Nach dem „krachend“ gescheiterten Bundestrainer-Projekt hat Rekordnationalspieler Lothar Matthäus harte Kritik geübt. Es trifft nicht nur Julian Nagelsmann. Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat viele Fehler bei Julian Nagelsmann ausgemacht. Das gesamte Projekt sei „krachend gescheitert“, schrieb der 65-Jährige in der „Bild“. Die Nationalmannschaft hatte „keine Führung auf dem Platz, keine spielerische Qualität, kein gutes Abwehrverhalten, kein Miteinander. Das war ein reiner Hühnerhaufen.“ Matthäus: Nagelsmann hat Ratschläge ignoriert Nach dem WM-Aus in der ersten K.-o.-Runde gegen Paraguay war Nagelsmann nach einiger Überlegung von seinem Amt als Bundestrainer zurückgetreten. Nachfolger soll der frühere Liverpool- und BVB-Coach Jürgen Klopp werden. „Mit Klopp als Bundestrainer würde im deutschen Fußball ein anderer Wind wehen“, prognostizierte Matthäus. Nagelsmann habe „zu viele Fehler gemacht“, sagte der Weltmeister von 1990. „Mit der Aufstellung, mit der Taktik, auch schon mit der Nominierung für diese WM. Er hatte keinen Plan B, er hat seine Linie stur durchgezogen. Gut gemeinte Ratschläge von außen (was noch verständlich und in Ordnung ist), aber leider auch von innen, ignorierte er offenbar. Und sein Trainerstab bestand nur aus kleinen Nagelsmännern ohne Widerspruch.“ „Undenkbar für eine Führungskraft“ Ein besonderes Manko sieht Matthäus in der Kommunikation des ehemaligen Bundestrainers. „Lieber Nachrichten per WhatsApp als persönliche Gespräche? Eigentlich undenkbar für eine Führungskraft. Nagelsmann war auch viel zu selten bei Vereinsspielen in den Stadien. Oder bei der U21“, kritisierte Matthäus. Doch Nagelsmann trage nicht alleine die Verantwortung. „Auch die Verantwortlichen beim DFB haben einiges falsch gemacht. Sie haben zu lange zugeschaut. Immer in der Überzeugung, dass Nagelsmann ein guter Trainer ist – was er rein technisch sicherlich ist. Und in der Hoffnung, dass es gutgehen würde“, sagte der 150-malige Nationalspieler. „Dabei waren die Defizite schon länger zu erkennen. Trotzdem wurde sein Vertrag bis 2028 verlängert. Ohne Not!“
Matthäus kritisiert: «Kleine Nagelsmänner ohne Widerspruch»
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Max Verstappen sauer: «Peinlich, schlecht»
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Max Verstappen ist geladen. In Silverstone läuft für den viermaligen Formel-1-Weltmeister wenig zusammen. Er verschafft sich Luft. Max Verstappen war so richtig angefressen. Vor dem Großen Preis von Großbritannien heute (16.00 Uhr/Sky) klappte bei dem viermaligen Weltmeister von Red Bull in der Qualifikation so gut wie gar nichts. Nachdem Verstappen noch vor einem Jahr in Silverstone zur Pole Position gerast war, musste er sich diesmal mit Platz sieben begnügen. Eine Woche nach dem zweiten Platz in Österreich ist das frustrierend, zumal er auch noch zwei Ränge hinter seinem Teamkollegen Isack Hadjar landete. „Wir haben ein Problem und das besorgt mich natürlich. Wenn wir so ins Rennen gehen, macht es keinen Sinn“, sagte Verstappen, der im Sprint auch nur Sechster geworden war, mit versteinerter Miene. „Peinlich, schlecht“, fand der 28-Jährige, was er zuvor in der Startplatzjagd erlebt hatte. Keine Balance im Auto, kein Top Speed – so wird die Laune von Verstappen immer mieser. Wie sieht die Zukunft von Verstappen aus? Schon lange halten sich Gerüchte über einen möglichen vorzeitigen Abschied des 71-maligen Grand-Prix-Siegers von Red Bull. Sein Vertrag läuft eigentlich bis Ende 2028, beinhaltet aber Leistungsklauseln, die ihm einen früheren Abgang ermöglichen würden. Immer wieder werden Mercedes oder McLaren als Interessenten genannt, auch wenn die Führungsetagen beider Teams zuletzt darauf verwiesen, mit ihren aktuellen Piloten glücklich zu sein. Für Mercedes fahren WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli, der in Silverstone die Pole Position holte, und George Russell , der diesmal nur Vierter wurde. McLaren setzt auf das Duo aus Weltmeister Lando Norris und Oscar Piastri . „Das sind Gerüchte“, meinte McLaren-Geschäftsführer Zak Brown über Spekulationen zu einer Verbindung Verstappens zu seinem Rennstall. „Ich bin sehr glücklich mit meinen beiden Fahrern.“ Mercedes-Teamchef Toto Wolff beteuerte zuletzt: „Unser Plan ist es, an der Fahrerpaarung nichts zu ändern.“ Der Rennstall wolle Stabilität haben.
„WM Doppelpass“ heute auf Sport1: Diese Gäste sehen Sie in der Sendung
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Sonntagvormittags diskutieren Fußballexperten beim „WM Doppelpass“ auf Sport1 über die aktuellen Themen der laufenden Weltmeisterschaft. Hier eine Übersicht der heutigen Sendung. Hitzige Debatten, klare Ansagen, Insiderwissen: Beim „WM Doppelpass“ wird jede Woche über das gesprochen, was Fußballfans hierzulande bewegt. Auch in der Sendung am Sonntag, 5. Juli 2026, um 11 U hr, dreht sich alles um die aktuellen Spiele der WM. Die Gäste der heutigen Sendung Moderator Florian König und Co-Moderatorin Anna Dollak haben für die Sendung namhafte Gesprächspartner geladen. In der Runde nehmen Platz: Marcell Jansen , Deutscher Meister & DFB-Pokalsieger 2008, 45 A-Länderspiele Georg Holzner , Kicker-Reporter Marco Hagemann , Magenta-Kommentator Alfred Draxler , SPORT1-Experte Mario Basler , SPORT1-Experte Das sind die Themen Am vergangenen Montag endete die WM für Deutschland vorzeitig. Das Spiel gegen Paraguay sorgte für ein Aus der deutschen Elf. Welche Spielzüge die Partie beeinflussten und wo die Schwächen in der Strategie von Julian Nagelsmann lagen, analysieren die Experten ganz genau. „WM Doppelpass“: Sendetermine bei Sport1 und im Stream Die Sporttalkshow wird jeden Sonntag um 11 Uhr auf Sport1 ausgestrahlt. Der nächste Sendetermin lautet: Sonntag, 12. Juli 2026, um 11 Uhr Aktuelle Ausgabe verpasst? Wer Folgen verpasst hat, kann diese auf sport1.de oder in der Mediathek von Sport1 abrufen. Die Sendungen stehen nach der Erstausstrahlung zum Streaming bereit. Seit 30 Jahren ist der Fußballtalk am Sonntagvormittag Pflichtprogramm für Fans und Zuschauer. Das Erfolgsformat bringt Woche für Woche Spieler, Trainer, Experten und Journalisten zusammen, um über die heißesten Themen im deutschen Fußball zu diskutieren.
Strunz bringt Bobic und Kahn für DFB-Posten ins Gespräch | WM 2026
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Nach dem WM-Aus steht der DFB vor einem Umbruch. Thomas Strunz bringt für die Führungsriege zwei Namen mit Bundesliga-Erfahrung ins Gespräch. Im Nachgang des überraschenden WM-Ausscheidens hat der DFB bereits zwei Personalentscheidungen verkündet: Bundestrainer Julian Nagelsmann hört mit sofortiger Wirkung auf, Geschäftsführer Andreas Rettig geht zum Jahresende. Während auf der Trainerbank Jürgen Klopp die klare Wunschlösung des Verbands ist, herrscht hinsichtlich der Besetzung der Führungsebene keine Klarheit. So ist etwa die Zukunft von Rudi Völler , dessen Vertrag bis 2028 gilt, noch offen. Für eine Rolle als DFB-Funktionär hatte sich zuletzt bereits Per Mertesacker positioniert , Thomas Strunz bringt nun zwei weitere Ex-Nationalspieler ins Gespräch: Oliver Kahn und Fredi Bobic . „Hat im Fußball nichts zu suchen“: TV-Experte schimpft über Deutschland-Bezwinger „Wir brauchen ehemalige Spieler, die erfahren haben und wissen, was Erfolg auf dem Platz bedeutet, die schon in Vereinen gearbeitet haben, Strukturen kennen und aufbauen können“, skizzierte Strunz im „Kicker“ das Profil, das der DFB jetzt braucht. „Fredi Bobic wäre ein Mann mit Hintergrund, er hat aus der grauen Maus Eintracht Frankfurt einen erfolgreichen Klub gemacht.“ „Bürokratenstadel“: Strunz kritisiert den DFB Nach seiner Zeit in Frankfurt arbeitete Bobic bei Hertha BSC , konnte den Negativtrend dort nicht beenden und wurde in der Abstiegssaison des Hauptstadtklubs entlassen. Mittlerweile arbeitet er in der polnischen Liga als Sportdirektor bei Legia Warschau . „Bobic ist für mich ein potenzieller DFB-Geschäftsführer“, sagte Strunz, der gemeinsam mit dem früheren Angreifer 1996 den EM-Titel gewann. „Vielleicht wäre auch Oliver Kahn interessiert.“ Der langjährige Nationaltorhüter war von 2020 bis 2023 im Vorstand des FC Bayern tätig, hat seit seinem Aus in München weder bei einem anderen Verein noch bei einem Verband übernommen. Entscheidend ist für Strunz, dass der DFB grundsätzlich stärker verdiente Nationalspieler einbindet. „Ich bewege mich viel in der Szene und unterhalte mich mit ehemaligen Mitspielern. Alle sagen, was der DFB macht, sei katastrophal, auch der Umgang mit früheren Nationalspielern“, berichtete er. „Es gebe keine Einbindung, nichts. Es ist ein Bürokratenstadel.“
Gefrusteter Max Verstappen stellt die Sinnfrage | Formel 1
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Der vierfache Weltmeister erlebt in Großbritannien einen enttäuschenden Samstag. Er findet deutliche Worte und wird grundsätzlich. Max Verstappen dürfte sich den Auftakt ins Formel-1-Wochenende anders vorgestellt haben. Beim GP von Großbritannien erlebte er gleich zwei Enttäuschungen: Beim Sprint wurde er vom dritten Startplatz auf den sechsten Rang durchgereicht, im Qualifying landete er wenige Stunden später auf dem siebten Platz. Die Resultate haben bei ihm Spuren hinterlassen. „Die Balance im Auto war schlecht. Aber auch auf der Geraden war kein Topspeed da“, ärgerte sich Verstappen im Gespräch mit Sky. „Und dann brauchst du natürlich auch mehr die Batterie in der Runde. Im letzten Sektor hast du dann keine Batterie mehr. Da verlierst du viel Zeit.“ Sein Fazit fiel deutlich aus: „Peinlich! Schlecht!“ „In einer eigenen Liga“: Antonelli mit Pole in Silverstone Besonders ernüchternd dürfte für ihn persönlich die Tatsache sein, dass er im Qualifying sogar hinter Isack Hadjar gelandet ist. Verstappen wurde damit erstmals seit 2015 von einem Teamkollegen beim Qualifying in Silverstone geschlagen. Damals war Carlos Sainz dieses Kunststück gelungen. Dem Rennen am Sonntag (ab 16 Uhr im Liveticker bei t-online) blickt der vierfache Weltmeister daher sorgenvoll entgegen. „Wir müssen darüber nachdenken, wie wir das ändern können. Wenn wir so in das Rennen reingehen, hat das nicht wirklich viel Sinn“, gab Verstappen zu Bedenken. In der Fahrerwertung steht der Formel-1-Superstar derzeit nur auf dem siebten Rang, hat dabei bereits 98 Punkte Rückstand auf den Führenden Kimi Antonelli. In diesem Jahr wartet Verstappen noch auf seinen ersten Sieg bei einem GP.
TV-Experten schimpfen über Deutschland-Schreck Paraguay | WM 2026
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Frankreich hat gegen Paraguay große Probleme, vor allem wegen der körperbetonten Spielweise der Südamerikaner. Mit seinem Stil verärgert Paraguay auch das deutsche TV-Team. Frankreich hat sich im WM-Achtelfinale gegen Paraguay lange Zeit schwergetan, sich dank eines verwandelten Strafstoßes von Kylian Mbappé am Ende aber mit 1:0 durchgesetzt. Dass der Favorit so große Probleme hatte, lag auch an der Gangart der Südamerikaner. Paraguays Profis erlaubten sich viele versteckte Fouls, bewegten sich etwa mit einem Schlag gegen Mbappé am Rande der Unsportlichkeit. MagentaTV-Kommentator Nico Seepe platzte schließlich der Kragen, als Gustavo Velázquez vor dem Strafstoß versuchte, den Elfmeterpunkt mit seinen Stollen zu malträtieren. „Das ist eine Riesensauerei“, schimpfte der Reporter. Zuspruch erhielt er von Patrick Ittrich, als Schiedsrichterexperte ebenfalls für MagentaTV im Einsatz: „Die Spieler aus Paraguay sind sehr forcierend in Richtung Unsportlichkeiten.“ Er ergänzte, dass die Südamerikaner „unfair“ gespielt hätten. Newsblog zur WM 2026 : Trainer tritt nach nur zwei Spielen zurück Dieses Urteil teilte im Studio auch TV-Experte Manuel Baum . „Das hat im Fußball nichts zu suchen“, kritisierte er das Auftreten des Deutschland-Bezwingers. Umso bemerkenswerter war die Tatsache, dass sich Frankreichs Spieler kaum provozieren ließen. Mbappé ordnete dies nach dem Spiel selbst ein: „Die dachten, wir würden im Smoking zum Spiel erscheinen, aber wir wissen auch, wie man harten Fußball spielt.“ Sein Trainer, Didier Deschamps, fühlte sich ob der vielen Fouls unterdessen an ein Spiel gegen Uruguay im Jahr 2018 erinnert, als er seinen Superstar zu dessen Schutz auswechseln musste. „Heute habe ich meine beiden stärksten Spieler gebeten, ihn ( Mbappé, Anm. d. Red. ) am Ende des Spiels für mich zu schützen, weil ich meine Spieler nicht verlieren will.“ Dass Paraguays Profis bis zum Spielende derart austeilen konnten, kreidete Ittrich dem usbekischen Schiedsrichter Ilgiz Tantashev an. „Man muss zumindest ein Zeichen setzen und Gelbe Karten geben“, merkte er während der Partie an. Der Unparteiische sei „präventiv nicht auf der Höhe“, was sich etwa an unzureichender Kommunikation gezeigt habe: „Wenn du nicht vorsorglich mit den Spielern sprichst und Gelbe Karten zeigst, läuft dir das Spiel aus dem Ruder. Er wird nicht akzeptiert, und das ist ein Problem für einen Schiedsrichter.“ Sollte die Fifa Ittrichs Einschätzung teilen, dürfte es Tantashevs letzter Einsatz bei dieser WM gewesen sein.
Aufregung um Schlag gegen Mbappé – Ittrich fordert Rot | WM 2026
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Im Duell zwischen Frankreich und Paraguay geht Kylian Mbappé nach einem Schlag zu Boden. Ein Schiedsrichterexperte findet deutliche Worte. Die erste Halbzeit des WM-Achtelfinals zwischen Paraguay und Frankreich war arm an Highlights, der Deutschland-Bewzinger ließ gegen den klaren Favoriten kaum nennenswerte Abschlüsse zu. Einen Aufreger aber gab es trotzdem: In der 39. Minute erwischte Paraguays Matias Galarza Gegenspieler Kylian Mbappé mit einem Schlag abseits des Balles an der Schulter. Der Superstar sank zu Boden, das Spiel lief weiter. Der Unparteiische Ilgiz Tantashev hatte die Situation offenbar nicht gesehen. Zum Unverständnis der Franzosen und auch von Schiedsrichterexperte Patrick Ittrich erhielt er aber auch keinen Hinweis vom Video-Assistenten Juan Lara. „Es ist ein astreiner Schlag“, befand der langjährige Bundesliga-Schiedsrichter bei MagentaTV. „Es ist nicht die typische Tätlichkeit. Es ist fernab vom Ballgeschehen, er schlägt ihm mit der Faust in Richtung der Schulter. Das ist für mich eine Rote Karte.“ Ittrich spekulierte, dass der Kontakt dem VAR womöglich nicht intensiv genug war. „Er touchiert ihn nur“, beobachtete der TV-Experte. Zugleich betonte er: „Regeltechnisch ist das egal. Auch eine versuchte Tätlichkeit ist eine Tätlichkeit. Es hätte sich niemand beschweren dürfen, wenn sich der Video-Assistent gemeldet hätte.“ Galarza darf sich also glücklich schätzen, ohne Platzverweis davongekommen zu sein. Wieso der Nationalspieler Paraguays abseits des Balles überhaupt zu einer solchen Aktion ansetzte, stellte Ittrich unterdessen ebenfalls vor ein Rätsel. „Da passiert gar nichts, Mbappé läuft an ihm vorbei und er haut ihn einfach. Es ist merkwürdig – ich frage mich, was da in dem Spieler vorgeht“, grübelte der 47-Jährige. Eines aber stand für ihn außer Frage: „Das gehört bestraft.“
WM-Favorit Frankreich müht sich gegen DFB-Bezwinger Paraguay ins Viertelfinale
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Titelfavorit Frankreich hat sich gegen Paraguay durchgesetzt und steht im Viertelfinale der Weltmeisterschaft. Der zweifache Weltmeister hatte gegen den tiefstehenden Deutschland-Bezwinger…
Frankreich müht sich gegen DFB-Bezwinger Paraguay ins WM-Viertelfinale
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Deutschland-Bezwinger Paraguay stellt Frankreich vor große Probleme. Ein Star lässt den Favoriten am Ende trotzdem jubeln. Frankreich hat sich im zweiten Achtelfinale der WM 2026 mit 1:0 (0:0) gegen Paraguay durchgesetzt. Der Favorit hatte vor allem im ersten Durchgang Probleme, sich gegen die tief stehende und kompakte Defensive der Südamerikaner Chancen zu erarbeiten. In der zweiten Halbzeit kamen die Franzosen zu mehr Abschlüssen, Kylian Mbappé brach per Elfmeter schließlich den Bann. Während Deutschland-Bezwinger Paraguay damit die Heimreise antreten muss, geht es für Frankreich am Donnerstag im Viertelfinale gegen Marokko weiter (ab 22 Uhr im Liveticker bei t-online). Es ist die Neuauflage des WM-Halbfinals von 2022. Damals setzten sich die Europäer mit 2:0 durch. So lief das Spiel Zum dritten Mal standen sich beide Teams bei einer WM gegenüber. Nach Frankreichs 7:3 im Jahr 1958 folgte 1998 ein dramatisches Achtelfinale, das die Équipe Tricolore auf dem Weg zum Titel erst durch ein Golden Goal in der 114. Minute gewann. Auch das Duell 28 Jahre später entwickelte sich für den haushohen Favoriten zur Geduldsprobe. Paraguay verschanzte sich vor dem eigenen Tor zeitweise mit neun Feldspielern im Strafraum. Frankreich lief unermüdlich an, fand gegen das Abwehr-Bollwerk der Südamerikaner jedoch kaum Lösungen. Das Spiel war geprägt von der giftigen Zweikampfführung der „Albirroja“. „Für mich eine Rote Karte“: Aufregung um Mbappé-Szene WM-Newsblog: WM-Trainer tritt nach nur zwei Spielen zurück Weil die Franzosen spielerisch kaum Lösungen fanden, suchten sie ihr Glück mit Distanzschüssen. Doch sowohl Manu Koné (22.) als auch Adrien Rabiot (33.) verfehlten das Ziel. Mit jeder vergebenen Chance schienen die Franzosen genervter. Paraguay setzte auf Konter über Julio Enciso. Doch der Torschütze aus dem Deutschland-Spiel war häufig auf sich allein gestellt, weil seine Mitspieler nicht nachrückten. Die Passstatistik bis zur 49. Minute: Frankreich brachte 310 Pässe an den Mann, Paraguay gerade einmal 49. Umso bitterer für den Weltmeister von 2018, dass er aus seiner Überlegenheit keinen Ertrag schlagen konnte. Das Offensiv-Trio Mbappé, Weltfußballer Ousmane Dembélé und Vorbereiter Michael Olise , das in den vorherigen WM-Spielen brilliert und harmoniert hatte, war in dem Spiel nahezu kein Faktor. Bayern-Profi Olise hätte mit einem Assist zu Brasiliens Fußball-Ikone Pelé aufschließen können, der bei der WM 1970 sechs Treffer vorbereitete und seitdem den Rekord hält. Die besten Chancen ergaben sich weiterhin aus der Distanz. Bei Manu Konés Fernschuss war Paraguay-Keeper Orlando Gill erstmals ernsthaft gefordert. Es war in der 54. Minute die erste gute Tormöglichkeit des Spiels. Erst die Einwechslung von Désiré Doué verlieh dem Offensivspiel der Franzosen mehr Torgefahr. Der Flügelspieler war es auch, der den Elfmeter rausholte. Gustavo Velázquez versuchte den Elfmeter-Punkt noch kaputtzutreten, doch Mbappé ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen und verwandelte sicher. In der Nachspielzeit (90.+6) vergab der Stürmer eine Doppelchance. Im Fokus stand auch mehrfach der usbekische Schiedsrichter Ilgiz Tantashev, der insgesamt eine sehr weiche Linie verfolgte und viel laufen ließ.
Fan-Fest in Kopenhagen eskaliert – Polizist stirbt | WM 2026
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Ein Streit auf einem WM-Fest eskaliert. Am Ende stirbt ein Mann, der eigentlich nur schlichten will. Ein Mann aus Schweden ist nach einer gewalttätigen Auseinandersetzung bei einem Public-Viewing-Event zur Fußball-WM in Kopenhagen gestorben. Das teilte die Polizei in der dänischen Hauptstadt am Samstagabend mit. Bei dem Toten handelt es sich nach Angaben der schwedischen Polizeigewerkschaft um einen 32 Jahre alten Polizisten. Er soll im Urlaub in Dänemark gewesen sein. Ein 31-jähriger Verdächtiger hatte sich am Freitag der Polizei gestellt, nachdem diese ein Bild von ihm veröffentlicht hatte. Er muss nach Angaben des dänischen Rundfunks für einen knappen Monat in Untersuchungshaft, bestreitet die Tat aber. Schwedens Regierungschef äußert sich Der tragische Vorfall ereignete sich am Dienstag während des Spiels zwischen Norwegen und der Elfenbeinküste im Stadtteil Islands Brygge. Laut Medienberichten soll der 32-Jährige versucht haben, einen Streit zu schlichten. Den Berichten zufolge erlitt der Mann dabei durch einen Schlag schwere Verletzungen an Kopf und Nacken und wurde ins Krankenhaus gebracht. Kurzzeitig hatte es schon am Freitag geheißen, der Mann sei gestorben. Später hatte die Kopenhagener Polizei die Meldung über den Tod des Mannes zunächst wieder zurückgezogen. Nun hieß es, der Schwede sei am Freitagnachmittag für tot erklärt worden. Der schwedische Regierungschef hatte bereits nach der Meldung am Freitag den Vorfall kommentiert. „Viele von uns hat die schreckliche Nachricht erreicht, dass ein schwedischer Polizist, der sich im Urlaub in Dänemark befand, in Kopenhagen ums Leben gekommen ist“, sagte Ulf Kristersson laut der Nachrichtenagentur TT. „Meine Gedanken sind bei seiner Familie und allen Angehörigen, die einen geliebten Menschen verloren haben.“