Bei der Schwimm-EM in Paris wollte Noè Ponti über 50 Meter Schmetterling eine Medaille erringen. Doch sein Ziel verpasste er deutlich – aufgrund seiner Ausrüstung. Noè Ponti hat eine Medaille über 50 Meter Schmetterling bei der Schwimm-EM in Paris deutlich verpasst. Der Schweizer landete am Dienstag im Finale auf dem achten und damit auf dem letzten Rang. Grund für das Debakel war wohl in erster Linie seine Schwimmbrille, die ihm beim Eintauchen verrutschte. „Mit offenen Augen zu schwimmen – das ist nicht das Angenehmste auf der Welt“, stellte der 25-Jährige klar. „Ich muss mir jetzt eine neue Schwimmbrille suchen, denn es ist mir im Rennen schon zu oft passiert, dass ich sie verloren habe.“ Vertrag von „Oranje“-Star nicht verlängert: Schlammschlacht droht Besonders bitter: Ponti betonte, sich eigentlich „gut gefühlt“ zu haben. Er sei überhaupt nicht nervös gewesen. „Im Gegenteil: Ich war sehr motiviert und gleichzeitig ruhig.“ Doch das Missgeschick mit der Schwimmbrille brachte ihn offenbar aus dem Konzept. EM-Medaille noch am Donnerstag möglich Bereits am Donnerstag könnte Ponti nun aber mit neuer Ausrüstung an den Start gehen. Dann will er über 100 Meter Schmetterling doch noch seinen Medaillentraum bei den diesjährigen Europameisterschaften erfüllen. Bisher kommt der 25-Jährige in seiner erfolgreichen Karriere erst auf einmal Edelmetall bei einer EM im Großbecken. 2022 gewann er in Rom über 100 Meter Schmetterling Silber. Bei Kurzbahneuropameisterschaften konnte er dafür über verschiedene Distanzen in Schmetterling und Lagen bereits acht Medaillen erringen, davon sechs in Gold. Zu seinen Trophäen zählen auch drei Goldmedaillen bei den Kurzbahnweltmeisterschaften 2024 in Budapest sowie einmal Bronze bei den Olympischen Spielen in Tokio 2020.