Nach dem deutschen WM-Aus steht der Bundestrainer Julian Nagelsmann in der Kritik. Eine zeitnahe Trennung erscheint immer wahrscheinlicher. Das Ende der Amtszeit von Bundestrainer Julian Nagelsmann rückt immer näher. Die „Süddeutsche Zeitung“ zitiert am Donnerstag eine nicht namentlich genannte Quelle aus dem DFB , die sagt, dass der 38-Jährige „keine Chance mehr“ habe. Nagelsmann steht seit dem vorzeitigen deutschen WM-Aus stark in der Kritik. Die DFB-Auswahl war im Sechzehntelfinale im Elfmeterschießen an Paraguay gescheitert. Nagelsmanns große Fehler: Warum der Bundestrainer scheiterte Nach WM-Aus : Ex-Fußballstar bietet sich als Nationaltrainer an Auch die Nachrichtenagentur SID meldet, dass Nagelsmanns Tage als Bundestrainer gezählt seien. Das „niederländische Beispiel“ von Ronald Koeman und dessen stilvollem Abgang nach dem Ausscheiden ebenfalls in der ersten K.-o.-Runde gilt als Vorbild, zugleich gibt es scharfe Kritik an Nagelsmanns Außendarstellung in den vergangenen Monaten. Wie sieht der weitere Fahrplan aus? Die Wahrscheinlichkeit, dass Jürgen Klopp den Posten übernimmt, sei demnach hoch. Aber: Die Reputation des früheren Meistermachers von Dortmund und Liverpool habe zuletzt gelitten, außerdem werde der 59-Jährige sicher noch teurer als Nagelsmann. Der Noch-Bundestrainer hatte nach dem WM-Desaster noch versichert, er werde den Bossen um Neuendorf schon „Argumente liefern“ für seine Weiterbeschäftigung. Der Verband, an den er vertraglich bis 2028 gebunden ist, wisse, was er an ihm habe. „Jeder weiß, wie ich als Trainer ticke.“ Nicht jeder scheint zu wissen, wie es jetzt konkret weiter geht. Aus den Landesverbänden ist zu hören, dass sich einige für die Bundestrainer-Frage einen genauen Fahrplan wünschen, der zumindest intern kommuniziert wird.