DFB-Pokal: Wolfsburg-Trainer Tobias Strobl jubelt zu früh – Geldstrafe

Der VfL Wolfsburg muss in Berlin ins Elfmeterschießen. Dort fällt die Entscheidung später, als es der Wolfsburger Trainer gedacht hatte. Wolfsburgs Trainer Tobias Strobl muss eine Strafe in die Mannschaftskasse zahlen. Der Grund: Beim Elfmeterschießen im DFB-Pokalspiel gegen den Regionalligisten VSG Altglienicke jubelte er zu früh. Nachdem es nach jeweils fünf Schützen 4:4 gestanden hatte, ging es ins K.-o.-Schießen. Die sechsten Schützen trafen jeweils. Der siebte Altglienicker scheiterte dann aber an Wolfsburgs Torwart Jakub Zielinski, weshalb Strobl schon jubelte. „Ich war mir sicher, wo Kuba den Elfmeter gehalten hat, wo ich alles drauf verwettet hätte, dass das Ding schon durch ist. Dann wurde ich eines Besseren belehrt. Das zeigt schon auch, was so ein Abend dann einfach auch mit einer Person macht“, sagte der neue Cheftrainer des Bundesliga-Absteigers nach dem Spiel. Weltmeister hört auf: ZDF verabschiedet TV-Experten DFB-Pokal : 16-Jähriger bricht Rekord von Uwe Seeler Nach Zielinskis Parade musste Kilian Fischer noch den entscheidenden Elfmeter verwandeln – was ihm gelang. Strobl kündigte an, dass „was in die Mannschaftskasse kommen“ werde, und räumte ein: „Weil das sollte und darf mir auch nicht passieren. Also dieser Fail war mir auch unangenehm.“ Er habe sich für seinen Torhüter gefreut. Zielinski hatte sich nach einem Patzer in der regulären Spielzeit im Elfmeterschießen zurückgemeldet. Wie viel Strobl zahlen muss, hat sein Team ihm selbst überlassen. „Da mache ich mir noch mal schöne Gedanken heute Nacht“, sagte der Trainer.