Stimmen nach DFB-Aus: Kimmich macht als Kapitän weiter – Diskussionen um VAR

Kategorie(n): Allgemein

[Seite=“WM-Tag 19 – Alle Meldungen vom 30. Juni“]
Seit dem 11. Juni rollt der Ball: 38 Tage lang wird in den USA, Mexiko und Kanada der neue Weltmeister ausgespielt. Erstmals gab es…

Klopp zur Bundestrainer-Frage: «Nicht der Moment»

Kategorie(n): Allgemein

Julian Nagelsmann möchte als Bundestrainer nach dem WM-Aus weitermachen. Doch darüber muss der DFB entscheiden. Jürgen Klopp nimmt sich selbst aus der Verlosung – zumindest vorerst. Jürgen Klopp wehrt sich nach dem enttäuschenden deutschen WM-Aus gegen eine Bundestrainer-Debatte um seine Person. „Ich verstehe, dass mein Name genannt wird. Aber es ist nicht der Moment. Es gibt dazu nichts zu sagen“, sagte die Trainer-Ikone bei MagentaTV. Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte direkt nach dem Spiel betont, er stehe weiter zur Verfügung. Die Entscheidung liegt nach dem Scheitern im Sechszehntelfinale gegen Paraguay nun beim Deutschen Fußball-Bund (DFB). Der Vertrag von Nagelsmann läuft noch bis 2028. Klopp zufrieden im aktuellen Job Klopp ist aktuell Head of Global Soccer bei Red Bull. „Ich habe einen Job, den ich sehr gern mache. Es ist kein Tag, wo ich über die Personalie Jürgen Klopp nachdenke“, sagte der 59-Jährige. Laut dem Ex-Trainer des FC Liverpool sollten nun beim DFB Dinge angesprochen werden, die die Zukunft kreieren. „Dafür ist diese Situation vielleicht genau die richtige“, sagte Klopp.

Völler stärkt Nagelsmann den Rücken

Kategorie(n): Allgemein

Nach dem WM-Aus wird über die sportliche Zukunft von Bundestrainer Julian Nagelsmann diskutiert. Das sagt der DFB-Sportdirektor dazu. DFB-Sportdirektor Rudi Völler hat Bundestrainer Julian Nagelsmann unmittelbar nach dem WM-Aus den Rücken gestärkt. „Ich bin immer noch überzeugt davon, dass er der Richtige ist“, sagte Völler nach dem 3:4 im Elfmeterschießen im Sechzehntelfinale gegen Paraguay. Nagelsmann sei „die richtige Person am richtigen Ort“. Nagelsmanns Vertrag beim Deutschen Fußball-Bund läuft noch bis nach der EM 2028 – ebenso wie der von Völler. „Wenn man in so einer Form ausgeschieden ist, werden es viele nicht verstehen“, sagte Völler und bekräftigte: „Ich finde immer noch, er ist ein absoluter Toptrainer.“ Jeder wisse, wie er zum Bundestrainer stehe. Nagelsmann hatte im September 2023 die Nachfolge von Hansi Flick angetreten. Er war damals „die Wunschlösung“ von Völler, der in der derzeit etwas mehr als 1.000 Tage währenden Amtszeit Nagelsmanns wichtigster Ansprechpartner im Verband war.

WM 2026: „Möchte weitermachen“ – Nagelsmann schließt Rücktritt aus

Kategorie(n): Allgemein

Deutschland scheidet auf dramatische Art im Sechzehntelfinale der WM in den USA, Kanada und Mexiko aus. Danach spricht der Bundestrainer über seine Zukunft – und wird deutlich. Klare Ansage: Julian Nagelsmann will trotz des frühen WM-Ausscheidens der deutschen Fußball-Nationalmannschaft Bundestrainer bleiben. „Ich möchte weitermachen“, sagte der 38-Jährige nach dem Aus im Sechzehntelfinale der WM gegen Paraguay bei Magenta TV. Er betonte auf die Frage, ob er sich um seine Zukunft Gedanken mache, aber auch: „Nein, das habe ich ja nicht in der eigenen Hand.“ Und weiter: „Ich stehe bereit, wenn man das möchte. Wenn man das nicht möchte, dann muss man mir das sagen.“ WM-Sechzehntelfinale: Drama im Elfmeterschießen: Deutschland scheidet aus „Nie und nimmer ein Foul“: Schiri-Experte schimpft nach aberkanntem Deutschland-Tor Auf Nachfrage von Magenta-Moderator Johannes B. Kerner wiederholte Nagelsmann: „Wie gesagt: Ich stehe bereit. Aber im Fußball hat man nicht alles selbst in der Hand.“ Mehr noch: „Wenn der DFB es möchte, dann bereite ich sehr gerne auch die EM vor und die Nations League . Und wenn sie es nicht möchten, dann müssen sie es mir sagen.“ Kimmich: „Keiner von uns gibt ihm die Schuld daran“ Nagelsmanns Vertrag beim DFB läuft noch bis nach der EM 2028. Die Enttäuschung nach dem WM-Aus nun sei „extrem groß, weil ich finde, dass wir eine sehr homogene Mannschaft haben, die sich super versteht, die auch immer Gas gegeben hat im Training, und weil es sich jetzt nicht abgezeichnet hat, dass wir heute ausscheiden, auch nicht, was die Einstellung im Training angeht, da war der Fokus voll da.“ Nagelsmann zeigte sich überzeugt: „Ich glaube schon, dass mehr möglich gewesen wäre.“ Auf der Pressekonferenz dann legte Nagelsmann nach: „Ich bin keiner der wegläuft“, sagte er in der Presserunde. Es sei „nicht das erste Mal, sondern es passiert seit Längerem, dass wir solche Turniere abliefern“, analysierte der Bundestrainer. Es gebe „sicherlich ein paar grundlegende Dinge, auf die ich jetzt nicht eingehen will, die man wie auch immer, in welcher Konstellation verändern muss.“ Mehr noch: „Ich bin jetzt keiner, der hier sitzt und sagt: Ich trete jetzt zurück, nur weil wir ausgeschieden sind.“ Er wisse, „wie es in dem Geschäft läuft. Ich weiß auch, dass jetzt wahrscheinlich nicht so viele da sitzen, die das freuen würde, wenn ich weitermache. Aber ich würde trotzdem weitermachen, wenn der DFB das will.“ Schon direkt nach der Partie erhielt der Bundestrainer auch direkt Rückendeckung. Nagelsmann sei „die richtige Person am richtigen Ort“, betonte DFB-Sportdirektor Rudi Völler . Aber er sagte auch: „Ich bin nicht der DFB allein.“ Mannschaftskapitän Joshua Kimmich erklärte: „Wir wissen, dass wir auf dem Platz stehen.“ Unruhe sei jetzt normal, aber: „Keiner von uns sitzt jetzt in der Kabine und gibt ihm die Schuld daran.“ Auf die Frage, ob er glaube, dass Nagelsmann zurücktritt, antwortete der 31-Jährige klar: „Ich hoffe natürlich nicht.“ Kimmich nahm stattdessen die Mannschaft in die Pflicht: „Am Ende haben wir es leider heute verbockt.“

Venezia FC macht Bella-Kotchap zum Rekordeinkauf – Ersatz für Svoboda

Kategorie(n): Allgemein

Armel Bella-Kotchap wechselt innerhalb Italiens den Verein. Der 24-Jährige, der bei der WM 2022 im deutschen Kader stand, schließt sich nach einem Jahr bei Hellas Verona dem Venezia FC…

Portugals Trainer-Assistent Ricardo Carvalho trauert um Vater | WM 2026

Kategorie(n): Allgemein

Während sich Portugal auf ein schweres Spiel im Sechzehntelfinale vorbereitet, gibt es einen Trauerfall. Kurz vor dem Start in die K.-o.-Phase muss Ricardo Carvalho, Assistenztrainer der portugiesischen Nationalmannschaft , einen Schicksalsschlag zu verkraften: Der ehemalige Profi trauert um seinen Vater. Wie die französische Sportzeitung „L’Équipe“ berichtet, ist er im Alter von 69 Jahren verstorben. Der portugiesische Fußballverband schrieb am Montagabend auf X: „Wir sind bei dir. Viel Kraft, Ricardo Carvalho.“ Dazu teilte der Verband zwei Bilder: Einmal steht das Team mit gesenkten Köpfen geschlossen im Kreis, einmal umarmt Cristiano Ronaldo seinen Coach. Carvalho war am Montag noch beim Training der Nationalmannschaft zugegen, soll laut „L’Équipe“ anschließend aber für die Beerdigung in die Heimat reisen. Wann er zu Portugals Auswahl zurückkehrt, ist unklar. Der heute 48-Jährige war einst ein Weltklasse-Verteidiger, spielte unter anderem für den FC Chelsea und Real Madrid . Seit 2023 unterstützt Carvalho Nationaltrainer Roberto Martinez als Co-Trainer der Nationalmannschaft. Portugal trifft am Freitag im WM-Sechzehntelfinale auf Kroatien (ab 1 Uhr im Liveticker bei t-online).

„Verrückt“: Jürgen Klopp attackiert DFB-Elf nach Rückstand | WM 2026

Kategorie(n): Allgemein

Deutschland erwischt im Sechzehntelfinale der WM gegen Paraguay eine schwache erste Spielhälfte. Danach finden gleich zwei Experten deutliche Worte. Jürgen Klopp und Ex-Nationalspielerin Tabea Kemme haben in der Halbzeitpause des Sechzehntelfinals zwischen Deutschland und Paraguay scharfe Kritik an der DFB-Elf geübt. „Da ist es ein Wegdrehen, was gar nicht geht, das ist ein absolutes No-Go“, meinte Kemme bei Magenta TV zur Situation vor dem 0:1-Kopfballtor durch Paraguays Julio Enciso und insbesondere das Verhalten von Mittelfeldspieler Aleksandar Pavlović. Ex-Profi reist wohl in die Heimat: Portugal-Trainer in Trauer um seinen Vater Früherer Bayern-Star wechselt: Neuer Klub von Robert Lewandowski steht fest Was war passiert? Auf der linken deutschen Abwehrseite deutete Nathaniel Brown seinem Teamkollegen Pavlović an, dass er mit dem ballführenden Gegenspieler mitgeht. Pavlović aber ging dann nicht auf den zweiten Gegenspieler auf der Seite, sondern drehte sich in der Entstehung einfach weg. „Da war die komplette Innen- und Außenverteidigung einfach nicht existent“, meinte Kemme weiter. „Wirklich schlecht verteidigt“ Klopp ging noch weiter: „Das Doofe ist: Tore werden meist nach einem Fehler erzielt – und hier wurden gleich acht gemacht in dem entscheidenden Moment.“ Der 58-Jährige fuhr fort: „Da nimmt keiner den Laufweg (von Torschütze Enciso, Anm. d. Red.) auf. Das ist wirklich verrückt. Das ist wirklich schlecht verteidigt.“ Und weiter: „Jetzt würde ich gerne sagen: Alles andere ist top – aber das ist es leider nicht. Wir sind zu statisch. Auf der rechten Seite haben wir keine Anschlussbewegung.“ Auch die deutschen Offensivkräfte seien wirkungslos geblieben: „Undav nicht im Spiel, Nmecha nicht im Spiel – das ist das Problem. Total statisch.“ Die Lösung für die zweite Halbzeit? „Wo sind die Flanken aus dem Halbfeld?“, fragte Kemme. Und tatsächlich: Kurz nach Beginn der zweiten Spielhälfte traf die DFB-Elf zum Ausgleich – nach einer Flanke von Florian Wirtz von links.

Aberkanntes DFB-Tor gegen Paraguay sorgt für Ärger

Kategorie(n): Allgemein

Das aberkannte 2:1 von Jonathan Tah gegen Paraguay erhitzt die Gemüter. Aus Sicht von zwei deutschen Schiedsrichter-Experten war es ein regulärer Treffer. Ein Engländer sieht das anders. Das aberkannte Tor von Jonathan Tah im Sechzehntelfinale der Fußball-WM gegen Paraguay zum 2:1 wegen eines angeblichen Foulspiels sorgt für Diskussionen. „Für mich ist das keine klare Fehlentscheidung vom Schiedsrichter“, sagte MagentaTV-Experte Patrick Ittrich über den Eingriff der Video-Schiedsrichterin nach der Aktion in der ersten Hälfte der Verlängerung. Was war passiert? Nach einer Ecke köpfte Tah Deutschland zur 2:1-Führung. Doch dann griff der VAR, um den es bei der WM bislang relativ wenig Ärger gab, wegen eines angeblichen Stoßes von Waldemar Anton gegen Paraguays Keeper Orlando Gill ein. Nachdem der Unparteiische Jalal Jayed aus Marokko einen Hinweis aufs Ohr bekommen und sich die Aktion noch einmal angesehen hatte, entschied er zügig auf Foulspiel. Kinhöfer außer sich: „Mir fehlen die Worte“ „Für mich ist das zu kleinlich. Ich sehe kein Wegdrücken, kein Wegstoßen“, sagte Ittrich. Der VAR-Eingriff sei nicht notwendig gewesen. Ähnlich sah es ZDF-Experte Thorsten Kinhöfer: „Wir haben bei der WM schon ganz andere Situationen erlebt und der Torwart steht sofort wieder auf. Das ist ein normaler Kontakt, das ist nie und nimmer ein Foul. Mir fehlen die Worte.“ Eine andere Meinung äußerte der frühere englische Schiedsrichter Mark Clattenburg. „Das ist ein klares Foul für mich“, sagte er beim US-Sender Fox Sports.

Deutschland-Tor zählt nicht – Schiri-Experte Kinhöfer schimpft | WM 2026

Kategorie(n): Allgemein

Jonathan Tahs Treffer gegen Paraguay wird die Anerkennung verwehrt. Das lässt einen ehemaligen Bundesliga-Schiedsrichter sprachlos zurück. Im WM-Sechzehntelfinale jubelte die deutsche Nationalmannschaft bereits ausgelassen, nachdem Jonathan Tah in Folge einer Ecke zum vermeintlichen 2:1 gegen Paraguay eingeköpft hatte. Dann aber meldete sich der VAR, schickte Schiedsrichter Jalal Jayed an den Monitor. Nach Ansicht der Bilder entschied dieser auf ein Foul von Waldemar Anton an Paraguay-Torhüter Orlando Gill. Eine Entscheidung, die nicht nur die deutsche Bank aufregte. Schon vor der Entscheidung nach VAR-Einsatz urteilte der ehemalige Bundesliga-Unparteiische Thorsten Kinhöfer, mittlerweile Schiedsrichterexperte beim ZDF : „Für mich ist das kein Foul. Das ist handelsüblich, das kann nie und nimmer ein Foul sein.“ Als Jayed entgegen der Einschätzung von Kinhöfer das Tor aberkannte, legte der deutsche Ex-Schiri nach. „Die Entscheidung ist absolut nicht nachvollziehbar. Wir haben bei der WM schon ganz andere Situationen gesehen“, argumentierte er. „Der Torhüter steht sofort wieder auf, das ist ein normaler Kontakt. Das ist nie und nimmer ein Foul. Mir fehlen die Worte.“ Auch Kinhöfers früherer Schiedsrichter-Kollege Patrick Ittrich stimmte mit ein: „Für mich ist das keine klare Fehlentscheidung vom Schiedsrichter“, sagte der 47-Jährige derweil bei Magenta TV. Und weiter: „Für mich ist das zu kleinlich. Ich sehe kein Wegdrücken, kein Wegstoßen.“ Ohne den aberkannten Treffer hat das DFB-Team gegen Paraguay weiterhin große Probleme – die Entscheidung fällt erst im Elfmeterschießen.

Brasilien-Star Cunha provoziert Japan-Spieler nach Schlusspfiff

Kategorie(n): Allgemein

Das WM-Sechzehntelfinale zwischen Brasilien und Japan endet dramatisch. Nach dem Schlusspfiff steht ein ehemaliger Bundesliga-Profi wegen einer Geste im Fokus. Brasilien hat sich in einem packenden Duell mit Japan das Ticket fürs WM-Sechzehntelfinale gesichert. Gabriel Martinelli schoss den Rekordweltmeister tief in der Nachspielzeit zum 2:1-Sieg. Nach dem Schlusspfiff bejubelten die Südamerikaner nicht nur ihren Triumph, sie schickten auch eine Botschaft in Richtung des Gegners. Matheus Cunha , in der Bundesliga einst für Hertha BSC und RB Leipzig unterwegs, zeigte mit seiner Hand erst eine Fünf, schob dann eine Geste nach, die signalisierte: Beruhige dich. Er selbst blieb aber keineswegs ruhig, rief etwas in Richtung japanischer Delegation. WM-Newsblog: Fifa-Wunsch nach Regeländerung abgewiesen Vor WM-Spiel: Nagelsmann macht interessante Andeutung zu Kimmich Mit der Fünf verwies Cunha offenbar auf die Anzahl an WM-Titeln, die Brasilien bisher ergattert hat. 1958, 1962, 1970, 1994 und 2002 gewannen die Südamerikaner den Titel, sind daher der Rekordweltmeister. Ob die Geste von Cunha, der mittlerweile bei Manchester United unter Vertrag steht, an einen bestimmten Spieler oder Verantwortlichen gerichtet war, konnten die TV-Bilder zunächst nicht klären. Es dürfte sich aber um eine Reaktion auf die Worte von Japans Kento Shiogai handeln. Der Profi des VfL Wolfsburg hatte im Vorlauf der Partie gesagt, dass Brasilien nicht mehr so stark wie einst sei. „Ich glaube, das ist ein Gegner, den wir schlagen können. Es ist nicht mehr das Brasilien von früher“, meinte Shiogai. Die Einordnung des Japaners hatte unter anderem rassistische Kommentare von brasilianischen Fans nach sich gezogen. Auf dem Platz hat den Asiaten nicht viel gefehlt. Beim Aufeinandertreffen mit der „Seleção“ waren sie in Führung gegangen, am Ende aber hielt die Serie der Brasilianer, die seit 1986 immer das WM-Achtelfinale erreicht haben. Dort wartet der Sieger aus dem Duell zwischen der Elfenbeinküste und Norwegen.