Während der WM-Partie des Irans gegen Neuseeland kam es im und vor dem Stadion zu politischen Botschaften und Protesten. Nun kündigt die iranische Justiz Konsequenzen für beteiligte Fans an. Die iranische Justiz will gegen Fußballfans vorgehen, die beim WM-Spiel des Irans gegen Neuseeland die Nationalhymne missachtet und regierungskritische Parolen gerufen haben. Wie das dem Sicherheitsrat nahestehende Nachrichtenportal Nour News berichtete, seien viele der Beteiligten bereits identifiziert worden. Den Betroffenen droht die Beschlagnahmung ihrer Vermögenswerte im Iran. Auch bei den kommenden beiden WM-Spielen der iranischen Nationalmannschaft kündigte die Justiz rechtliche Schritte gegen die als „Störenfriede“ bezeichneten Fans an. Dabei sollen ähnliche Strafen verhängt werden. Immer wieder politische Botschaften im Stadion Der Iran war in der deutschen Nacht zum Dienstag mit einem 2:2 gegen Neuseeland im kalifornischen Inglewood in das Turnier gestartet. Rund um das Stadion und auf den Rängen wurden dabei immer wieder Botschaften im Zusammenhang mit dem monatelangen Krieg der USA und Israels gegen den Iran gezeigt. Im Stadion trafen Anhänger und Gegner des Kurses in Teheran aufeinander. Zu sehen waren sowohl die aktuelle iranische Flagge als auch die ältere Fahne aus der Zeit vor der Islamischen Revolution. Diese gilt als Symbol der Opposition, die in der südkalifornischen Diaspora zahlreiche Unterstützer hat. Per Gerichtsbeschluss durfte die Fifa die sogenannte „Löwe-und-Sonne“-Flagge in der Arena einziehen. Ordner waren wiederholt bei entsprechenden Maßnahmen zu beobachten. Pfiffe während iranischer Hymne Für Aufmerksamkeit sorgte zudem ein Banner mit der Aufschrift „42.000 #IranMassacre“. Die Botschaft wurde als Hinweis auf die gewaltsame Niederschlagung der Proteste in Teheran zu Beginn des Jahres mit Tausenden Opfern verstanden. Eine weitere kleine Gruppe zeigte ein Plakat mit der Aufschrift „Minab168“. Damit verwiesen die Fans auf die 168 Menschen, die am 28. Februar bei einem Bombenangriff auf eine Mädchenschule im Süden des Iran getötet wurden. Unter den Opfern waren zahlreiche Schülerinnen zwischen sieben und zwölf Jahren sowie viele Lehrerinnen und Eltern. Medienberichten zufolge sollen US-Streitkräfte für den Angriff verantwortlich gewesen sein. Während der iranischen Nationalhymne waren deutlich Pfiffe zu hören. Die Spieler standen geschlossen am Mittelkreis und hielten jeweils eine Hand auf die Brust. Vor dem Stadion in Los Angeles hatte ein Fan der Deutschen Presse-Agentur gesagt: „Ich freue mich, hier die Menschen im Iran zu unterstützen, ich unterstütze nicht das Regime“. Die Treffer der iranischen Mannschaft wurden im Stadion anschließend lautstark gefeiert.
WM: Iran droht Fans mit harten Strafen
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Thomas Müller unzufrieden mit Elfmeter-Entscheidung gegen Kylian Mbappé
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Frankreich hat sein Auftaktspiel gegen den Senegal gewonnen. Für viel Wirbel sorgt aber eine Szene beim Spielstand von 0:0. Frankreichs Superstar Kylian Mbappé wurde beim 3:1-Sieg seines Teams gegen Senegal im Strafraum zu Fall gebracht. Dass der Weltmeister von 2018 dafür keinen Elfmeter erhielt, stößt auf massive Kritik. Besonders deutlich wurde Thomas Müller . Der deutsche Ex-Weltmeister sagte als Experte bei MagentaTV: „Das ist einfach nur ein astreines Foul. Es ist für mich ein absolutes Rätsel, ja skandalös, dass es keinen Elfmeter gibt.“ Schiri verwirrt mit Geste Die umstrittene Szene ereignete sich in der 58. Minute. Mbappé ging nach einer Grätsche von Senegals Sadio Mané im Strafraum zu Boden. Schiedsrichter Alireza Faghani aus dem Iran ließ zunächst weiterspielen. Auch nach einem Hinweis des Video-Assistenten und einem anschließenden Blick auf die Bilder am Monitor blieb er bei seiner Entscheidung. In den Fernsehaufnahmen war eine Berührung zu erkennen. Zusätzliche Verwirrung entstand nach dem Videostudium. Durch eine missverständliche Geste und eine kaum verständliche Durchsage ließ der Referee zunächst offen, wie seine endgültige Entscheidung ausgefallen war. Spieler, Zuschauer im Stadion und TV-Publikum rätselten über den Ausgang der Überprüfung. Auch Patrick Ittrich, langjähriger Bundesliga-Schiedsrichter und Experte bei MagentaTV, äußerte Kritik. „Er schneidet ihm den Weg ab, der trifft ihn auch. Einfach nur Foul, Strafstoß, fertig. Das Announcement war für mich nicht eindeutig. Er wollte wahrscheinlich Abstoß anzeigen.“ Zum Ablauf der Szene sagte Ittrich weiter, dieser sei „ein bisschen irreführend“ und „nicht so glücklich gelaufen“.
WM 2026: Spanien-Star reagiert mit Abstand auf Unentschieden-Start
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Nach dem enttäuschenden WM-Start wollen die Spanier Ruhe bewahren. Ein Stürmer spricht nun mit etwas Abstand darüber und schaut nach vorn. Vom überraschenden Patzer beim Auftakt in die Weltmeisterschaft will sich Europameister Spanien nicht verunsichern lassen. „Ruhe bewahren ist jetzt das Wichtigste. Wir dürfen uns von einem Ergebnis, das nicht positiv war, nicht entmutigen lassen“, sagte Mittelfeldspieler Mikel Merino nach dem 0:0 gegen WM-Neuling Kap Verde vom Montag bei einer Pressekonferenz. „Wie in jedem Spiel läuft nicht immer alles so, wie man es sich wünscht. Jeder Spieler geht anders mit Enttäuschung um“, so Merino. Spaniens WM-Bilanz bleibt seit dem Titelgewinn 2010 schwach: Nur drei Siege gelangen in den vergangenen zwölf Spielen. Aber: „Niemand ist gestorben, es ist keine Trauer im wörtlichen Sinne“, stellte der 29-Jährige klar. Auch wenn sich Niederlagen so anfühlen können. Auch Nationaltrainer Luis de la Fuente hatte versucht, trotz des Rückschlags Gelassenheit auszustrahlen. Sein Team ist weiterhin seit 32 Pflichtspielen ungeschlagen. „Wir sind völlig ruhig und überzeugt, dass wir noch einen langen Weg vor uns haben. Unserer Ansicht nach stehen noch sieben Spiele aus“, sagte er. Für Kap Verde, mit 500.000 Einwohnern drittkleinster WM-Teilnehmer, ist der Punktgewinn im Duell der Nummer 3 gegen die Nummer 64 der Weltrangliste schon jetzt der größte Erfolg der Fußballgeschichte. Vor den nächsten Gruppenduellen ist die Lage in Gruppe H völlig offen, weil auch Uruguay und Saudi-Arabien unentschieden spielten. Alle vier Teams stehen bei jeweils einem Punkt. Spanien trifft am Sonntag (ab 18 Uhr im Liveticker bei t-online) in Atlanta auf Saudi-Arabien, im letzten Gruppenspiel (27. Juni) geht es gegen Uruguay.
WM-Ticker: Trainer Martínez bei Portugal vor Absprung – Kimmich verteidigt Sané
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[Seite=“WM-Tag 6 – Alle Meldungen vom 16. Juni“]
Seit Donnerstag rollt der Ball: 38 Tage lang wird in den USA, Mexiko und Kanada der neue Weltmeister ausgespielt. Erstmals gibt es zwölf…
Hannover wählt zwischen drei Keepern
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Bei der Suche nach einem neuen Stammtorhüter rücken bei Hannover 96 drei Kandidaten in den Fokus. Auf der Liste stehen aktuell der ‚Bild‘ zufolge der bereits in der vergangenen Saison von der TSG (…)
WM-Torschütze: Anfrage für Summerville
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Eine Weltmeisterschaft bietet Spielern die Chance, sich auf der größten Bühne des Fußballs ins Schaufenster zu spielen. Crysencio Summerville scheint dies aktuell zu gelingen. Ein (…)
Doppelpack von Mbappé: Frankreich startet mit Sieg in Titelmission
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Kylian Mbappé und Bayern-Profi Michael Olise haben Titelanwärter Frankreich bei der WM zum Auftaktsieg geführt. Mbappé erzielte beim 3:1 (0:0) gegen Senegal in der 66….
WM 2026: Frankreichs Offensive dreht auf – und feiert Auftaktsieg
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Frankreich bestimmt das Spiel, weiß in der ersten Hälfte aber nicht viel mit dem Ball anzufangen. Senegal wird gefährlich, verliert hinten raus jedoch an Energie. Die französische Nationalmannschaft ist mit einem Erfolg in die Weltmeisterschaft 2026 gestartet. Die mit Offensivstars gespickte Mannschaft von Nationaltrainer Didier Deschamps besiegte zum Auftakt der Gruppe I den Senegal mit 3:1 (0:0). Kylian Mbappé brachte Frankreich nach einer sehenswerten Vorlage von Bayerns Michael Olise in Führung (66. Minute). Bradley Barcola (82.) und erneut Mbappé erhöhten kurz vor Schluss (90.+6). Senegals Ibrahim Mbaye machte es noch mal ganz kurz spannend (90.+5) Der Weltmeister von 1998 und 2018 wirkte zunächst uninspiriert, verdiente sich den Erfolg aber dank einer klaren Leistungssteigerung nach der Pause. Die Franzosen gehören zu den großen Titelfavoriten beim Turnier in den USA, Kanada und Mexiko. Die ersten drei Punkte dürften ihnen auf dem Weg zum erhofften dritten Stern weiteren Schwung verleihen. So lief das Spiel Viele der 80.545 Zuschauer in East Rutherford hatten sich auf ein Offensivspektakel der Franzosen eingestellt – das gab es allerdings erst im zweiten Durchgang. Schon als Mbappé kurz vor dem Einlauf der beiden Mannschaften ins Stadion auf den Videoleinwänden gezeigt wurde, brandete großer Jubel auf. In der ersten Halbzeit blieb der hochgelobte und ausnahmslos mit Topspielern besetzte Angriff der „Équipe Tricolore“ jedoch noch erstaunlich harmlos. Nicht ein einziges Mal schossen die Franzosen vor der Pause gefährlich auf das Tor von Édouard Mendy. Stattdessen brachten sich die Senegalesen selbst in Bedrängnis, als Kapitän Kalidou Koulibaly eine Hereingabe beinahe ins eigene Tor klärte (44.). Ansonsten konnten weder Mbappé noch Ousmane Dembélé noch Olise zunächst große Akzente setzen. Und Senegal? Trat so selbstbewusst auf, wie Trainer Pape Thiaw es sich gewünscht und auch angekündigt hatte. Nicolas Jackson, vergangene Saison vom FC Chelsea an die Bayern ausgeliehen, schüttelte seinen Münchner Ex-Kollegen Dayot Upamecano ab und hämmerte die Kugel an den Pfosten (25.). Auch sonst wirkten die Westafrikaner am und im gegnerischen Strafraum zielstrebiger. Die Führung wäre verdient gewesen, hätte Ismaïla Sarr seine Riesenchance in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs genutzt. Nach der Pause ein verändertes Bild: Nun kamen auch die Franzosen in der Hitze von New Jersey auf Betriebstemperatur. Desiré Doué schoss knapp links vorbei (47.). Olise (53.) und Mbappé (57.) aus aussichtsreicher Position scheiterten jeweils an Mendy. Warum eigentlich nicht gleich so dürfte sich Frankreichs Erfolgstrainer Didier Deschamps auf der Bank gefragt haben. Noch ratloser wirkte der 57-Jährige allerdings einen Moment später. Mbappé ging nach einer Grätsche von Senegal-Star Sadio Mané im gegnerischen Sechzehner zu Boden, bekam aber keinen Elfmeter. Nicht mal, nachdem der iranische Schiedsrichter Alireza Faghani vom Video-Assistenten zum Check an den Bildschirm geschickt worden war. Eine harte Entscheidung des Referees. Doch „Les Bleus“ blieben dran. Und sie belohnten sich. Olise bediente Mbappé mit einem herrlichen Steilpass – und der traf flach an Mendy vorbei zum 1:0. Mbappé jubelte, indem er sich eine imaginäre Querflöte an den Mund hielt. Dies hatte er schon vor dem Spiel dem britischen Comedian James Corden versprochen. Der Starstürmer von Real Madrid hatte in dessen Sendung erzählt, dass er als musikalische Früherziehung ein, zwei Jahre Querflöte gespielt hatte. Jackson hätte fast mit dem direkten Ausgleich geantwortet, stand aber im Abseits (68.). In der Schlussphase erhöhte Barcola auf 2:0. Nach dem Anschluss für den Senegal in der Nachspielzeit geriet der Sieg nur ganz kurz in Gefahr – stattdessen brachte Mbappé per Fernschuss die endgültige Entscheidung.
Neue Aufgabe für Rosenior?
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Liam Rosenior könnte es erneut in die Ligue 1 verschlagen. Nach Informationen der französischen FT-Partnerseite Foot Mercato ist der Engländer ein Kandidat für das Erbe von Antoine Kombouaré, sollte (…)
Tottenham vor Transfer von Brightons van Hecke – Wäre drittteuerster Wechsel dieses Sommers
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Nach der Last-Minute-Rettung in der Premier League steht Tottenham Hotspur vor seinem ersten kostspieligen Transfer für die kommende Saison. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge…