Wegbegleiter melden sich: Emotionale Reaktionen auf Musialas Erkrankung

Jamal Musiala ist beim FC Bayern erneut auf dem Platz zusammengebrochen. Von Mitspielern und Gegnern erhält er reichlich Zuspruch. Beim zweiten Zusammenbruch innerhalb weniger Tage hat Jamal Musiala die Fußballwelt in Sorge versetzt. Der Bayern-Star erklärte danach auf Instagram, dass bei ihm neurologisch bedingte Bewusstseinsaussetzer, sogenannte Absencen, festgestellt wurden. Es folgte eine Welle der Aufmunterung. „Das Wichtigste zuerst – mir geht es gut! Ich bin besonders dankbar für eure Nachrichten und euren Support“, schrieb Musiala knapp eine Stunde nach Spielende. Er befinde sich auf „einem guten Weg. Was mir auf diesem Weg am meisten hilft, ist, mit meinem Team und eurem großartigen Support weiter Siege & Titel zu jagen“. Ärzte erklären Absencen: Musiala könnte „dauerhafte Therapie“ benötigen Jamal Musiala leidet an Absencen: Eine oftmals falsch eingeschätzte Krankheit Der Beitrag sammelte innerhalb von zwei Stunden rund 450.000 Likes und 13.000 Kommentare, am Mittwochmorgen steht er bei über einer Million Likes und 22.000 Kommentaren. Darunter finden sich viele Wegbegleiter des Nationalspielers. Teamkollege Aleksandar Pavlović schrieb: „Alle stehen hinter dir.“ Aus Kanada meldete sich Thomas Müller . „Keine Sorge, Jamal – wir stehen an deiner Seite“, kommentierte der langjährige Bayern-Profi. Der Zuspruch für Musiala war schon im Heidenheimer Stadion groß Manuel Neuer , Florian Wirtz , Nick Woltemade und Musialas langjähriger Freund Jude Bellingham reagierten mit Herzen. Rekordnationalspieler Lothar Matthäus schrieb: „Bleib stark.“ Und auch der FC Bayern kommentierte: „Wir stehen immer hinter dir, Jamal!“ Den Genesungswünschen schloss sich auch FCB-Gegner Heidenheim an. „Gute Besserung, Jamal Musiala. Die Gesundheit steht über allem, deshalb wünschen wir dir nur das Beste“, teilte der Zweitligist mit. Schon während des Spiels war die Anteilnahme groß. Profis beider Mannschaften bildeten einen Kreis, um den am Boden liegenden Musiala vor Blicken zu schützen. Kurz darauf hallten „Jamal Musiala“-Gesänge durch das Stadion. Bayern-Sportvorstand Max Eberl sagte in Anbetracht dieser Reaktionen noch in den Katakomben der Arena: „Das ist das Schöne im Fußball. Wenn dort etwas passiert, wie beim Zusammenbruch von Eriksen, oder wie jetzt bei Jamal, dass alle verstehen, dass Fußball die schönste Nebensache der Welt ist und dass es um etwas ganz anderes geht. Das ist ein gutes Zeichen und gibt mir ein gutes Gefühl, dass wir als Gesellschaft zusammenstehen, wenn so etwas passiert.“