Nationalmannschaft: Wirbel um Neuer – Nagelsmann erklärt Plan

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Kehrt der langjährige DFB-Torwart zurück in die Nationalmannschaft? Der Bundestrainer äußert sich vielsagend – und übt auch Kritik. Bundestrainer Julian Nagelsmann hat eine klare Aussage zur DFB-Torwartdiskussion vermieden – aber gleichzeitig ein Nationalmannschafts-Comeback von Manuel Neuer nicht mehr komplett ausgeschlossen. Er wolle zuerst das Gespräch mit allen Spielern suchen, sagte Nagelsmann am Samstagabend im ZDF-Sportstudio. „Das hat noch nicht stattgefunden.“ Dabei übte Nagelsmann bei seinem Auftritt auch Kritik an der öffentlichen Berichterstattung. „Was in den Medien spekuliert wird, und wo die einen hintreiben wollen und was die vermelden, das müssen die ja bewerten“, sagte der 38-Jährige und betonte: „Also von mir hat keiner eine Information bekommen, auch nicht die Spieler.“ DFB-Comeback? Neuers Worte lassen aufhorchen Als Nummer eins zur WM: Baumann ist sich sicher In der 60. Minute: Plötzlich ausgewechselt – Rätsel um Manuel Neuer Zuvor hatte Sky Sport berichtet, dass Neuer in den Kader des DFB-Teams zurückkehren werde, sofern in den kommenden Tagen nichts Außergewöhnliches passiere. Zudem dürfe der 40-Jährige sich beim 5:1 des FC Bayern gegen den 1. FC Köln nicht schwerer an der Wade verletzt haben. Leidtragender wäre Oliver Baumann , der zuletzt noch als sichere Nummer eins für die WM galt. Am kommenden Donnerstag (21. Mai) gibt Nagelsmann des 26 Namen umfassende Aufgebot für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko bekannt. „So was passiert“ Nagelsmann sprach zum Wahrheitsgehalt dieser Meldungen Klartext: „Es werden Informationen in einen Hut geworfen, und der Journalist kann entweder sagen: ‚Sorry, war falsch‘ – oder, wenn es richtig ist, ‚Wow, ich habe es vor allen anderen gewusst.‘ Das Schwierige ist, immer jedes Detail im Voraus zu kennen. Sky hat es heute mal herausposaunt. So was passiert.“ Neuer soll indes bereits auf einer vorläufigen Liste von 55 Spielern stehen, die der DFB wie alle anderen WM-Teilnehmer auch bei der Fifa einreichen musste. Nagelsmann hielt sich dazu bedeckt: „Die Liste wird nicht veröffentlicht, deswegen kommentiere ich es nicht. Was ich dazu sagen kann ist, dass da sehr, sehr viele Spieler draufstehen, weil es eben 55 sind.“ Es sei immer die Pflicht, dass „alle Spieler, die in Frage kommen, die den deutschen Pass haben, gesund sind, auch auf eine mögliche Liste zu schreiben und sie zu bewerten. Und wie gesagt, da stehen auch Spieler drauf, die jetzt unter meine Ära noch gar nicht gespielt haben, trotzdem einen deutschen Pass haben und eine ordentliche Bundesliga-/Premier League-Saison oder was auch immer gespielt haben. Das ist eine vorläufige Liste.“ Nagelsmann erklärte weiter: „Ich bin bis zum heutigen Tag sehr fein mit der Kommunikation mit jedem einzelnen Spieler, und das möchte ich auch bleiben. Deswegen gehen alle Infos erstmal an die Spieler, und dann werdet ihr es alle früh genug erfahren.“ Er sei „generell ein Freund davon, dass Spieler und Trainer die Kommunikation bestimmen, und nicht, weil Medien irgendetwas vermelden oder uns treiben wollen.“ Nagelsmann erklärte zudem, warum er sich nicht vorab zu einzelnen Personalien äußert: „Es gibt einen Tag X, wo die Nominierung stattfindet, den wählen wir bewusst. Der Termin ist mit dem 21.05. bewusst gewählt. Wenn ich anfange, nur weil ich mich getrieben fühle, oder weil ganz Deutschland über irgendwelche Themen diskutiert, Dinge vorwegzunehmen oder zu verkünden, dann bewerte ich nicht alles, was ich sehe.“

Bundesliga: Frankfurts Burkardt rechnet mit Trainer und Team ab

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Die Saison ist zwar vorbei. Jonathan Burkardt blickt zurück und nimmt nach dem letzten Spiel sowohl Trainer als auch Mannschaft in die Pflicht. Jonathan Burkardt hat mit seinen Mitspielern und dem Cheftrainer von Eintracht Frankfurt abgerechnet. Der 25-jährige Offensivspieler griff nach dem 2:2 gegen den VfB Stuttgart am letzten Bundesliga-Spieltag der Saison den angezählten Coach Albert Riera an. „Das System, was der Trainer versucht hat spielen zu lassen, hat nicht zur Eintracht gepasst. Die Mannschaft hat es aber auch nicht richtig ausgefüllt“, startete er am ARD-Mikrofon und wurde konkret: „Die Mannschaft hat an erster Stelle versagt.“ Auch Riera sei nicht unschuldig: „Und der Trainer hat auch nicht das herausgeholt, was er sich gewünscht hat. Somit sitzen wir alle in einem Boot.“ Burkardt sei „sehr enttäuscht nach dieser schlechten Saison“. Frankfurt beendete die Spielzeit auf dem achten Tabellenplatz und verpasste damit die Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb. „Wir sind auch verdient nicht europäisch. Das wird auf jeden Fall noch ein paar Tage weh tun“, so Burkardt. Der Profi kam am Samstagnachmittag in der 60. Minute von der Bank. Die Einwechslung Burkardts wurde von den Fans mit Applaus begleitet. Zwölf Minuten später verwandelte er einen Foulelfmeter, trat in der Nachspielzeit erneut an den Punkt, traf und sicherte der Eintracht das Remis gegen die Schwaben (90. Minute +2). Zuletzt stand Burkardt wegen einer Disziplinarmaßnahme im Fokus. Die „Bild“ hatte berichtet, dass der Angreifer mit einer Strafe von 20.000 Euro sanktioniert wurde, weil er Trainer Riera beim Gastspiel bei Borussia Dortmund (2:3) in der vergangenen Woche beleidigt habe. „Er hat etwas gemacht, das intern bestraft werden musste. Ich habe es mit der Gruppe geklärt, er hat es akzeptiert. Er hat sich entschuldigt. Das ist für mich das Wichtigste“, sagte Riera vor dem Saisonfinale. „Führungsspieler haben Job nicht gut genug gemacht“ Burkardt ging darauf nun ein und erklärte seinen Anti-Riera-Jubel: „Ich habe einen Fehler gemacht letzte Woche nach meinem Jubel. Dafür wurde ich bestraft. Das ist absolut in Ordnung und für mich abgehakt.“ Mit Blick auf die neue Saison forderte Burkardt nun einen Umbruch: „Es muss viel verändert werden an der Mannschaft. Auch die Führungsspieler haben ihren Job nicht gut genug gemacht. Dazu zähle ich mich auch.“ Das Team habe keine Einheit gebildet, „ich weiß nicht, ob es personelle Veränderungen braucht. Um die Mannschaft herum gibt es auch viele Dinge, die verändert werden müssen“, so Burkardt.

30 Millionen für Ex-Düsseldorfer Tzolis?

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Christos Tzolis könnte dem FC Brügge nach zwei Jahren den Rücken kehren. Wie ‚Het Nieuwsblad‘ berichtet, nehmen mit Manchester United, Aston Villa und Juventus Turin gleich mehrere europäische (…)

DFB: Sechs WM-Wackelkandidaten drehen plötzlich auf

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Julian Nagelsmann verlegte die Kader-Verkündung für die WM auf kommenden Donnerstag, um am letzten Spieltag noch Eindrücke sammeln zu können. Sechs DFB-Wackelkandidaten nutzten das eindrucksvoll.## (…)

Eintracht Frankfurt: Zwei verletzte Fans durch Pyrotechnik

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Frankfurter Fans brennen vor dem Anpfiff massiv Pyrotechnik ab und verletzen dabei einige Zuschauer. Der Verein reagiert mit scharfen Worten. Beim Bundesliga-Heimspiel von Eintracht Frankfurt gegen den VfB Stuttgart haben Fans der Gastgeber vor dem Anpfiff massenhaft Pyrotechnik gezündet. Dabei sind zwei Zuschauer in der Nordwestkurve verletzt worden. Der Spielbeginn verzögerte sich um sechs Minuten. Vorstandsmitglied Philipp Reschke äußerte sich in einem Statement dazu: „Diese Aktion ist ein Wahnsinn, nicht nachzuvollziehen und vollkommen inakzeptabel. Mit Böllern und vor allem Raketen nimmst du genau das in Kauf, was jetzt passiert ist. Wir versuchen aktuell, mit den Betroffenen in Kontakt zu treten.“ Das Spiel gegen den VfB endete 2:2 (0:2). Frankfurt schloss die Saison als Tabellenachter ab und spielt im kommenden Jahr erstmals seit der Saison 2020/21 nicht international.

Bayerns Transfer-Plan mit Nübel

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Alexander Nübel ist vom FC Bayern seit fünf Jahren verliehen. Erst nach Monaco, dann nach Stuttgart. Dass er nach München zurückkehrt, wird immer unwahrscheinlicher.Spätestens seit den gestrigen (…)

Bundesliga: Fünf Trainer vor ungewisser Zukunft – Bekenntnisse bleiben aus

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Nach dem letzten Bundesliga-Spieltag stehen bei mehreren Klubs die Trainerfragen im Mittelpunkt. Die Verantwortlichen lassen mit klaren Aussagen aufhorchen. Bleibt René Wagner Trainer des 1. FC Köln ? Bekommt Albert Riera in Frankfurt doch noch eine Chance? Und wie sieht es in Gladbach und Leverkusen aus? Mit dem Abschluss der Bundesliga-Saison richten sich die Blicke vieler Klubs auf die personellen Weichenstellungen für die kommende Spielzeit. Besonders die Trainerposition rückt dabei in den Fokus. t-online gibt einen Überblick. Nach Madrid-Aus: Neuer Trainerjob für Xabi Alonso Vor letztem Spiel: Schiedsrichter weint im Live-TV Das Ende der Zusammenarbeit von Albert Riera und Eintracht Frankfurt scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Auch wenn Sportvorstand Markus Krösche nach dem 2:2 gegen den VfB Stuttgart eine konkrete Aussage dazu vermied. Er erklärte lediglich: „Ich werde heute mit Ihnen nicht über Personalien sprechen.“ Der 45-Jährige wolle zunächst alles „sacken“ lassen. „Und dann werden wir natürlich in die Analyse gehen. Das ist ja auch ganz klar. Und dann schauen wir mal, wie wir es angehen“, so Krösche. Die Frankfurter Fans haben ihre Haltung zu Riera bereits deutlich gemacht. Zum Abschluss der Partie zeigten sie ein Banner mit der Aufschrift „Nada de gracias, Alberto“, was übersetzt „Danke für Nichts, Alberto“ bedeutet. Riera nahm die Kritik an und äußerte: „Wenn man nicht gewinnt, ist man nicht gut genug.“ Der exzentrische Spanier kam Anfang Februar als Nachfolger von Dino Toppmöller zur Eintracht. Seine Bilanz mit vier Siegen, fünf Unentschieden und fünf Niederlagen und einem Durchschnitt von 1,21 Punkten pro Begegnung ist durchwachsen. Einen noch schlechteren Wert als Riera im Oberhaus hatte zuletzt Armin Veh in der Saison 2015/2016 (0,96 Punkte). Mannschaft steht hinter Hjulmand – Bayer-Bosse auch? Auch bei Bayer Leverkusen ist die Trainerfrage offen. Sportchef Simon Rolfes erklärte nach dem 1:1 gegen den Hamburger SV und dem Verpassen der Champions League über die Zusammenarbeit mit Kasper Hjulmand : „Wir wollen in möglichst vielen Sachen so schnell wie möglich immer Klarheit haben.“ Nach dem Spiel suchten Rolfes und Klubchef Fernando Carro das Gespräch mit der Mannschaft, die Trainerfrage wurde dabei laut Rolfes nicht thematisiert. Rolfes betonte: „Ich muss der Mannschaft erstmal nichts mitteilen, wenn wir keine andere Entscheidung treffen. Kasper hat einen Vertrag und wir haben gesagt, dass wir uns bis zur letzten Sekunde auf die Champions League fokussieren.“ Hjulmand selbst äußerte sich beim Pay-TV-Sender Sky zurückhaltend zu seiner Zukunft: „Was ich mit Simon spreche, das ist zwischen uns. Es ist nicht meine Aufgabe, zu spekulieren.“ Ein Abgang des Dänen, der kurz nach Saisonstart von Erik ten Hag übernommen und die Mannschaft eigentlich stabilisiert hatte, gilt nach Bundesliga-Rang sechs als wahrscheinlich. Aus der Mannschaft bekam Hjulmand indes Zuspruch. Torhüter Mark Flekken sagte: „Ich komme super mit ihm klar, bin zufrieden mit ihm. Wenn er die Zeit bekommt, eine Sommervorbereitung an dieser Truppe zu arbeiten, geht es auch vorwärts.“ Hjulmand sei nicht für die fehlende Energie des Teams verantwortlich. Gladbach und Köln lassen sich Zeit Bei Borussia Mönchengladbach will Sportchef Rouven Schröder die Entscheidung über die Zukunft von Trainer Eugen Polanski ebenfalls nicht überstürzen. Nach dem 4:0 gegen die TSG Hoffenheim erklärte Schröder: „Wir werden uns die ganze Woche definitiv Zeit nehmen, um Dinge zu besprechen und dann voll überzeugt für die neue Saison auszurichten.“ Eine Frist gebe es nicht. Polanski hatte die Gladbacher frühzeitig zum Klassenerhalt geführt, steht aber wegen ausbleibender spielerischer Entwicklung in der Kritik. Und ob René Wagner beim 1. FC Köln über die Saison hinaus Trainer bleibt, ist auch nach dem letzten Saisonspiel offen geblieben. Der 53-Jährige war Ende März bei den Kölnern auf den entlassenen Lukas Kwasniok gefolgt. Zwar hatte er es geschafft, den FC in seinen sieben Spielen in der Liga zu halten und somit das Saisonziel erfüllt, doch eine Jobgarantie ist der Klassenerhalt nicht. „Wenn das so sein sollte, dass ich es machen darf, dann mache ich mir genau dann Gedanken“, antwortete Wagner nach dem 1:5 beim FC Bayern auf die Frage, welche weiteren Ziele er mit Köln verfolge. „Erstmal brauchen wir jetzt ein Zeichen vom Verein, oder ich muss auch mit Thomas sprechen“, führte er weiter aus. Ein Gespräch mit Kölns Geschäftsführer Thomas Kessler soll laut Wagner in Kürze stattfinden. „Wieder Lösungen finden“: Pauli-Trainer bekräftigt Austausch Und auf St. Pauli ? Trainer Alexander Blessin war nach dem Abstieg aus der Bundesliga sichtlich bewegt, über seine Zukunft wollte er nicht sprechen. „Letztendlich ist es, glaube ich, heute absolut nicht der richtige Zeitpunkt dafür, weil es einfach verdammt weh tut“, sagte der 52-Jährige nach dem 1:3 gegen den VfL Wolfsburg , der nun in der Relegation antritt. Der Coach bekräftigte, dass es einen guten Austausch mit Sportchef Andreas Bornemann gebe. Dass er auch nach der Serie von neun Niederlagen an ihm festgehalten habe, „das sieht man nicht oft und da bin ich auch sehr, sehr dankbar und deswegen ist dieser Austausch weiterhin vertrauensvoll“. Demnach werden sich die Verantwortlichen und Blessin in den nächsten Tagen zusammensetzen „und dann auch wieder Lösungen finden“.

DFB-Comeback: Mehrheit für Neuer

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Manuel Neuer (40/FC Bayern) sollte bei der WM das Tor der deutschen Nationalmannschaft hüten. Zu diesem Urteil kommen in der entsprechenden FT-Umfrage immerhin 55 Prozent der 3034 (…)

FC Bayern plant kommende Saison ohne Torhüter Alexander Nübel

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Sein Vertrag beim FC Bayern läuft noch bis 2030. Alexander Nübels Zukunft ist dennoch offen. Der Grund: In München wird er kommende Saison nicht sein. Der FC Bayern plant vorerst ohne Alexander Nübel . Der Schlussmann, der seit 2023 an den VfB Stuttgart ausgeliehen ist, wird auch in der kommenden Saison 2026/27 kein Teil des Münchner Torhüter-Gespanns sein, wie Sportdirektor Christoph Freund bestätigte. Die Bayern seien zufrieden mit Manuel Neuer , Jonas Urbig und Sven Ulreich . „Wir gehen mit dem Torwart-Trio in die nächste Saison, das ist der Plan“, erklärte Freund nach dem 5:1-Sieg gegen den 1. FC Köln am Samstag. Nübel, der mit dem VfB am letzten Bundesliga-Spieltag der Saison nur ein 2:2 gegen Eintracht Frankfurt erzielte, ist demnach bereits darüber informiert. „Wir hatten einen Austausch mit seinem Management und auch Alex weiß Bescheid, wie unsere Planungen sind“, so Freund. Der 29-Jährige wechselte im Sommer 2020 vom FC Schalke 04 zu Bayern und absolvierte bislang erst vier Pflichtspiele für die Münchner. Ein Jahr nach seinem Wechsel schloss er sich auf Leihbasis der AS Monaco an, seit 2023 ist er an Stuttgart verliehen. Nübels Vertrag in München läuft noch bis 2030.

Chelsea einigt sich mit Xabi Alonso auf langfristiges Engagement

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Der FC Chelsea hat offenbar einen neuen Trainer für die kommende Saison gefunden. Wie „The Athletic“, Fabrizio Romano und „Sky“ übereinstimmend berichten, haben…