Hermoso weint beim Abschied – Rückkehr nach Spanien möglich

Nach dem Skandal um Luis Rubiales bei der WM in Australien spielte Jennifer Hermoso weiter in Mexiko. Nun wird sie sich einem neuen Club anschließen. Spaniens Fußball-Nationalspielerin Jennifer Hermoso, die durch den Kuss-Skandal um den früheren Topfunktionär Luis Rubiales unfreiwillig weltberühmt wurde, steht möglicherweise vor einer Rückkehr in ihre Heimat. Die 36 Jahre alte Weltmeisterin von 2023 verabschiedete sich in einem Video unter Tränen von ihrem mexikanischen Club Tigres. Nach spanischen Medienberichten könnte sich Hermoso ihrem Ex-Verein Atlético Madrid anschließen. Abschied nach vier Jahren in Mexiko „Für mich wird es kein Adios, sondern ein ‚Bis bald‘. Ein Teil meines Lebens bleibt hier in Mexiko, bleibt hier in Tigres“, sagte Hermoso. Die frühere Offensivakteurin des FC Barcelona spielte insgesamt vier Jahre in Mexiko. Der frühere spanische Fußballverbandschef Rubiales hatte am 20. August 2023 im Rahmen der Siegerehrung nach dem WM-Triumph der spanischen Fußballerinnen in Sydney Hermoso bei der Siegerehrung auf den Mund geküsst. Die Spielerin erklärte, dies sei ohne ihr Einverständnis geschehen. Bald darauf trat Rubiales von seinem Amt zurück. Die FIFA sperrte ihn für drei Jahre und ein Gericht verurteilte ihn wegen sexueller Aggression zu einer Geldstrafe. Hermoso hat 125 Länderspiele bestritten, gehörte bei der EM 2025 in der Schweiz aber nicht mehr zum Aufgebot des späteren Turnier-Zweiten.