Agnes Reisch gibt in einem Interview tiefe Einblicke, wie es körperlich um sie steht. Zudem gibt sie eine Einschätzung über ihre sportliche Zukunft ab. Ihr größter zählbarer Erfolg war bisher WM-Bronze in Trondheim 2025. Allerdings war Agnes Reisch auch bei Olympia in Mailand und Cortina zu Beginn dieses Jahres dabei – ein weiteres Highlight ihrer Karriere. Danach hatte sie jedoch mit körperlichen Problemen und Schmerzen zu kämpfen. Wegen anhaltender Rückenprobleme konnte die Skispringerin erst verspätet mit dem Sommertraining starten. In einem Interview mit BR24 sprach sie nun über ihre Gefühlswelt. „Ich hatte im Winter noch Rückenprobleme und die haben sich bis jetzt durch den Sommer gezogen“, sagte Reisch. „Jetzt geht es langsam wieder aufwärts. Ich habe meine eigenen Trainer, mein eigenes Team um mich.“ Jan Ullrich: „Ich hätte den ganzen Radsport auffliegen lassen können“ Schwimm-EM: Freiwasserstaffel um Wellbrock gewinnt Gold Leichtathletik-EM: Zeitplan und TV-Übertragung – Lückenkemper und Neugebauer live Wegen ihrer Verletzungshistorie verzichtet sie momentan allerdings auf das Teamtraining, wie sie erklärte: „Ich muss natürlich individuell trainieren mit meinem Rücken und irgendwie schauen, dass es besser wird. Da kann ich nicht wie die anderen im Team mittrainieren.“ „Die letzten Jahre war ich immer viel verletzt. Ich bin da so ein bisschen meinen eigenen Weg gegangen“, so Agnes Reisch. „Das, was die anderen leisten, kann ich gar nicht mehr leisten mit meinem Körper.“