihrer Verlobung im Jahr 2024 nun auch kirchlich das Jawort. Gefeiert wurde am Wochenende in Riva del Garda (Italien), wo das Paar seit Jahren gemeinsam lebt. Bereits vor einigen Wochen hatten Gisin und De Aliprandini standesamtlich im Schweizer Ort Engelberg geheiratet. Am Gardasee folgte jetzt die Feier. Bei bestem Wetter feierten Familie, Freunde und zahlreiche Wegbegleiter aus dem Ski-Sport mit dem Brautpaar. Im Sechzehntelfinale: Auf diesen Gegner würde Deutschland aktuell treffen In den sozialen Medien teilte das Paar erste Eindrücke der Hochzeit. Einen Tag nach der Trauung veröffentlichten die Frischvermählten selbst ein gemeinsames Foto und schrieben dazu: „Für immer.“ Die Hochzeit fand nach einer schwierigen Zeit für das Paar statt. Michelle Gisin hatte sich im Dezember 2025 bei einem schweren Trainingssturz eine instabile Halswirbelfraktur sowie weitere Verletzungen an Knie und Hand zugezogen. Zeitweise bestand sogar die Gefahr einer Querschnittslähmung. Deshalb musste die ursprünglich geplante Feier angepasst werden. Ende April sagte Gisin: „Wir haben die Feier verkleinert.“ Weiter erklärte sie: „Sie wird kürzer und weniger groß als geplant. Schön wird sie trotzdem.“ Seit 2014 ein Paar Zu den Gästen zählten zahlreiche aktuelle und ehemalige Skistars. Ex-Abfahrer Peter Fill, Giovanni Borsotti, Jasmina Suter und Filip Zubcic waren bei den Feierlichkeiten dabei. Michelle Gisin und Luca De Aliprandini sind seit 2014 ein Paar. In dieser Zeit erlebten sie gemeinsam sportliche Erfolge, aber auch schwierige Phasen. In einem früheren Interview verriet das Paar: „Wir trennten uns zu Beginn unserer Beziehung auch mal kurzzeitig.“ 2018 zogen beide gemeinsam nach Riva del Garda. Im selben Jahr gewann Gisin ihre erste olympische Goldmedaille. De Aliprandini feierte 2021 mit WM-Silber im Riesenslalom einen der größten Erfolge seiner Karriere.