Romano Schmid hat sich bei Werder Bremen zum Nationalspieler entwickelt. Nun zieht es ihn nach Italien. Für Schmid und Werder ist das finanziell attraktiv. Werder Bremen hat den Abgang von Romano Schmid offiziell bestätigt. Der 26-jährige österreichische Nationalspieler wechselt zum Serie-A-Aufsteiger Frosinone Calcio nach Italien. Laut „BILD“ beträgt die Ablösesumme knapp acht Millionen Euro, hinzu kommen zwei Millionen Euro an möglichen Bonuszahlungen. Schmid war im Januar 2019 von RB Salzburg nach Bremen gekommen. Werders Geschäftsführer Clemens Fritz sagte über den Wechsel: „Mit Romano verlässt uns ein Spieler, der in letzten Jahren zu einem der Gesichter unserer Mannschaft wurde. Er ist in Bremen zu einem guten Bundesliga- und Nationalspieler gereift und hat sich mit dem Verein, der Stadt und den Fans sehr identifiziert.“ Schmids Bremer Bilanz In sieben Jahren bei Werder absolvierte Schmid 192 Pflichtspiele. Beim sofortigen Wiederaufstieg 2022 unter Trainer Ole Werner gehörte er zu den Leistungsträgern. Kurz danach debütierte er für Österreichs Nationalmannschaft . Ab der Saison 2023/24 erreichte Schmid durchgehend zweistellige Bundesliga-Scorerwerte: In jener Spielzeit gelangen ihm vier Tore und sieben Assists. In der abgelaufenen Saison stellte er mit zwölf Scorerpunkten – vier Tore und acht Assists – seinen persönlichen Bestwert auf. „In den ganzen Jahren hier in Bremen ist so viel passiert: Abstieg, Aufstieg, ich bin zum Nationalspieler gereift und durfte an einer Europa- und an einer Weltmeisterschaft teilnehmen. Mein erster Sohn ist hier geboren“, sagte Schmid in einer Stellungnahme. Clemens Fritz erklärte, Frosinone habe ein Angebot abgegeben, das sowohl Werders wirtschaftlichen Interessen als auch den persönlichen Vorstellungen des Spielers gerecht werde. Schmid blickt dankbar auf seine Zeit in Bremen: „Meine Familie und ich haben uns hier immer wie zu Hause gefühlt. Die Zeit hier wird in meinem Leben immer besonders sein. Jetzt habe ich die Chance, in einem Land zu spielen, das ich mir immer gewünscht habe.“