Er führte Brasilien zum vierten WM-Titel und zählt zu den erfolgreichsten Trainern des Landes. Nun ist Carlos Alberto Parreira in ein Krankenhaus in Rio de Janeiro eingeliefert worden. Carlos Alberto Parreira, Brasiliens Weltmeistertrainer von 1994, ist ins Krankenhaus in Rio de Janeiro gekommen. Die Klinik bestätigte die Aufnahme des früheren Nationaltrainers, machte jedoch keine weiteren Angaben zum Gesundheitszustand des 83-Jährigen. Parreira lebt seit 2023 mit einem Hodgkin-Lymphom, einer Krebserkrankung des Lymphsystems. Die Krankheit galt demnach zeitweise als zurückgedrängt, trat später jedoch erneut auf. WM 2026: Alle Informationen im Newsblog Gebetskreis: Rüdiger verteidigt Nmecha Parreira zählt zu den erfolgreichsten Trainern der brasilianischen Fußballgeschichte. Er führte Brasilien 1994 in den USA zum vierten WM-Titel. Bei Endrunden betreute er als Cheftrainer bisher fünf verschiedene Nationalmannschaften. Der in Rio de Janeiro geborene Parreira war Nationaltrainer von Kuwait (1982), den Vereinigten Arabischen Emiraten (1990), Brasilien (1994/2006), Saudi-Arabien (1998) und Südafrika (2010). Zudem gewann er als Trainer der Seleção die Copa América 2004 und den Konföderationen-Pokal 2005. Bereits beim WM-Triumph 1970 gehörte er als Fitnesstrainer zum Stab der Nationalmannschaft.
Weltmeister von 1994: Ex-Trainer Brasiliens im Krankenhaus
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Im Regen von Toronto: Ghana besiegt Panama durch späten Treffer
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Im zweiten Spiel der Gruppe L zeigen Panama und Ghana über weite Strecken ein biederes Spiel. Erst kurz vor Abpfiff geht Ghana in Führung. In der zweiten Partie der Gruppe L hat Ghana mit einem Treffer in der Nachspielzeit einen Sieg über Panama eingefahren. Im Regen der kanadischen Stadt Toronto siegten die „Black Stars“ mit 1:0. Den entscheidenden Treffer lieferte Caleb Yirenkyi in der 96. Minute. So lief das Spiel Die positiven sportlichen Schlagzeilen kommen für die „Black Stars“ zum richtigen Zeitpunkt, nachdem die vergangenen Tage vom Rechtsstreit um Thomas Partey bestimmt worden waren, der wegen der Vergewaltigungsvorwürfe gegen ihn nicht nach Kanada einreisen durfte. Beim zweiten Vorrundenspiel am kommenden Dienstag in Boston gegen England und vier Tage später in Philadelphia gegen Kroatien wird Partey wieder mit von der Partie sein. Panama, das vom früheren Bundesliga-Torschützenkönig Thomas Christiansen trainiert wird, muss bei seiner zweiten WM-Teilnahme nach 2018 hingegen weiter auf seinen ersten Punkt warten. Zudem wird es in der Gruppe L mit den Engländern und Kroaten nun ganz schwer mit dem Weiterkommen. Vor dem Spiel hatte John Mahama, Ghanas Präsident, die Mannschaft angerufen und sie auf ihre Mission in Übersee eingestimmt. „Ich wollte euch vor diesem Spiel selbst anrufen und euch sagen, dass wir alle für euch beten und daran glauben, dass ihr es schaffen könnt.“ Ganz Afrika, so Mahama, blicke zu den „Black Stars“ auf. Und weiter: „Wir erwarten von euch, dass ihr dieser Rolle gerecht werdet.“ Zu Beginn drückte jedoch vor allem Panama. Früh brach Außenverteidiger Amir Murillo auf der rechten Seite durch, nach präziser Flanke zwang Mittelstürmer Cecilio Waterman (2.) Ghanas Torwart Lawrence Ati Zigi per Volley zu einer Parade. Nach dem anfänglichen Sturmlauf flachte das Niveau schnell ab. Panama versuchte, die oft aufgerückte Abwehr Ghanas mit langen Bällen zu knacken, agierte aber zu ungenau. Und selbst die Trinkpause bei 19 Grad und Dauerregen brachte wenig. Großchancen sahen die 42.942 Zuschauer bis zur Pause keine mehr. Nach der Pause kam etwas mehr Schwung ins Spiel, die Ghanaer wurden mutiger, mussten aber Ersatzkeeper Benjamin Asare für den verletzten Ati Zigi bringen. Jonas Adjetey vom VfL Wolfsburg prüfte Panamas Schlussmann Orlando Mosquera (48.) mit einem Kopfball. Während Christiansens Team weiter seine Chancen hatte – Cristian Martinez (60.) traf das Außennetz –, wurde im Gegensatz zum ersten Durchgang aber auch Ghana richtig gefährlich. Panamas Jiovany Ramos rettete im letzten Moment vor dem einschussbereiten Jordan Ayew (65.). Nach Freistoß-Flanke von Ayew scheiterte Adjetey (73.) erneut per Kopf, diesmal ging der Ball knapp daneben. Yirenkyi drückte dann mit Ghanas allerletzter Chance den Ball doch noch über die Linie.
WM 2026: England schlägt Kroatien nach Sechs-Tore-Spektakel
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England und Kroatien liefern bei ihrem ersten Auftritt das wohl unterhaltsamste Spiel des bisherigen Turniers mit insgesamt sechs Treffern. Thomas Tuchel hat dank seiner Superstars Harry Kane und Jude Bellingham die erste WM-Bewährungsprobe als Englands Nationaltrainer bestanden. Die offensiv eingestellten Three Lions feierten am Mittwoch in Dallas ein verdientes 4:2 (2:2) gegen Kroatien und machten durch den Erfolg im nominell schwierigsten Spiel der Gruppe L einen großen Schritt in Richtung K.o.-Phase. Der auf der Insel durchaus kritisch beäugte deutsche Coach verschaffte sich mit dem Sieg vorläufig Ruhe. Englands Kapitän Kane (12., 42.) traf für den Weltmeister von 1966 erst per wiederholtem Foulelfmeter, später legte er per Kopf nach einer Ecke nach. Der 32-Jährige vom FC Bayern zog damit mit Englands WM-Rekordtorschützen Gary Lineker (beide zehn Tore) gleich. „Vorne haben sie eine Riesenqualität, und sie haben unsere Fehler ausgenutzt“, sagte der kroatische Bayern-Profi Josip Stanisic. Beim zweiten Kane-Treffer habe es der Kapitän der Engländer schlicht „überragend“ gemacht. Bellingham (47.) traf kurz nach der Pause. Martin Baturina (36.) und Petar Musa (45.+5), der in der MLS beim FC Dallas aufläuft, hatten zwischenzeitlich ausgeglichen. Marcus Rashford (85.) traf in der Schlussphase für die Engländer. Die Diskussionen um Tuchel, der unter anderem mit der Nicht-Nominierung der Jungstars Cole Palmer und Phil Foden für Irritationen gesorgt hatte, und das schwere Erbe hatten England nach Nordamerika begleitet. Die stolze Fußball-Nation wartet mittlerweile seit 60 Jahren auf den zweiten WM-Titel – Tuchel soll das lange Warten beenden. So lief das Spiel Der erste Schritt dorthin gelang in der Neuauflage des Halbfinals von 2018. Kane, von Ex-Teamkollege Thomas Müller bei MagentaTV vor dem Anpfiff als „bester Abschließer auf diesem Planeten“ geadelt, blieb dabei ein früher mentaler Dämpfer erspart. Der Elfmeter – verursacht durch ein Foul von Kroatiens Altstar Luka Modrić – wurde nach Kanes erstem Fehlschuss wiederholt. Torhüter Dominik Livakovic hatte sich zu schnell von seiner Linie bewegt. Den zweiten Versuch verwandelte Kane problemlos. Der erste Treffer ihres Unterschiedsspielers gab England nach einer nervösen Startphase nur kurz Sicherheit. Tuchels Team war bemüht, sorgte aus dem Spiel heraus aber nur selten für Gefahr. Defensiv blieben die Three Lions anfällig. Den erneuten Vorteil nach Kanes zweitem Tor verspielte England leichtfertig. Nach der Pause übernahm Englands zweiter Top-Star Bellingham Verantwortung. Der Offensivspieler von Real Madrid schloss ein starkes Solo erfolgreich ab – und eröffnete Englands beeindruckende Drangphase. Kane und Co. erspielten sich Chancen im Minutentakt, Bellingham (48.), Nico O’Reilly (49.), Declan Rice (52.), Anthony Gordon (56.) und Kane (57.) hatten die Vorentscheidung auf dem Fuß. Kroatien erhöhte in der Schlussphase das Risiko, um den Ausgleich zu erzwingen – das rächte sich: Rashford erzielte den vierten Treffer für die Engländer.
WM: Spieler beteten auf dem Platz: Rüdiger verteidigt Felix Nmecha
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Nach dem Gebetskreis von Felix Nmecha stellt Antonio Rüdiger klar: Im DFB-Team sei das religiöse Bekenntnis kein Thema. Generell hat er eine klare Meinung zu Kritik in den sozialen Netzwerken. Mit einem Plädoyer für Meinungs- und Religionsfreiheit hat Antonio Rüdiger seinen Teamkollegen Felix Nmecha gegen Kritik an dessen Gebet nach dem WM-Auftaktspiel gegen Curaçao verteidigt. Der Abwehrspieler der Nationalmannschaft kritisierte zudem die auf Klicks fokussierte Social-Media-Kultur im Profifußball. „Es ist etwas Persönliches. Er hat das gemacht, und ich sehe nichts Falsches daran“, sagte Rüdiger zu dem Gebetskreis, den Nmecha mit Jonathan Tah und Gegenspielern nach dem 7:1 für das DFB-Team gebildet hatte. WM 2026: Alle Informationen im Newsblog Felix Nmecha: Sein Glaube ruft immer wieder Kritik hervor Die Szene im WM-Stadion von Houston hatte unterschiedliche Kommentare ausgelöst. Nmecha spricht öffentlich oft über seinen christlichen Glauben und persönliche Ansichten. In der Vergangenheit hatten seine Social-Media-Posts mehrfach auch Kritik ausgelöst. Es seien doch „schöne Bilder“ gewesen, meinte Rüdiger. „Mehr Thema war seine geile Leistung“ Für ihn wurde die Szene medial aufgebauscht. „Also, ehrlich gesagt, mehr Thema war seine geile Leistung“, sagte der 33-Jährige. Nmecha hatte die DFB-Elf mit seinem ersten WM-Tor in Führung gebracht. Im DFB-Team sei das religiöse Bekenntnis des Dortmunders kein Thema, versicherte Rüdiger. Der Abwehrspieler von Real Madrid war mehrfach selbst für seinen muslimischen Glauben in die Kritik geraten. Andere Internet-Kommentare richteten sich mehrfach gegen sein kontroverses Verhalten auf dem Platz. Die Rolle als vermeintlicher Bösewicht nimmt Rüdiger inzwischen nur noch zur Kenntnis. „Mein Name generiert sehr viele Klicks“ „Ich weiß nicht, ehrlich gesagt, warum das so ist. Wie gesagt, für mich, so in der Social-Media-Welt, da bin ich der Buhmann. Das ist auch für mich okay“, sagte der Berliner. „Seriöse Kritik ist immer bei mir willkommen“, versicherte er. Mit ironischem Unterton fügte er an. „Ich glaube, das generiert Klicks, oder? Heutzutage, wenn wir von Social Media reden, ich sehe etwas Positives darin. Denn es ist gut, mein Name generiert sehr viele Klicks“, sagte er. Rüdiger lobte zudem Innenverteidiger Jonathan Tah, der ihn aus der Stammelf verdrängt hat. „Den Schub, den Jona in den letzten zwei Jahren nochmal gemacht hat, verdient bei mir sehr viel Respekt. Auch die letzte Saison bei Bayern München war überragend. Und ja – er ist der neue Chef“, sagte er über seinen langjährigen Nationalelf-Kollegen. Diese Worte zu sagen, würden ihn keine Überwindung kosten. „Jeder hat seine Zeit, jetzt ist seine Zeit.“ „Nicos linker Fuß ist Gold“ Auch über Nico Schlotterbeck äußerte sich Rüdiger sehr positiv. Dieser sei bei den Standards stets gefährlich, verteidige „sehr bissig“ und habe dazu eine große Qualität in der Spieleröffnung: „Nicos linker Fuß ist Gold.“ Rüdiger ist bemüht, auch als Ersatzspieler einen wertvollen Beitrag zum Teamerfolg beizutragen. „Als Fußballer ist es nicht einfach, auf der Bank zu sein. Aber in der Nationalmannschaft ist es noch etwas ganz anderes als im Verein. Wir alle haben hier nur ein Ziel. Jeder ist wichtig. Und wenn man von Außen Input geben kann, ist das nur besser“, sagte Rüdiger, der im ersten Gruppenspiel in Houston immerhin für Tah eingewechselt wurde.
WM-Aussage über Japan: Rafael van der Vaart bittet um Entschuldigung
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Rafael van der Vaart sagt in seiner Analyse als WM-Experte, dass alle Japaner gleich aussähen. Nach Kritik gibt der Ex-HSV-Profi eine Erklärung ab. Der ehemalige niederländische Nationalspieler Rafael van der Vaart hat für eine diskriminierende Aussage über Japans Fußballer beim ersten WM-Gruppenspiel des Oranje-Teams um Entschuldigung gebeten. Zugleich erklärte der frühere Profi des Hamburger SV, dass „keine rassistische oder diskriminierende Absicht“ hinter seinen Aussagen gesteckt habe, wie aus einem Statement hervorging, über das „The Athletic“ berichtete. Van der Vaart hatte als TV-Experte beim 2:2 zwischen den Niederlanden und Japan gesagt, die japanischen Spieler würden alle gleich aussehen. Damit hatte er versucht zu erklären, warum die Abwehr der Niederländer den Japaner Daichi Kamada beim späten Ausgleich aus den Augen verloren hatte. Direkt nach der Aussage hatte van der Vaart gesagt, dies sei ein Witz gewesen. WM 2026: Alle Informationen im Newsblog „Nichts Falsches daran“: Rüdiger verteidigt Nmecha Danach hatte es Kritik gegeben. Die britische Anti-Diskriminierungs-Organisation „Kick It Out“ erklärte bei „The Athletic“: „Es ist zutiefst enttäuschend zu hören, wie ehemalige Spieler rassistische Stereotype über die japanische Mannschaft verbreiten und dann noch nachlegen, indem sie versuchen, die Kommentare als Witz zu verteidigen.“ Er habe „nie jemanden beleidigen, verletzen oder diskriminieren“ wollen, sagte van der Vaart nun. „Ich verstehe, dass einige Leute meine Aussagen verletzend fanden. Das bedauere ich zutiefst. Wenn ich damit Menschen enttäuscht habe, biete ich meine Entschuldigung an.“
Tuchel jubelt über Kane-Doppelpack: England gewinnt gegen Kroatien
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Harry Kane hat England einen perfekten Start in die WM-Titelmission beschert und einen weiteren Meilenstein seiner Karriere gesetzt. Der Kapitän war mit einem Doppelpack der entscheidende Mann…
Klopp verrät: Die Hintergründe zum Werner-Rauswurf
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Jürgen Klopp hat sich zu der heutigen Entlassung von Ole Werner bei RB Leipzig geäußert. „Wir (Global Team, Anm. d. Red.) sind da beratend tätig. Beratend tätig heißt, dass wir bei der (…)
WM-Ticker: Lob von Rüdiger für Tah – „Er ist der neue Chef“
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[Seite=“WM-Tag 7 – Alle Meldungen vom 17. Juni“]
Seit dem 11. Juni rollt der Ball: 38 Tage lang wird in den USA, Mexiko und Kanada der neue Weltmeister ausgespielt. Erstmals gibt es…
Bayern München gewinnt drittes Finalspiel bei Alba Berlin
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Nach der überraschenden Heimpleite am Sonntag konnten die Bayern Alba nach einer hart umkämpften Partie niederringen. Am Freitag winkt die Titelverteidigung. Die Basketballer vom FC Bayern München haben sich den ersten Matchball zur Meisterschaft geholt. Die Bayern gewannen am Mittwochabend das dritte Spiel der Finalserie bei Alba Berlin mit 91:83 (43:40). Damit führen die Bayern in der Best-of-Five-Serie mit 2:1 und können am Freitag in Berlin die dritte Meisterschaft in Serie perfekt machen. Bester Berliner Werfer vor 8899 Zuschauern in der ausverkauften Max-Schmeling-Halle war Jack Kayil mit 17 Punkten. Bei den Bayern kam Nenad Dimitrijevic auf 19 Zähler. Bei lautstarker Stimmung und vor den Augen der drei deutschen Welt- und Europameister Franz Wagner, Dennis Schröder und Maodo Lo legten beide Teams gleich mächtig los. Der Spielfluss war sofort da und fast jeder Wurf auch ein Treffer. Besonders bei Alba fielen die Dreier gleich. So konnten sie Mitte des ersten Viertels 19:16 in Führung gehen. Aber die Bayern zeigten sich wenig beeindruckt und trafen ebenfalls fast nach Belieben. Bayern hat in der Schlussphase mehr Reserven Zu Beginn des zweiten Abschnitts erhöhten die Bayern dann ihre Intensität in der Defensive. Alba fand dagegen kaum noch Mittel und leistete sich viele Ballverluste im Spielaufbau. Auch die Dreier wollten nicht mehr fallen. Und das bestraften die Gäste eiskalt, zogen bis auf 39:30 davon. Doch anschließend vergaben auch die Bayern einige Würfe und die Gastgeber konnten bis zur Pause wieder etwas verkürzen. Und es blieb auch nach dem Seitenwechsel eng. Verbissen wurde um jeden Ball gekämpft – besonders von den Berlinern. Kurz vor Ende des dritten Viertels gingen sie unter Riesenjubel nach langer Zeit wieder 60:59 in Führung. In der Schlussphase hatten die Gäste aber die größeren Reserven. 87 Sekunden vor Ende sorgte Andreas Obst mit drei verwandelten Freiwürfen zum 83:74 für die Entscheidung.
WM 2026: Portugal-Stars gedenken totem Diogo Jota
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Portugals Nationalteam denkt auch beim ersten WM-Spiel an den verstorbenen Diogo Jota. Besonders emotional wird es nach sechs Minuten. Die portugiesische Nationalmannschaft hat beim 1:1 zum WM-Auftakt gegen die Demokratische Republik Kongo mit mehreren Aktionen ihrem verstorbenen Teamkollegen Diogo Jota gedacht. Der Ex-Nationalspieler war Anfang Juli 2025 gemeinsam mit seinem Bruder Rafa Silva bei einem Verkehrsunfall gestorben. Kurz nach der portugiesischen Nationalhymne wurde ein Schwarz-Weiß-Bild von Jota im Trikot der Nationalelf auf der Videoleinwand gezeigt. Das führte zu lautem Jubel im Stadion in Houston. Anschließend wurden in der weltweiten TV-Übertragung die Eltern von Jota auf der Tribüne gezeigt. Der ehemalige Portugal-Stürmer Nuno Gomes umarmte zunächst Jotas weinende Mutter Isabel und anschließend Vater Joaquim. Die portugiesischen Nationalspieler trugen ein Armband mit Jotas Namen. Emotional wurde es zudem nach sechs Minuten. Nachdem João Neves Portugal nach sechs Minuten in Führung gebracht hatte, streckte er bei seinem Torjubel beide Hände in Richtung Himmel und deutete auch im Anschluss auf die Tribünen, wo Jotas Eltern saßen. Thomas Müller: „Immer wieder schön zu sehen“ Thomas Müller lobte bei MagentaTV die zahlreichen Aktionen als „eine top Geste“. Außerdem sagte er: „Der Sport ist das eine, aber das Menschliche und das, was über den Fußball hinausgeht, das andere. Das ist schon immer wieder schön zu sehen, wie wir da alle zusammenstehen. Für das portugiesische Team ist es sicherlich eine Sondersituation. Es sind schöne Bilder.“ Jota absolvierte 49 Länderspiele für Portugal und erzielte dabei 14 Tore. Mit dem Nationalteam gewann er zweimal die Nations League .