FC Bayern: BVB-Bosse wenden sich an Jamal Musiala

Jamal Musiala bricht in Testspielen zweimal zusammen und macht anschließend seine Krankheit öffentlich. Vor dem direkten Duell reagiert Bayerns Rivale auf die Szenen. Vor dem Supercup am Samstag in Dortmund haben sich BVB-Sportgeschäftsführer Lars Ricken und Trainer Niko Kovač mit Genesungswünschen an Jamal Musiala gewandt. Der 23-jährige Nationalspieler war in zwei Testspielen zusammengebrochen und hatte danach eine neurologische Dysfunktion öffentlich gemacht, die epileptische Absencen verursacht. Bei der Pressekonferenz vor dem direkten Aufeinandertreffen mit dem FC Bayern München erklärte Ricken: „Bei aller Rivalität, die zwischen Dortmund und Bayern herrscht, geht es hier nicht nur um den Spieler, sondern um den Menschen. Ich glaube auch, dass viele Dortmunder Sympathien für ihn aufbringen. Es waren erschreckende Bilder, die wir da gesehen haben.“ Musialas Absencen: Neurologe klärt auf Informationen aus dem Verein: So blickt der FC Bayern auf Musiala „Er ist unser Freund“: Harry Kane äußert sich zu Musialas Erkrankung „Wollen uns auch gegen die Besten messen“ Musiala war am Dienstagabend im Testspiel beim 1. FC Heidenheim zusammengebrochen – drei Tage zuvor war ihm dasselbe in der Partie gegen RB Leipzig passiert. Laut Medizinern lässt sich die Dysfunktion gut behandeln. Kovač reagierte mit den Worten: „Es war schon ein Schock.“ Beide BVB-Verantwortlichen sehen den Spieler bei der medizinischen Abteilung der Bayern in guten Händen. Kovač wünschte Musiala eine baldige Rückkehr: „Wir wünschen dem Jungen alles Gute, denn er ist noch sehr jung und er wird noch hoffentlich viele, viele Spiele nicht nur für Bayern, sondern auch für die deutsche Nationalmannschaft gestalten.“ Ricken ergänzte: „Dementsprechend auch von Borussia Dortmunds Seite aus alles Gute, gute Besserung.“ Ob Musiala am Samstag im Supercup (ab 20.30 Uhr im Liveticker bei t-online) auflaufen kann, ist ungewiss. Ricken betonte: „Also wenn wir gegen die Bayern spielen, dann wollen wir uns auch gegen die Besten messen und hoffen, dass er dann auch wieder auf dem Platz steht, und wünschen ihm wirklich alles Gute.“