WM: Nach Neuer-Rücktritt – Wer wird nun die neue deutsche Nummer eins?

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Jahrelang musste sich der Bundestrainer keine Gedanken um die deutsche Nummer eins machen. Jetzt ist Manuel Neuer wieder weg – und mehrere Kandidaten stehen bereit. Mit dem bitteren WM-Aus gegen Paraguay hat die Nationalmannschaftskarriere von Manuel Neuer ein – erneutes – Ende genommen. „Ja“, sagte der Torhüter in der ARD auf die Frage, ob das Sechzehntelfinale der WM sein letztes Länderspiel gewesen sei. Neuer hatte bereits nach der EM 2024 seinen Rücktritt erklärt, gab zur Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko aber sein Comeback im DFB-Trikot. Mit seinem neuerlichen Rücktritt endet zwar die Ära des mittlerweile 40-Jährigen beim DFB endgültig, vor allem aber beginnt jetzt eine neue fürs Team: Die Torwartfrage ist nämlich wieder offen. Wer wird Deutschlands neue Nummer eins? Die Ausgangslage ist überschaubar, aber keineswegs eindeutig. Erstmals seit Neuers DFB-Rückkehr für die Weltmeisterschaft muss Bundestrainer Julian Nagelsmann , dessen Zukunft nach der krachend gescheiterten Titelmission vorerst noch ungewiss ist, seine Hierarchie im Tor neu festlegen. Und es stehen gleich drei Torhüter im Kader, die sich berechtigte Hoffnungen auf den Stammplatz machen dürfen. Ein Überblick. Oliver Baumann – der Favorit? Die besten Karten dürfte zunächst der Schlussmann der TSG Hoffenheim besitzen. Baumann war nach dem Ausfall des verletzten Marc-André ter Stegen in der WM-Qualifikation als Nummer eins gesetzt und überzeugte mit konstanten Leistungen. Erst für Neuers Rückkehr zur Weltmeisterschaft rückte der 36-Jährige unfreiwillig wieder ins zweite Glied – nicht unbedingt aus sportlichen Gründen, sondern weil sich Nagelsmann für den Rekordtorhüter entschied. Baumann genießt das Vertrauen des Trainerteams und bringt mit immerhin 13 Länderspielen die größte DFB-Erfahrung der verbliebenen Kandidaten mit. Aber: Er ist eben auch bereits 36 Jahre alt. Die entscheidende Frage lautet daher nicht, ob Baumann wieder die Nummer eins werden sollte, sondern ob er auch die Lösung über die EM 2028 hinaus sein kann. Ex-Nationalspieler Stefan Effenberg plädierte daher in seiner t-online-Kolumne unmittelbar nach dem WM-Aus gegen diese Variante und stattdessen für einen mutigen Schritt. „Jetzt muss Urbig ran – wenn er seine starken Leistungen aus der vergangenen Saison beim FC Bayern bestätigt und vermehrt Spielzeit neben Neuer bekommt“, schrieb Effenberg. Urbig solle bereits im Nations-League-Spiel gegen die Niederlande im September zwischen den Pfosten stehen. „Eine Rückkehr zum 36-jährigen Oliver Baumann macht für mich langfristig keinen Sinn.“ Jonas Urbig – die Zukunft? Mit Urbig würde der DFB den nächsten Generationswechsel konsequent einleiten. Der jüngste Torhüter im Kreis der Nationalmannschaft gilt als eines der größten deutschen Torwarttalente und sammelte bereits Erfahrungen im DFB-Team. Auch bei der WM war er Teil des deutschen Kaders, reiste als Trainingstorhüter mit. Im Vergleich zu Baumann und Nübel fehlt Urbig zwar noch die internationale Routine, sein Entwicklungspotenzial ist jedoch enorm. Und: Bei den Bayern kann er weiter von Neuer lernen, wird kommende Saison mutmaßlich noch mehr Einsatzzeiten bekommen. Dort kann er auch Champions League spielen, auf höchstem europäischen Niveau zum Einsatz kommen. Entscheidet sich Nagelsmann früh für den 22-Jährigen, könnte Urbig langfristig zum Gesicht einer neuen Torwartgeneration werden. Alexander Nübel – der Mann dazwischen Zwischen Gegenwart und Zukunft steht der bis zum Ende der abgelaufenen Saison vom FC Bayern an den VfB Stuttgart ausgeliehene Schlussmann. Nübel gehört seit Jahren zum erweiterten Kreis des DFB-Teams, bringt Erfahrung aus der Bundesliga und internationalen Wettbewerben mit und befindet sich mit 29 Jahren im besten Torwartalter. Dennoch wartet Nübel bislang auf den Durchbruch im DFB-Team, erst drei Länderspiele stehen in seiner Vita. Nach Neuers Abschied und Baumanns ungewisser Zukunft bietet sich ihm nun womöglich die größte Chance seiner Nationalmannschaftskarriere. Die Außenseiter Ganz abgeschrieben sind aber auch die übrigen Kandidaten nicht. Marc-André ter Stegen fiel in den vergangenen zwei Jahren zwar wiederholt durch verschiedene langwierige Verletzungen aus (Patellasehnenriss, Rückenverletzung und Oberschenkelprobleme) und ist mit 34 Jahren auch schon im fortgeschrittenen Fußballeralter. Sollte er aber wieder regelmäßig spielen und zu alter Form zurückfinden, dürfte der 44-malige Nationalkeeper abermals Ansprüche anmelden. Die Tür zurück ins DFB-Tor ist ihm sicher nicht verschlossen. Mit Blick in Richtung langfristiger Lösung sind auch Noah Atubolu (24 Jahre) und Finn Dahmen (28) trotz ihrer zuletzt ausbleibenden Nominierungen nicht aus dem Rennen. Mit Mio Backhaus könnte das nächste Talent auf sich aufmerksam machen. Der 22-Jährige, der in diesem Sommer von Werder Bremen zum SC Freiburg wechselt, folgte auf Atubolu in der deutschen U21 und ist dort seither die Nummer eins. Klar ist: Mit Neuers endgültigem Abschied beginnt eine neue Phase im deutschen Tor. Baumann bringt die stärksten Argumente für eine sofortige Lösung mit, Nübel hofft weiterhin auf seinen Durchbruch und Urbig steht für einen mutigen Blick nach vorn. Die Richtung, welche der Bundestrainer einschlägt, dürfte eine der spannendsten Personalentscheidungen auf dem Weg zur Europameisterschaft 2028 werden.

Atlético Madrid: Clément Lenglet mit kuriosem Deal zu Benfica

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Nach zwei Jahren in Diensten von Atlético Madrid zieht Clément Lenglet (31) nach Portugal weiter. Der Innenverteidiger schließt sich Benfica Lissabon an – zunächst…

WM-Desaster der DFB-Elf: Deutschlands Fußball steckt in der Krise

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Aus der einst gefürchteten deutschen Turniermannschaft ist ein gern besiegter Mittelklasse-Gegner geworden. Die schlechte Nachricht: So schnell wird sich das nicht ändern. „Ich glaube, dass die deutsche Mannschaft über Jahre hinaus nicht zu besiegen sein wird. Es tut mir leid für den Rest der Welt.“ Wohl jeder deutsche Fußball-Fan weiß, wem diese kühne These einst über die Lippen ging. Franz Beckenbauer übertrug in seinem Überschwang nach dem WM-Titel 1990 und der deutschen Wiedervereinigung seinem Nachfolger Berti Vogts mit diesen Worten eine nicht zu bewältigende Bürde. 36 Jahre später müsste die Prognose – traurigerweise – genau gegenteilig lauten: „Ich glaube, dass die deutsche Mannschaft über Jahre hinaus nicht mehr zu den Siegern gehören wird. Es tut mir leid für den DFB .“ Nur ein einziger DFB-Sieg in K.-o.-Spielen der letzten Großturniere Schon bei den letzten fünf Großturnieren hatte die DFB-Elf genau ein einziges (!) K.-o.-Spiel gewonnen: bei der EM 2024 im eigenen Land, beim 2:0 gegen Dänemark. Und sonst? Vorrunden-Blamage als amtierender Weltmeister bei der WM 2018 in Russland. Vorrunden-Blamage und mehr politische Debatten als fußballerische Leistungen bei der WM 2022 in Katar. Dazwischen das EM-Achtelfinale-Aus gegen England 2021 – das Ende vom einstigen Erfolgstrainer „Jogi Löw. Zum Vergleich: Bei den fünf Turnieren vor 2018 erreichte die deutsche Mannschaft elf Siege in K.-o.-Spielen. Die Zeiten der Weltklasse sind längst vorüber. Die Ansprüche aber sind geblieben. Denn: Seit acht Jahren schon befindet sich der deutsche Fußball im Niedergang. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Davon zeugt diese WM: das Aus im Sechzehntelfinale gegen Paraguay. Eine Mannschaft, die Weltmeister Per Mertesacker für die schlechteste der Vorrunde erachtete, die zum Auftakt 1:4 gegen die USA verlor und die nicht über ein 0:0 gegen Australien hinauskam. Der vierfache Weltmeister Deutschland war nicht imstande, diesen anfälligen Gegner zu besiegen. Mit diesen Resultaten der letzten acht Jahre im Hinterkopf reiste die DFB-Delegation nun zur Endrunde nach Nordamerika. Sie hielten Bundestrainer Julian Nagelsmann trotzdem nicht davon ab, direkt nach dem EM-Aus vor zwei Jahren den Anspruch zu formulieren, Weltmeister werden zu wollen. Man mag ihm wohlwollend Ehrgeiz und Strebsamkeit attestieren, eine Äußerung womöglich auch aus Trotz heraus. Doch damit verkannte auch er den wahren Leistungsstand seines Teams. „Deutschland“ auf dem EM- oder WM-Pokal? Hoffnungslos Auch deswegen schüttelte Jürgen Klopp in seiner Rolle als TV-Experte nach dem Paraguay-Desaster den Kopf: „Wir kommen hierhin und wollen Weltmeister werden“, sagte er und fragte: „Wer sind wir?“ Die jüngere Vergangenheit und die Gegenwart? Finster. Und die nähere Zukunft? Kaum strahlender. Egal, wie groß der Umbruch ausfällt und auf wie vielen Positionen er vollzogen wird: Eine neue Mannschaft von Weltklasseformat lässt sich nicht aus dem Boden stampfen. Fakt ist: Die aktuelle Auswahl bildet für dafür jedenfalls kein Fundament. Das hat sie nachhaltig demonstriert. Und der Nachwuchs? Ist vereinzelt vorhanden, aber auf den Problempositionen – echter Neuner, ordnender Sechser, offensivstarker Außenverteidiger – ebenfalls Mangelware. Es gibt kaum Hoffnung, dass in den nächsten Jahren der Schriftzug „Deutschland“ auf dem EM- oder WM-Pokal eingraviert werden wird. Um nicht zu sagen: Es ist praktisch ausgeschlossen. Klopp gab den Rat: „Schaut auf Paraguay. Die weinen alle, so viel bedeutet ihnen das Achtelfinale.“ Was er meinte: Schaut auf die Hingabe der Südamerikaner, für ihr Nationaltrikot bedingungslos etwas erreichen zu wollen. All das vermisste nicht nur er auf der Gegenseite. Tränen der Trauer gab es in der Kabine auch bei einigen DFB-Profis, wie Trainer Nagelsmann berichtete. Sie spiegelten den Zustand der Nationalmannschaft wider. Zum Heulen. Ach ja: Beckenbauer behielt mit seiner damaligen Prognose der Unbesiegbarkeit bekanntlich nicht recht. Erfreulich wäre es, wenn sich die düsteren DFB-Aussichten ebenfalls nicht bewahrheiten würden.

Premier League: Brighton holt Pascal Struijk von Leeds United

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Pascal Struijk (26) verlässt Leeds United ein Jahr vor Vertragsende und wechselt innerhalb der Premier League zu Brighton & Hove Albion. Beim Conference-League-Teilnehmer unterschrieb der…

Ecuador: Trainer Beccacece verkündet Rücktritt nach WM-Aus

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Sebastián Beccacece hat das Ende seiner Amtszeit als Nationaltrainer von Ecuador nach dem WM-Aus im Sechzehntelfinale bekannt gegeben. „Die Ergebnisse geben den Ton an, und heute muss…

„Nicht sehr fair“: Mats Hummels tritt gegen Julian Nagelsmann nach | WM

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Der Weltmeister von 2014 hatte sich mit eindringlichen Worten für ein Ende der Amtszeit des Bundestrainers ausgesprochen. Nun offenbarte er: Der Forderung lag vielleicht auch ein persönliches Erlebnis zugrunde. Mats Hummels hat offen zugegeben, dem nach dem WM-Aus im Sechzehntelfinale stark unter Druck stehenden Bundestrainer Julian Nagelsmann eine Entscheidung noch Jahre später nachzutragen: „Ich bin natürlich von der Geschichte um die Heim-EM 2024 beeinflusst“, sagte Hummels am Dienstag vor dem Spiel Frankreich gegen Schweden im Gespräch mit Moderatorin Laura Wontorra bei Magenta TV. „Da ist nicht alles sehr fair und ehrlich mit mir gelaufen“, fuhr der Ex-Nationalspieler fort. Zur Erinnerung: Vor zwei Jahren hatte Nagelsmann Hummels nicht für die Europameisterschaft im eigenen Land berücksichtigt, ebenso wie Leon Goretzka . „Am Ende muss ich als Cheftrainer aber eine Entscheidung treffen im Sinne der Mannschaft“, erklärte er damals dazu. Ein entscheidender Punkt sei, „dass jeder Spieler seinen Charakter, seine Wesenszüge hat.“ Dadurch sei die Entscheidung gegen Hummels als Ersatz auf der Bank der DFB-Elf gefallen. „Müssen wir in einem privaten Gespräch aufräumen“ Hummels nun dazu: „Das müssen wir irgendwann nochmal in einem privaten Gespräch aufräumen. Das ist bisher nicht passiert.“ Direkt nach der 4:5-Niederlage der DFB-Elf im Elfmeterschießen gegen Paraguay hatte Hummels die Trennung vom Bundestrainer gefordert und räumte nun ein, wegen dieser persönlichen Erfahrung wohl voreingenommen zu sein. „Deswegen bin ich logischerweise emotional in eine Richtung gedrängt“, sagte der 37-Jährige weiter. Aber Hummels blieb dabei: „Jetzt gerade, wenn man die Faktenlage so sieht, würde ich sagen: Es muss sich auf der Trainerposition etwas ändern.“

WM heute: Belgien gegen Senegal – wann und wo Sie das Spiel live sehen

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Belgien und Senegal kämpfen um den Einzug ins Achtelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026. t-online gibt eine Übersicht, wo Sie das K.-o.-Duell live sehen können. Mit Belgien und Senegal treffen im Sechzehntelfinale zwei Mannschaften aufeinander, die auf sehr unterschiedliche Weise die Gruppenphase überstanden haben. Die Belgier zogen als Gruppensieger ins Sechzehntelfinale ein – allerdings wenig überzeugend. Mit nur fünf Punkten beendete die Auswahl die Vorrunde als schwächster Gruppenerster des Turniers. Trotz des ersten Platzes ließ Belgien bislang die erhoffte Souveränität vermissen. Alle Partien: Spielplan der WM 2026 Drama gegen Paraguay: Jürgen Klopp ist nach deutschem WM-Aus entsetzt Ganz anders ist die Stimmung bei Senegal. Die Afrikaner schafften mit nur drei Punkten als einer der acht besten Gruppendritten den Sprung in die K.-o.-Phase. Ausschlaggebend war der einzige Sieg gegen den Irak. Dennoch hinterließ Senegal insbesondere beim Turnierauftakt gegen Topfavorit Frankreich einen starken Eindruck und zeigte eine insgesamt ansprechende Leistung. Wo wird das Spiel übertragen? Das Sechzehntelfinale zwischen Belgien und Senegal wird live in der ARD übertragen. Parallel zeigt MagentaTV die Partie ebenfalls live im TV und Stream. Für das Angebot von MagentaTV ist allerdings ein kostenpflichtiges Abonnement erforderlich. Anpfiff der Partie ist am Mittwoch um 22 Uhr deutscher Zeit . Gespielt wird im Seattle-Stadion im US-Bundesstaat Washington, das rund 69.000 Zuschauern Platz bietet. Gibt es einen Liveticker? Ja. t-online bietet zum Sechzehntelfinale zwischen Belgien und Senegal einen Liveticker an. Dort finden Sie alle wichtigen Szenen, Tore und Entwicklungen der Partie in Echtzeit. Hier gelangen Sie zur Übersicht. Weitere Informationen rund um das Spiel lesen Sie am Spieltag selbst bei t-online.

Saisonwechsel in der TM-Datenbank: Gordon auf den Spuren von Mbappé und Wirtz

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Am 1. Juli erfolgt in der Transfermarkt-Datenbank in jedem Jahr der Übergang zur neuen Spielzeit. Alle Auf- und Absteiger sind ab sofort ihren neuen Ligen zugeordnet, bis dato getätigte…

58 Millionen: Juve vor spannendem Sturm-Doppelschlag

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Nach der verpassten Champions League-Qualifikation will Juventus Turin in der kommenden Saison wieder oben angreifen. Zwei neue Stürmer sollen dabei helfen.Mit dem heutigen Mittwoch gehört Dusan (…)

Fußball-WM: Sieg gegen DFB-Schreck – Mexiko erreicht Achtelfinale

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Der Co-Gastgeber des Turniers erreicht die Runde der letzten 16. Gegen Ecuador führt ein Doppelschlag die Entscheidung herbei – dabei gibt es schon vor Anpfiff eine Hiobsbotschaft. Das Aztekenstadion bebt: WM-Gastgeber Mexiko hat durch einen 2:0 (2:0)-Sieg im Sechzehntelfinale über Ecuador die nächste Runde erreicht. Julián Quiñones (22.) und Raúl Jiménez (31.) trafen im geschichtsträchtigen Stadion zum verdienten Erfolg für über weite Strecken der Partie klar überlegene Gastgeber. Ecuador, das zum Abschluss der Gruppe E überraschend mit 2:1 gegen Deutschland gewann, blieb dagegen weitestgehend harmlos. Der frühere Leverkusener Piero Hincapié sah dazu in der Nachspielzeit noch die Rote Karte, weil er sich bei einer Auseinandersetzung die Hand vor den Mund gehalten hatte (90.+5). Es war der vierte Sieg im vierten Spiel für Mexiko, nachdem die Partie aufgrund eines starken Unwetters mit einer Stunde Verspätung begonnen hatte. Im Achtelfinale trifft die Mannschaft von Trainer Javier Aguirre nun auf den Sieger der Partie zwischen Mitfavorit England und der Demokratischen Republik Kongo (heute ab 18 Uhr im Liveticker bei t-online). So lief das Spiel Pünktlich zum Anstoß war die Gefahr vorüber, das Aztekenstadion brodelte – und beide Teams legten los wie die Feuerwehr. Für Mexiko ließen Jiménez per Kopf (7.) und der extrem spielfreudige 17-jährige Gilberto Mora zunächst beste Möglichkeiten liegen (16.). Auf der Gegenseite lenkte Torhüter Rául Rangel den wuchtigen Abschluss von John Yeboah an den Außenpfosten (18.), ehe Quinones wuchtig zur Führung traf. Mexiko blieb auch nach der Trinkpause dran, Jiménez stieg mit seinem 47. Länderspieltreffer zum zweitbesten mexikanischen Torschützen der Geschichte hinter „Chicharito“ Javier Hernández auf. Der gebürtige Hamburger Yeboah war der gefährlichste Mann der „Gäste“, fand nach feinem Solo aber erneut seinen Meister in Rangel (40.), Mora verpasste freistehend die Vorentscheidung (45.). Nach dem Seitenwechsel schraubte Mexiko seine Offensivbemühungen zurück, Ecuador probierte viel, ohne jedoch zu richtig gefährlichen Abschlüssen zu kommen. Stattdessen ließen César Montes und Johan Vásquez (67.) das 3:0 per Kopf liegen.