Eva Lys führt im Zweitrundenmatch der French Open mit 3:1, dann versagt ihr Körper. Sie reagiert emotional. Mit Tränen in den Augen hat die deutsche Tennisspielerin Eva Lys ihre Zweitrunden-Niederlage bei den French Open erklärt. Die 24-Jährige verlor gegen die Rumänin Sorana Cirstea mit 3:6, 0:6 – und machte dafür ihre rheumatische Autoimmunerkrankung verantwortlich. Bei Temperaturen von über 30 Grad in Paris hatte Lys zunächst mit 3:1 geführt. Beim Stand von 3:2 zog es ihr beim Sprint zu einem kurzen Ball in den Rücken – danach gewann sie kein Spiel mehr. Auf der Pressekonferenz erklärte Lys: „Im ersten Satz bei 3:2 bin ich zu einem kurzen Ball gelaufen – und da hat es mir echt reingezogen. Ich war heute leider an meinem Limit.“ Ihre Erkrankung wollte sie dabei nicht als Entschuldigung verstanden wissen. Lys sagte: „Ich habe durch mein Rheuma immer wieder einfach Rückenprobleme, die ich auch die letzten Wochen ein bisschen mitgeschleppt habe. Und es gibt einfach Tage, an denen es einfach nicht geht.“ Sie wolle die Krankheit aber „nicht als Ausrede“ sehen, „und ohne jetzt böse zu klingen: Ich brauche kein Mitleid.“ Das Verpassen der dritten Runde schmerze sie dennoch. „Gerade bei großen Turnieren ist es halt scheiße.“ Als einzige verbliebene deutsche Einzelspielerin steht Tamara Korpatsch im Turnier. Die 31-Jährige besiegte die Chinesin Wang Xinyu mit 6:2, 2:6, 6:3. In der dritten Runde trifft sie auf die an Nummer sieben gesetzte Ukrainerin Jelina Switolina.
French Open: Eva Lys scheidet aus und bricht in Tränen aus
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Mateta schießt Crystal Palace zum Conference-League-Titel
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Crystal Palace mit Trainer Oliver Glasner ist Conference-League-Sieger. Die Londoner setzten sich am Mittwoch im Finale in Leipzig gegen den spanischen Vertreter Rayo Vallecano knapp mit 1:0 durch….
Conference League: Crystal Palace und Oliver Glasner holen den Titel
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Bei Crystal Palace ist Oliver Glasner schon nach dem Sieg im FA Cup eine Trainer-Legende. Am Mittwoch krönte sich der Österreicher mit einem weiteren Titel. Crystal Palace hat es geschafft: Der Premier-League-Klub hat die Conference League gewonnen. Das Team von Ex-Bundesliga-Trainer Oliver Glasner (Wolfsburg, Frankfurt) besiegte im Finale Rayo Vallecano mit 1:0. Das entscheidende Tor vor rund 40.000 Zuschauern in Leipzig erzielte der ehemalige Mainzer Jean-Philippe Mateta kurz nach der Pause (51. Minute). Für Crystal Palace ist es der erste internationale Titel in der Vereinsgeschichte und der dritte Pokal insgesamt. Alle drei Triumphe fuhren die „Eagles“ unter Oliver Glasner ein, der den Verein im Sommer verlässt. Für Rayo Vallecano wäre es ebenfalls der erste internationale Titel gewesen. So lief das Spiel Die Aufmerksamkeit lag aber zunächst nicht auf der historischen Bedeutung der Partie für beide Mannschaften, sondern auf teils gewaltbereiten Fans. Am Abend vor dem Finale waren Anhänger beider Mannschaften in der Leipziger Innenstadt aufeinandergetroffen. Es flogen Biergläser, Flaschen und jegliche greifbare Kneipenbestuhlung. Gegen 320 Fans wurde wegen Landfriedensbruch ermittelt, teilte die Polizei mit. Die Maßnahme dauerte bis kurz nach drei Uhr morgens. Am Spieltag selbst blieb es ruhig. Die Anhänger beider Teams sorgten dafür für eine gewaltige Atmosphäre im Stadion und produzierten eine hohe Lautstärke. Zudem wurden sehenswerte Choreografien ausgerollt. Das Spiel konnte da lange Zeit nicht mithalten. Zweikämpfe wurden mit hoher Aggressivität geführt, die Laufbereitschaft beider Mannschaften war enorm. Das ging zu Lasten des Spiels. In der ersten Halbzeit gelang weder Palace noch Rayo ein Schuss auf das Tor. Drei Aufreger gab es dennoch. Nach 21 Minuten war Yéremy Pino auf dem Weg zum Rayo-Tor, wurde jedoch von Pathé Ciss gefoult. Schiedsrichter Maurizio Mariani zeigte die Gelbe Karte, auch eine Notbremse wäre allerdings denkbar gewesen. Nach rund 35 Minuten wurde das Spiel für rund drei Minuten unterbrochen. Ein Fan von Vallecano war offenbar eine Treppe hinuntergestürzt und musste medizinisch versorgt werden. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit hatte Palace dann seine Großchance. Adam Wharton flankte aus dem Rückraum in den Strafraum, der völlig frei zum Abschluss kommende Tyrick Mitchell (45.+1) köpfte den Ball jedoch neben das Tor. Nach Wiederanpfiff hatte Wharton erneut eine Idee. Statt zu flanken, zog der Nationalspieler aus etwa 20 Meter ab. Rayo-Torwart Augusto Batalla wehrte den Ball nach vorn ab – direkt auf den Fuß von Mateta. Das Tor gab Palace Auftrieb – und Großchancen. Ein Freistoß von Pino (55.) landete erst am linken Pfosten und sprang von da an den rechten. Zwei Minuten später stand Mateta wieder richtig, doch dieses Mal lenkte Batalla den Ball noch um den Pfosten.
WM 2026: Fifa droht Ärger wegen Ticketpreisen
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Die Debatte um den Verkauf von Eintrittskarten für die WM in den USA, Kanada und Mexiko geht in die nächste Runde. Nun schalten sich Staatsanwaltschaften ein. Der Fifa droht kurz vor der WM womöglich juristischer Ärger: Die Generalstaatsanwaltschaften von New York und New Jersey haben am Mittwoch eine Untersuchung „zu den Ticketverkaufspraktiken des Fußball-Weltverbands“ angekündigt. Die Gründe seien rasant „explodierende Preise“ sowie Berichte, wonach Fans über die Lage ihrer Sitzplätze getäuscht wurden, teilten die Staatsanwältinnen Letitia James und Jennifer Davenport mit. Davenport ist entschlossen, „eine gründliche Untersuchung des Verhaltens der Fifa durchzuführen“, da der Weltverband den Ticketverkauf für die Weltmeisterschaft (11. Juni bis 19. Juli) in „einen Spießrutenlauf aus Verwirrung, künstlicher Verknappung und unmöglich hohen Preisen verwandelt“ habe. Die Ermittlungen sollen Berichten nachgehen, wonach Fans über Sitzplatzlagen getäuscht und durch eine aggressive, nachfrageorientierte Preisgestaltung benachteiligt wurden, bei der die Preise je nach Verkaufszahlen steigen. Die Debatte dreht sich vor allem um das Finale im MetLife-Stadion in New Jersey vor den Toren New Yorks, insgesamt finden in dem NFL-Stadion der New York Giants und Jets acht WM-Spiele statt. Zusätzlich zu den Tickets kostet die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln von New York aus zum Stadion mehr als 100 Dollar, während Parkplätze 225 Dollar kosten. Auch Kalifornien geht dem Verdacht auf Ticket-Wucher bei der WM nach. „Die New Yorker haben jahrelang darauf gewartet, dass die Weltmeisterschaft in ihre Nachbarschaft kommt, und sie verdienen eine faire Chance auf erschwingliche Tickets“, sagte James, Generalstaatsanwältin des Bundesstaates: „Niemand sollte dazu manipuliert werden, horrend hohe Preise für Sitzplätze zu zahlen, und Fans sollten darauf vertrauen können, dass sie die Tickets erhalten, die sie gekauft haben.“ Fifa-Präsident Gianni Infantino hatte erst zu Beginn des Monats die Ticketpreise für die WM in den USA, Mexiko und Kanada verteidigt. „Wir müssen den Markt betrachten – wir befinden uns in dem Markt, in dem die Unterhaltungsbranche weltweit am weitesten entwickelt ist. Deshalb müssen wir Marktpreise anwenden“, sagte er. Die Fan-Organisation Football Supporters Europe (FSE) hat bereits die „Wucher“-Preise bei dem XXL-Turnier kritisiert.
FC Barcelona schnappt dem FC Bayern offenbar Wunschspieler Gordon weg
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Der FC Bayern hatte Berichten zufolge Anthony Gordon als Transferziel ausgemacht. Doch die Konkurrenz kommt dem deutschen Rekordmeister offenbar zuvor. Der FC Barcelona hat offenbar das Rennen um Anthony Gordon gemacht. Wie mehrere Medien berichten, haben sich die Katalanen sowohl mit dem Spieler als auch mit dessen Klub geeinigt. Newcastle United soll einer Ablöse von 70 Millionen Euro plus 10 Millionen Euro an Bonuszahlungen für den Flügelstürmer zugestimmt haben. Damit würde der FC Bayern leer ausgehen. Auch der Rekordmeister hatte großes Interesse am englischen Nationalspieler, soll jedoch nicht bereit gewesen sein, eine solche Ablöse zu zahlen. Die Münchner hatten sich einen Preis im Bereich von 60 Millionen Euro vorgestellt. Angesichts der eher durchwachsenen Saison Gordons mit nur sechs Toren und zwei Vorlagen in der Premier League schätzt auch das Portal „transfermarkt.de“ Gordons Wert auf „nur“ 60 Millionen Euro. Der FC Barcelona wollte den Deal aber schnell unter Dach und Fach bringen, bevor es zu einem möglichen Wettbieten mit finanzstarken Klubs aus England gekommen wäre. So wurde auch der FC Liverpool mit Gordon in Verbindung gebracht. Barça-Sportdirektor Deco war daher auf die Insel gereist, um den Flügelstürmer zu überzeugen. Nun werde Gordon am Donnerstag zum Medizincheck in Spanien erwartet. Uli Hoeneß: „Außerdem hat ja Barcelona gar kein Geld“ Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass ausgerechnet Barcelona den Bayern ihren Wunschspieler wegkauft. Denn der Münchner Ehrenpräsident Uli Hoeneß hatte im Rahmen des DFB-Pokalfinals die schlechte finanzielle Lage der Katalanen angesprochen. Auf die Frage in der ARD , ob Harry Kane unabhängig von der Höhe eines möglichen Barça-Angebots auf jeden Fall bleiben werde, hatte Hoeneß geantwortet: „Klar. Außerdem hat ja Barcelona gar kein Geld, so geht es schon mal los.“ Was Hoeneß meint: Der FC Barcelona steckt seit vielen Jahren in den Schulden. Teilweise war von mehr als einer Milliarde Euro die Rede. Im Herbst 2025 verkündete der Klub, die Schulden auf 469 Millionen Euro gesenkt zu haben. Der FC Bayern hingegen hat allein ein Eigenkapital von fast 600 Millionen Euro. Genug Geld, um eine Alternative für Gordon zu finden.
Neue Chance für Bayer-Flop
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Eliesse Ben Seghir (21) hofft bei Bayer 04 Leverkusen offenbar auf einen Neuanfang. Wie die ‚Sport Bild‘ berichtet, fühlt sich der Offensivspieler ebenso wie Loïc Badé (26) grundsätzlich wohl im Klub (…)
Conference League: Fan stürzt auf Tribüne – Finale minutenlang pausiert
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Millionen Menschen schalteten für das Finale zwischen Crystal Palace und Rayo Vallecano ein. Doch nach etwas mehr als 30 Minuten wurde das Spiel pausiert. Ein medizinischer Notfall auf der Tribüne führte zu einer minutenlangen Unterbrechung des Conference-League-Finals. Nach etwas mehr als einer halben Stunde setzte sich der Torwart von Rayo Vallecano, Augusto Batalla, auf den Boden und zeigte in Richtung des Fanblocks hinter seinem Tor. Schiedsrichter Maurizio Mariani wusste zunächst nicht, was los war. Nach einem kurzen Gespräch mit Batalla unterbrach er die Partie gegen Crystal Palace. RTL-Nitro-Moderator Marco Hagemann und Experte Lothar Matthäus rätselten ebenso wie die Fans vor den Fernsehgeräten, was der Grund für die Unterbrechung war. Auch einige Spieler auf dem Platz fragten nach, warum die Partie zunächst nicht fortgesetzt wurde. Kurze Zeit später folgte die Information, dass ein Fan im Rayo-Block die Treppe hinuntergestürzt war und medizinische Hilfe benötigte. Auch die Anzeigetafel im Stadion zeigte dies an. In den TV-Bildern war zu sehen, wie Sanitäter zu dem betroffenen Fan eilten. Nach einer mehrminütigen Pause wurde das Spiel fortgesetzt.
Chelsea-Keeper drängt auf Abschied
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Filip Jörgensen möchte den FC Chelsea offenbar verlassen. Wie die ‚BBC‘ berichtet, hat der 24-jährige Torhüter den Blues bereits mitgeteilt, dass er wegen mangelnder Einsatzzeiten einen Wechsel (…)
Robertson-Deal in trockenen Tüchern
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Andrew Robertson (32) bleibt der Premier League erhalten. Laut Fabrizio Romano ist der ablösefreie Wechsel des schottischen Linksverteidigers zu Tottenham Hotspur in trockenen Tüchern. Beide Seiten (…)
Rot-Weiss Essen bestätigt acht Abgänge um Kapitän Schultz und Top-Scorer Mizuta
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Nach der verlorenen Relegation hat Rot-Weiss Essen acht Abgänge bestätigt. Wie der Drittligist einen Tag nach dem bitteren Rückschlag mitteilte, verlassen Tino Casali, Kapitän…