Kimmich im Mittelfeld? Das sagen Lahm und Matthäus

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Soll Joshua Kimmich die rechte Abwehrseite verlassen? Zwei Ex-Kapitäne sehen im Mittelfeld mehr Potenzial. In der Diskussion um die beste Position für Joshua Kimmich in der Fußball-Nationalmannschaft sprechen sich Lothar Matthäus und Philipp Lahm für eine Umstellung aus. Die beiden früheren DFB-Kapitäne sehen Kimmich nicht auf der Rechtsverteidigerposition, sondern im Mittelfeld. Kimmich „ist für die Mannschaft so wichtig“, sagte Matthäus der „Bild“-Zeitung. „Da sollte er für mich in einer zentraleren Position spielen, um seinen Mitspielern zu helfen.“ Ähnlich sieht es auch Lahm. Er schrieb im „Kicker“ über Kimmich: „Er hat dort etwa zehn Jahre auf hohem Niveau gespielt, in der Nationalelf wie beim FC Bayern . Er würde der Mannschaft Stabilität geben, seine Stärken würden deutlich mehr sichtbar werden. Er kann der Defensive helfen, genau wie der Offensive mit seinen tiefen Pässen.“ „Das System hat sich verschoben“ Die deutsche Mannschaft trifft am Montagabend (22.30 Uhr/MagentaTV und ZDF) im Sechzehntelfinale auf Paraguay. Kimmich kam wie schon bei der EM vor zwei Jahren auch bei diesem Turnier bisher ausschließlich als Außenverteidiger zum Einsatz. Matthäus meinte zu einer möglichen Anpassung: „Mir fehlt ein Spieler im Mittelfeld, der die anderen Spieler unterstützt. Das heißt nicht, dass Kimmich hinten schlecht spielt. Aber das System hat sich verschoben und auch die Mannschaft hat ganz andere Spielertypen, die weniger Erfahrungen haben, die weniger Erfolge mitbringen.“

Borussia Dortmund in Trauer um Ex-BVB-Kapitän Wolfgang Paul

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Im Jahr 1966 gewann der BVB zum ersten und einzigen Mal den Europapokal der Pokalsieger. Der Kapitän damals: Wolfgang Paul. 60 Jahre später ist Paul gestorben. Der BVB trauert um seinen langjährigen Spieler Wolfgang Paul. Wie der Klub mitteilte, starb Paul nach langer Krankheit am heutigen Sonntag im Alter von 86 Jahren. BVB-Präsident Hans-Joachim Watzke äußerte sein Beileid: „Diese Nachricht macht uns unendlich traurig. Wolfgang war bescheiden, bodenständig. Eine treue Seele. Eine ehrliche Haut. Ein ganz feiner Mensch.“ Paul sei eine „BVB-Ikone“ und „mehr als ein Freund“ gewesen, so Watzke. „Ich werde ihn sehr vermissen.“ Geschäftsführer Carsten Cramer trauerte ebenfalls um den ehemaligen Verteidiger. „Eine echte Legende und ein außergewöhnlicher Mensch, den wir alle in unser Herz geschlossen haben und entsprechend vermissen werden“, sagte Cramer. Wolfgang Paul spielte von 1961 bis 1971 für Borussia Dortmund , bestritt insgesamt 240 Spiele im schwarz-gelben Trikot. Mit dem BVB feierte der Verteidiger auch mehrere Titel. 1963 wurde er Deutscher Meister, zwei Jahre später auch DFB-Pokalsieger. Den vielleicht größten Triumph aber feierte er in der Saison 1965/66. Mit Paul als Kapitän gewann der BVB den Europapokal der Pokalsieger. Dabei setzte die Borussia im Finale mit 2:1 nach Verlängerung gegen den FC Liverpool durch, hatte zuvor Teams wie Atlético Madrid und West Ham United rausgeworfen. Pauls gute Leistungen waren auch Helmut Schön aufgefallen, der damalige Bundestrainer nominierte den Defensivmann daher auch für den DFB-Kader für die Fußball-WM 1966. Der damals 26 Jahre alte Paul sollte aber nicht zum Einsatz kommen und auch das aus deutscher Sicht schmerzhafte Finale gegen England (2:4 n.V.) nur von der Bank aus verfolgen.

Bayer-Juwel macht den Abflug

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Emmanuel Chigozie Owen (19) kehrt Bayer Leverkusen zwei Jahre vor Vertragsende den Rücken. Den deutschen U19-Nationalspieler zieht es zum FC Utrecht. Beim niederländischen Erstligisten unterschreibt (…)

HSV vor ungewöhnlichem Katterbach-Deal

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Der bevorstehende Wechsel von Noah Katterbach vom Hamburger SV zu Eintracht Braunschweig ist längst bekannt, die beiden Klubs einigten sich jedoch auf ein ungewöhnliches Transfermodell. Das berichtet (…)

Nach 10 Jahren Europa: Ex-Bochumer Asano zurück zu Sanfrecce Hiroshima

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Der 53-fache japanische Nationalspieler Takuma Asano kehrt zurück zu den Wurzeln. Nachdem der 31 Jahre alte Außenstürmer, der nicht im WM-Kader steht, Sanfrecce Hiroshima vor zehn…

Die sechs besten Spieler der WM-Vorrunde

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Die Gruppenphase der Weltmeisterschaft ist vorbei. FT kürt die sechs besten Akteure der Vorrunde.## Platz 6: Daniel Muñoz (30/Kolumbien)
Der Mann von Crystal Palace ist der überraschendste Name auf (…)

Leihe mit Kaufoption: BVB tütet Neuzugang ein

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Borussia Dortmund schlägt auf dem Transfermarkt zu. Ein vielversprechendes Talent kommt zum BVB.Takato Yamamoto wechselt zu Borussia Dortmund. Laut den ‚Ruhr Nachrichten‘ kommt der 18-jährige zentrale (…)

WM-Blog: Wer welches Sechzehntelfinale zeigt – US-Reporterin entschuldigt sich

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[Seite=“WM-Tag 17 – Alle Meldungen vom 27. Juni“]
Seit dem 11. Juni rollt der Ball: 38 Tage lang wird in den USA, Mexiko und Kanada der neue Weltmeister ausgespielt. Erstmals gibt es…

Messi, Undav & Co.: Die Top-Torjäger der Gruppenphase

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Die Weltmeisterschaft in Kanada, Mexiko und den USA ist bisher ein absolutes VIP-Turnier. Vor allem die großen Stars überzeugen beim Jahreshöhepunkt mit Topleistungen und dominieren auch die bisherige (…)

Fußball-WM 2026: Wie die DFB-Stars ihre Prämien versteuern müssen

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Je nach WM-Spielort kassieren die Steuerbehörden unterschiedlich viel mit. Wo es besonders teuer ist und welche Einnahmen die DFB-Elf versteuern muss. Wer bei der Fußball-WM für Deutschland aufläuft, spielt nicht nur um den Titel und hohe Prämien. Je nachdem, in welchem Stadion die Partien stattfinden, kann er auch den Fiskus kräftig unterstützen. Denn die Prämien und Werbeeinnahmen der Nationalspieler werden nicht ausschließlich in Deutschland versteuert – auch die USA greifen zu. „Das amerikanische Steuerrecht behandelt internationale Sportler wie Gastarbeiter“, sagt Stefan Heine, Geschäftsführer der Smartsteuer GmbH, t-online. „Wer in den USA auf dem Rasen Geld verdient, zahlt dort Steuern.“ Warum das so ist und wie viel die deutschen Nationalspieler abdrücken müssen, haben wir im Folgenden zusammengefasst. Warum die USA überhaupt Steuern verlangen dürfen Obwohl die DFB-Stars ihren Wohnsitz meist in Deutschland haben und grundsätzlich dort steuerpflichtig sind, gelten ihre WM-Einsätze in den USA als dort ausgeübte berufliche Tätigkeit. Deshalb dürfen die amerikanischen Steuerbehörden einen Teil der Einkünfte besteuern. Dabei bleibt es nicht bei einer einzigen Steuer. Zunächst fällt eine US-Bundessteuer an. Hinzu kommt – je nach Austragungsort – eine Einkommensteuer des jeweiligen Bundesstaates. Wie hoch diese ausfällt, hängt davon ab, wo gespielt wird. In diesen Stadien bleibt mehr Geld übrig Für die DFB-Elf macht das einen deutlichen Unterschied. Das Trainingslager findet in North Carolina statt. Dort beträgt die Einkommensteuer des Bundesstaates 3,99 Prozent. Das erste Gruppenspiel in Houston gegen Curaçao war steuerlich ein Schnäppchen, denn Texas erhebt überhaupt keine Einkommensteuer. Anders sah es beim dritten Gruppenspiel gegen Ecuador in East Rutherford aus. Dort, in New Jersey, werden zusätzlich bis zu 10,75 Prozent Einkommensteuer fällig. Beim Sechzehntelfinale am 29. Juni kommen die Spieler wieder günstiger weg: In Boston, Massachusetts, werden nur fünf Prozent Einkommensteuer fällig. Besonders teuer wäre ein Spiel in Kalifornien. In den WM-Stadien von Los Angeles oder Santa Clara können bis zu 13,3 Prozent Einkommensteuer des Bundesstaates anfallen. Kanada, wo die DFB-Elf in Toronto gegen die Elfenbeinküste antrat , behält zunächst pauschal 15 Prozent von der Bruttozahlung als Vorauszahlung ein. „Die tatsächliche Steuer wird dann über die Steuererklärung ermittelt“, so Heine. Die Einkommensteuer ist wie in Deutschland progressiv und kann bis zu 33 Prozent erreichen. Hinzu kommt die Provinzsteuer des jeweiligen Spielortes. „Mexiko macht es kurz und schmerzhaft: 25 Prozent pauschal vom Brutto.“ Müssen die Spieler doppelt Steuern zahlen? „Faktisch ja, rechnerisch im Idealfall nein“, sagt Steuerexperte Heine. Zunächst wird in den USA, Kanada und Mexiko eine sogenannte Quellensteuer einbehalten. Anschließend müssen die Spieler dort eine Steuererklärung abgeben. Danach verlangt Deutschland zwar Steuern auf die gesamte Prämie, rechnet aber die ausländischen Steuern auf die deutsche Einkommensteuer an. Trotzdem kann die Gesamtbelastung höher sein, als wenn die Einnahmen komplett in Deutschland angefallen wären. „Wenn die US-Belastung höher ist als die deutsche, gilt dieser Satz. Der Spieler zahlt dann effektiv mehr, als wenn er die Prämie nur in Deutschland versteuert hätte“, sagt Heine. Das bleibt von 500.000 Euro Prämie übrig Nach Informationen der „Bild“-Zeitung soll der DFB im Fall eines WM-Sieges pro Spieler 500.000 Euro Prämie zahlen. Wie viel tatsächlich an den Fiskus fließt, hängt vom Weg der deutschen Mannschaft ins Finale ab. Mit anderen Worten: von der Anzahl der Arbeitstage und den Steuersätzen je nach Austragungsort. „In Deutschland würden die 500.000 Euro mit dem Spitzensatz plus Soli veranlagt, das sind rund 235.000 Euro Steuer, mit Kirchensteuer entsprechend mehr. Das ist also mindestens fällig“, erklärt Heine. Spielen die Nationalspieler häufig in Bundesstaaten mit hohen Steuersätzen wie Kalifornien oder New Jersey, kann die Steuerlast noch darüber liegen. Nicht nur die WM-Prämie ist betroffen Versteuert werden nach Angaben des Experten nicht nur die WM-Prämien des DFB. Auch Einnahmen, die Spieler rund um das Turnier direkt in den USA erzielen, können steuerpflichtig sein. Dazu gehören etwa Werbetermine vor Ort, Erfolgsboni oder Einnahmen aus Bildrechten mit Bezug zur WM . „Wer eine gesponserte Instagram-Story in den USA aufnimmt und veröffentlicht, muss dafür ebenfalls Steuern zahlen“, sagt Heine. Nicht betroffen ist dagegen das reguläre Vereinsgehalt. Während der Weltmeisterschaft stehen die Profis im Dienst der Nationalmannschaft und nicht ihres Klubs.