Leichtathletik-EM: Mabry holt Bronze für Deutschland im Kugelstoßen

Im Kugelstoßen der Frauen entwickelt sich ein echter Krimi im Finale. Am Ende steht ein Erfolg für das deutsche Team fest. Erste Medaille für Deutschland am ersten Tag bei der Leichtathletik-EM im englischen Birmingham. Yemisi Mabry hat Bronze im Kugelstoßen geholt. Die Olympiasiegerin von Paris 2024 belegte mit 19,50 Metern Platz drei hinter Siegerin Jessica Schilder (Niederlande, 20,73 Meter) und deren Landsfrau Jorinde van Klinken (19,64 Meter). Für Mabry ist Bronze einer der größten Erfolge seit dem Sensationsgold bei den Olympischen Spielen in Paris vor zwei Jahren. Damals düpierte sie die Konkurrenz als Außenseiterin vollkommen überraschend. Wenige Monate zuvor hatte die seit Frühjahr verheiratete Mabry – früher Ogunleye – Bronze bei der EM in Rom gewonnen. Dieses Mal zählte Mabry zum Kreis der Favoritinnen, immerhin reiste sie mit einer Saisonbestleistung im Freien von 19,93 Metern zur EM an. Der Rolle als Medaillenanwärterin wurde sie gerecht. Katharina Maisch belegte als zweitbeste Deutsche mit 18,39 Metern den siebten Platz, Nina Chioma Ndubuisi wurde bei ihrem ersten großen Finale mit 18,21 Metern Achte.