Leichtathletik-EM: Deutsche Mixed-Staffel um Lückenkemper holt Silber

Die deutsche Staffel zeigt über die 4×100 Meter eine starke Leistung. In einem dramatischen Finale müssen sie sich nur einer Nation geschlagen geben. Die deutsche 4×100 Meter Mixed-Staffel hat bei der Leichtathletik-EM in Birmingham die Silber-Medaille gewonnen. Mit 40,11 Sekunden stellte das Quartett um Schlussläuferin Gina Lückenkemper , Kevin Kranz, Rebekka Haase und Heiko Gussmann einen neuen deutschen Rekord auf. Nach einem guten Start musste sich Lückenkemper auf der Zielgeraden nur Vierfach-Europameisterin Amy Hunt geschlagen geben. Großbritannien stellte mit 39,97 Sekunden einen neuen Europarekord auf. Spanien holte sich Bronze. „Sehr besorgniserregend“: Leichtathletik-Trainer seit Wochen spurlos verschwunden Im TV: Schalke-Boss erteilt namhafter Rückkehr eine Absage „Ich habe einfach nur Gas gegeben und wollte Amy packen“, sagte Lückenkemper nach ihrer siebten EM-Medaille in der ARD . „Es ist mir leider nicht gelungen. Aber ich glaube, dass ich mich mit der Leistung jetzt auch nicht verstecken brauche.“ Zweite EM-Medaille für Männer-Duo Für Kranz und Gussmann ist es schon die zweite Medaille in Birmingham nach Silber mit der 4×100-Meter-Staffel der Männer am Samstag. Im Einzel hatte der von einer Sperre bedrohte Owen Ansah den Titel über 200 Meter und Bronze über 100 Meter gewonnen. Wegen einer drohenden Sperre hatte der Deutsche Leichtathletik-Verband Ansah vorsichtshalber nicht für die Staffeln aufgestellt, um keine nachträgliche Disqualifikation zu riskieren. Haase und Lückenkemper entschädigten sich für das Aus der deutschen Frauen-Staffel im Vorlauf. Dort hatte der letzte Wechsel von Sophia Junk auf Lückenkemper nicht geklappt. Die DLV-Sprinterinnen hatten zuletzt jeweils Bronze bei Olympia 2024 in Paris und der WM im Vorjahr in Tokio geholt. Bei der Heim-EM 2022 in München gehörten Haase und Lückenkemper zum Gold-Team.