Hitzlsperger rät DFB: Nicht nur mit Jürgen Klopp sprechen

Julian Nagelsmann weg, Andreas Rettig geht – der Deutsche Fußball-Bund steht vor großen Entscheidungen. Ex-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger appelliert an mehr Offenheit bei der Trainersuche. Nach Meinung des früheren deutschen Nationalspielers Thomas Hitzlsperger sollte sich der Deutsche Fußball-Bund auf der Suche nach einem Nachfolger für Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann nicht nur auf einen Kandidaten konzentrieren. „Es ist natürlich nachvollziehbar, dass Jürgen Klopp jetzt der Top-Kandidat ist. Der DFB wäre aber gut beraten, nicht nur mit Jürgen Klopp zu sprechen, sondern auch, sich um Alternativen umzusehen“, sagte Hitzlsperger der ARD . Vier Tage nach dem WM-Flop gegen Paraguay hatte Nagelsmann seinen Rücktritt erklärt, nachdem ihm die DFB-Spitze diesen Schritt Medienberichten zufolge nahegelegt hatte. „Es ist wirklich nicht überraschend, dass Julian Nagelsmann jetzt zurückgetreten ist und es ist die richtige Entscheidung“, befand Hitzlsperger. Nächstes DFB-Spiel im September Auch Sport-Geschäftsführer Andreas Rettig wird den Verband zum Jahresende verlassen. Der DFB will nun Gespräche mit Klopp führen, der seine grundsätzliche Bereitschaft zur Übernahme des Trainerpostens bereits signalisiert haben soll. Das nächste Spiel der deutschen Nationalmannschaft steht im September in der Nations League gegen die Niederlande an. Vor Personalentscheidungen müsse der DFB jedoch zunächst die grundlegenden inhaltlichen Fragen klären, forderte Hitzlsperger. „Was passiert nach dem Abgang vom Andreas Rettig? Was passiert mit Rudi Völler ? Und sich zusammensetzen mit all den Jugendtrainern, die besser beurteilen können, ob wir ein Problem im Nachwuchs haben oder nicht. Diese Gespräche müssen geführt werden“, appellierte der 52-malige Nationalspieler an den Verband.