Als klare Favoritin war die letztjährige Gewinnerin Iga Świątek ins Match gegangen. Es kam alles ganz anders. Titelverteidigerin Iga Świątek ist beim Rasenklassiker in Wimbledon nach einer schwachen Vorstellung in der dritten Runde gescheitert. Die an Position drei gesetzte Polin unterlag auf dem Centre Court der Weltranglisten-32. Alexandra Eala mit 6:7 (9:11), 2:6. „Ich bin in der zweiten Woche eines Grand Slams, das ist unglaublich. Für jemanden, der auf den Philippinen aufgewachsen ist, ist das etwas ganz Besonderes. Für mich ist das das Größte“, sagte die sichtlich emotionale Überraschungssiegerin nach der Partie und fügte hinzu: „Es war eines der besten Spiele meines Lebens.“ Świątek unterliefen zu viele einfache Fehler Unter den Augen von Wimbledon-Rekordsiegerin Martina Navratilova und IOC-Präsidentin Kirsty Coventry war der erste Satz hart umkämpft: Eala verwandelte im Tiebreak ihren vierten Satzball, nachdem sie zuvor zwei von Świątek abgewehrt hatte. Eala erarbeitete sich im zweiten Durchgang früh ein Doppelbreak, was auch daran lag, dass Świątek zu viele einfache Fehler unterliefen. Die 21-jährige Eala verwandelte nach 2:15 Stunden ihren dritten Matchball und zog als erster Profi von den Philippinen in ein Achtelfinale eines Grand-Slam-Turniers ein. Dort trifft sie auf die Wimbledon-Finalistin von 2024, Jasmine Paolini aus Italien.