VfB Stuttgart: WM-Fahrer El Khannouss denkt über Abgang nach

Beim VfB Stuttgart bahnt sich nach der WM ein heikler Personalfall an. Ein WM-Teilnehmer soll laut einem Bericht über einen Wechsel nachdenken. In der marokkanischen Nationalmannschaft gehört Bilal El Khannouss zu den Leistungsträgern und fordert am Donnerstag (20 Uhr im Liveticker bei t-online) mit seinem Land im Viertelfinale der Weltmeisterschaft Topfavorit Frankreich heraus. Mit seiner Situation beim VfB Stuttgart , wo er zuletzt nur noch eine Nebenrolle spielte, war El Khannouss im vergangenen halben Jahr allerdings alles andere als zufrieden. Deshalb soll der Marokkaner nun sogar einen Vereinswechsel in Erwägung ziehen. Das berichtet zumindest der „Kicker“. „Hat im Fußball nichts zu suchen“: TV-Experte schimpft über Deutschland-Bezwinger Europameister äußert klaren Wunsch: Zwei neue Kandidaten für den DFB-Wiederaufbau Nach einem starken Start in Stuttgart verlor El Khannouss im Laufe des Jahres 2026 seine Form und fand sich deshalb immer häufiger auf der Ersatzbank wieder. Die Wende kam nach seiner Rückkehr vom Afrika-Cup, bei dem Marokko zunächst im Finale gegen Senegal unterlag, später aber am Grünen Tisch zum Sieger erklärt wurde. VfB Stuttgart: El Khanouss kostete 25 Millionen Euro Zurück in Stuttgart konnte El Khannouss nicht mehr an seine früheren Auftritte anknüpfen. Trainer Sebastian Hoeneß reagierte mit Denkpausen und Bankplätzen, was der ehrgeizige Profi nur schwer akzeptierte. El Khannouss soll besonders missfallen haben, dass er im Saisonendspurt und im speziell im DFB-Pokalfinale gegen den FC Bayern nicht mehr zur Stammformation gehörte. Dabei hatte der VfB Stuttgart erst zu Jahresbeginn die Kaufoption für den zuvor von Leicester City ausgeliehenen El Khannouss gezogen. Insgesamt investierte der Bundesligist 25 Millionen Euro in den Transfer. Der Vertrag des Mittelfeldspielers läuft noch bis Juni 2030 und enthält keine Ausstiegsklausel. Das verschafft dem Klub eine komfortable Position. Ein Transfer ist für die Vereinsführung derzeit kein Thema. Dennoch ist klar: Sollte ein passendes Angebot eingehen, wäre ein Verkauf nicht ausgeschlossen. Das Beispiel von Nick Woltemade , der im Vorjahr für 75 Millionen Euro zu Newcastle United wechselte, zeigt, dass auch in Stuttgart niemand als unverkäuflich gilt. Gespräche über seine Zukunft sollen nach der WM und seiner Rückkehr nach Deutschland geführt werden.