WM-Ticker: OP bei Bayern-Star Musiala – Sammer an der Seite von Klopp?

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[Seite=“WM-Tag 26 – Alle Meldungen vom 6. Juli“]
Seit dem 11. Juni rollt der Ball: 38 Tage lang wird in den USA, Mexiko und Kanada der neue Weltmeister ausgespielt. Erstmals gab es…

Sorg verlässt FC Augsburg und kehrt nach Österreich zur SV Ried zurück

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Oliver Sorg kehrt nach nur einem Jahr beim FC Augsburg nach Österreich zurück. Der Linksverteidiger schließt sich der SV Ried an. Bei den Schwarz-Grünen erhält der…

Ortega zurück nach Deutschland?

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Stefan Ortega könnte nach seinem Abschied von Nottingham Forest nach Deutschland zurückkehren. Wie der ‚kicker‘ berichtet, hat Hannover 96 Kontakt zum 33-jährigen Torhüter aufgenommen. Die (…)

Corberán verlängert in der Heimat

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Carlos Corberán schwört dem FC Valencia die Treue. Der zuvor bis 2027 datierte Kontrakt des Übungsleiters wurde offiziellen Klubangaben zufolge um ein Jahr ausgedehnt. Seit Dezember 2024 ist Corberán (…)

WM-Eklat um Balogun: Trump und Fifa schockieren Europas Presse

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Trump, die Fifa und eine historische Entscheidung: Die aufgehobene Sperre von Folarin Balogun sorgt international für Diskussionen. Vor dem WM-Achtelfinale der USA gegen Belgien richtet sich der Blick nicht nur auf den Platz, sondern auch auf die Vorgänge hinter den Kulissen. Die Fifa hat die automatische Sperre von US-Stürmer Folarin Balogun nach dessen Platzverweis im Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina auf Bewährung ausgesetzt. Damit darf der Angreifer im Achtelfinale gegen Belgien auflaufen. Für zusätzliche Brisanz sorgt ein Bericht, wonach US-Präsident Donald Trump persönlich bei Fifa-Präsident Gianni Infantino auf eine Aufhebung der Sperre gedrängt haben soll. Während der belgische Fußballverband rechtliche Schritte gegen die Entscheidung prüft, verweist die Fifa auf ihr Disziplinarreglement als Grundlage für die Aussetzung der Sperre. Trumps öffentliche Reaktion auf die Entscheidung heizt die Debatte zudem weiter an. Auch internationale Medien ordnen den Vorgang ein. Frankreich „20 Minutes“ : „Und das alles auf Grundlage des großartigen Artikels 27, der es der Instanz im Grunde erlaubt, je nach ihren Interessen jeden freizusprechen, den sie will: „Das Justizorgan kann beschließen, die Anwendung einer Disziplinarmaßnahme ganz oder teilweise auszusetzen“, wenn man sich an den formalen Wortlaut hält.“ „RMC Sport“ : „Um die Situation noch lächerlicher zu machen, veröffentlichte Donald Trump auch eine Nachricht, in der er der FIFA dafür dankte, dass sie das Unrecht wiedergutgemacht habe, das seiner Meinung nach das amerikanische Team erlitten habe.“ „Le Figaro“ : „Ein Skandal. Die Weltmeisterschaft ist am Sonntag in eine andere Dimension gekippt. Ein großer Zirkus, in dem sich niemand mehr die Mühe macht, irgendetwas zu verbergen.“ Italien „Corriere della Sera“ : „Einen Tag zu spät, aber das große Geschenk zum 250. Jahrestag der Vereinigten Staaten (4. Juli) ist da: Die Fifa hat die automatische Sperre nach der Roten Karte gegen Bosnien gegen Folarin Balogun, den US-Stürmer, auf Eis gelegt.“ „Corriere dello Sport“ : „Ein juristisches Unding, auch wenn es in einem Regelwerk vorgesehen ist (und uns deshalb gesagt wird, dass es respektiert werden muss), das jedoch wohl für andere Voraussetzungen und andere Grundlagen gedacht war. Ein gefährlicher Präzedenzfall, weil er jahrelange Regeln (und Rechtstraditionen) zerstört, die den Erfordernissen des Augenblicks angepasst werden.“ England „The Sun“ : „Indem sie sich offenbar dem Wunsch des Weißen Hauses beugte, ihr eigenes Regelwerk außer Kraft zu setzen und US-Stürmer Folarin Balogun für das Spiel gegen Belgien freizugeben, hat die FIFA die Vorstellung, dass der Fußball an erster Stelle steht, für IMMER zerstört.“ „The Telegraph“ : „Doch dann wurde die Sperre wegen der umstrittenen Roten Karte, die er im Spiel gegen Bosnien und Herzegowina erhalten hatte, mit äußerst praktischem Timing aufgehoben. So konnte US-Präsident Donald Trump ein Wochenende voller ausgelassener Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag mit einer unerwarteten Schlussfeier krönen.“ „The Independent“ : „Die FIFA wurde für diese Entscheidung damals weithin verurteilt, doch sie hat ihre Lektion offenbar nicht gelernt. Was ist der Sinn einer Sperre, wenn sie nach Belieben einfach aufgehoben werden kann? Welchen Präzedenzfall schafft das für die Zukunft?“ Österreich „Die Presse“ : „Es ist eine klare Sache im Fußball: Eine Rote Karte bedeutet automatisch die Sperre für das nächste Spiel. Doch das gilt offenbar nicht bei dieser Weltmeisterschaft und erst recht nicht, wenn es sich um einen amerikanischen Spieler handelt.“ „Der Kurier“ : „Dieser in der jüngeren WM-Geschichte beispiellose Vorgang ist jetzt schon ein Politikum – und hat das Zeug, für Konsequenzen weit über den Fall Folarin Balogun hinaus zu sorgen.“ Schweiz „Der Tagesanzeiger“ : „Die Fifa wandelt die Rote Karte von US-Stürmer Balogun in eine Bewährungsstrafe um. Wohl auf Drängen von Donald Trump. Das Signal ist klar: Die Mächtigen und Superstars werden geschützt.“ „Der Blick“ : „Einmal mehr liegt der Verdacht nahe, dass die Freundschaft zwischen der Fifa und der aktuellen US-Regierung wahrlich keine Grenzen kennt. Nicht mal, wenn es um das heilige Regelwerk des Fußballs geht. Einmal mehr spielt die Fifa mit ihrer Glaubwürdigkeit. Der Schaden könnte weit größer werden als die Rot-Sperre, die nie vollzogen wird.“ „Aargauer Zeitung“ : „Es ist völlig logisch, dass dem Weltfußballverband nun wieder Korruption vorgeworfen wird. Die Geschichte der Fifa zeigt ja auch, dass diese Vorwürfe nicht weit hergeholt sind. Und dass Infantino vor Friedenspreisträger Trump einmal mehr den Bückling macht, nährt sie weiter.“

Balogun-Skandal: Uefa sieht nach „rote Linie überschritten“

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Die Uefa geht nach der Balogun-Begnadigung auf Konfrontationskurs zur Fifa. Der europäische Verband sieht eine rote Linie überschritten und die Fairness in Gefahr. Der Skandal um die aufgehobene Sperre des amerikanischen Stürmers Folarin Balogun hat eine Welle der Empörung ausgelöst. Nun hat sich auch der europäische Fußball-Verband Uefa im Streit um die Begnadigung des für das WM-Achtelfinale eigentlich rot-gesperrten US-amerikanischen Stürmers zu Wort gemeldet – mit ungewöhnlich scharfer Kritik am Weltverband Fifa. WM 2026 : Hier bahnt sich ein Riesenskandal an Trump-Intervention? : US-Regierung reagiert vielsagend „Die gestrige Entscheidung, die Umsetzung der automatischen Sperre für ein Spiel nach der Roten Karte für den Spieler Folarin Balogun für eine Probezeit von einem Jahr auszusetzen, hat eine rote Linie überschritten“, schreibt die Uefa in einer Stellungnahme. „Wir bringen unsere Fassungslosigkeit angesichts einer solch beispiellosen, unverständlichen und ungerechtfertigten Entscheidung zum Ausdruck.“ Der Fußball-Weltverband Fifa hatte die Rot-Sperre von US-Torjäger Balogun aufgehoben. Der 25-Jährige hatte im Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina die Rote Karte gesehen. Laut übereinstimmenden Medienberichten soll US-Präsident Donald Trump bei Fifa-Boss Gianni Infantino angerufen und Druck ausgeübt haben, die Sperre zu überprüfen. Ein US-Sprecher bestätigte diesen Austausch der „New York Post“. Auf t-online-Anfrage teilte die Fifa mit: „Die Fifa weist es zurück, solche konkreten Diskussionen zu bestätigen, bekräftigt jedoch, dass die Entscheidung zur Aussetzung der Ein-Spiel-Sperre von der unabhängigen Disziplinarkommission getroffen wurde – im Einklang mit sämtlichen Entscheidungen ihrer Rechtsorgane.“ „Die Integrität des Spiels auf dem Spiel“ Die Uefa schrieb nun: „Der Fußball stützt sich, wie jede andere Sportart auch, auf Regeln, die die Grundlage für einen fairen, ehrlichen und transparenten Wettbewerb bilden. Manchmal lassen Regeln Raum für Interpretationen. In diesem Fall jedoch nicht.“ Und weiter: „Eine automatische Mindestsperre von einem Spiel nach einer Roten Karte ist keine Ermessensentscheidung und erfordert keine Entscheidung einer zuständigen Instanz, um in Kraft zu treten.“ Es handele sich „um einen in den Vorschriften verankerten Grundsatz, der keinen Ausnahmen unterliegen darf“. Andere Spieler in ähnlicher Situation hätten ihre Sperre verbüßt. „Wenn die Rechtssicherheit der Regeln nicht mehr von ihren Hütern gewährleistet wird, steht die Integrität des Spiels auf dem Spiel und die Glaubwürdigkeit eines Wettbewerbs wird untergraben“, warnte der europäische Dachverband. Außerdem würden Präzedenzfälle geschaffen. Gerade Turniere wie die Weltmeisterschaft hätten die Macht, „positive oder negative Auswirkungen auf den Sport als Ganzes zu haben“. Die USA treffen in der Nacht zum Dienstag (2.00 Uhr im Liveticker bei t-online) im WM-Achtelfinale auf Belgien.

Trump-Einfluss auf die Fifa? So funktioniert die Balogun-Regel

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Die Fifa lässt Folarin Balogun trotz Roter Karte spielen. Belgien will das anfechten. Zwei Artikel des Regelwerks stehen sich dabei gegenüber. Die Fifa hat die Rotsperre des US-Stürmers Folarin Balogun vom WM-Co-Gastgeber für das Achtelfinale gegen Belgien zur Bewährung ausgesetzt. Artikel 27 des Fifa-Disziplinarkatalogs soll dies laut Fußball-Weltverband möglich machen. Dagegen legt der belgische Fußballverband unter Berufung auf Artikel 6 desselben Regelwerks Einspruch ein. t-online erklärt, was im Regelbuch steht. Was ist passiert? Balogun hatte im WM-Sechzehntelfinale der USA nach Eingriff des Videoschiedsrichters eine Rote Karte gesehen und wäre damit für das Achtelfinale gegen Belgien gesperrt gewesen. Mit drei Treffern im laufenden Turnier ist Folarin Balogun wichtigster Torjäger der US-Auswahl. Zur Freude der US-Nationalmannschaft entschied die Fifa am Sonntag, von einer Sperre abzusehen und die Strafe gegen den Star-Stürmer auf Bewährung auszusetzen. Laut übereinstimmenden Berichten von „The Athletic“ und AP ging der Entscheidung der Fifa ein Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und Fifa-Präsident Gianni Infantino voraus. Das Gespräch soll noch am Donnerstag deutscher Zeit, kurz nach dem USA-Spiel gegen Bosnien, stattgefunden haben. Kommentar zur Balogun-Entscheidung: Hier bahnt sich ein Riesenskandal an Rote Karte zurückgenommen: Neue Details zu Trumps Einmischung Ein Sprecher der US-Regierung sagte der „New York Post“: „Der Präsident und Infantino haben miteinander gesprochen, und der Präsident wollte besser verstehen, warum eine Rote Karte gezeigt wurde und warum es zu einer Sperre kam.“ Obwohl das Berufungsverfahren von einem unabhängigen Gremium geleitet werde, habe die US-Regierung demnach „zusätzliche Beweismittel“ vorgelegt, die im Verfahren verwendet worden seien. Auf Anfrage von t-online betonte die Fifa, „dass die Entscheidung, die Einspielsperrung auszusetzen, vom unabhängigen Disziplinarausschuss getroffen wurde – im Einklang mit allen Entscheidungen ihrer Rechtsprechungsorgane.“ Konkrete Gespräche mit Donald Trump wollte der Verband auf Nachfrage nicht bestätigen. Wer legt die Sperre fest? Zu den Rechtsprechungsorganen der Fifa zählen das Disziplinarkomitee und das Berufungskomitee. Das Disziplinarkomitee tagt mit mindestens drei Mitgliedern; Vorsitzender und stellvertretender Vorsitzender müssen ausgebildete Juristen sein. Hier wurde auch die Entscheidung zugunsten Baloguns getroffen. Aktuell leitet Mohammad Al Kamali aus den Vereinigten Arabischen Emiraten das Gremium. Die Mitglieder werden vom Fifa-Kongress für jeweils vier Jahre gewählt, maximal drei Amtszeiten sind möglich. Was steht in Artikel 27? Artikel 27 des Fifa-Disziplinarkatalogs trägt den Titel „Aussetzung der Vollstreckung von Disziplinarmaßnahmen“. Er erlaubt es den Rechtsprechungsorganen der Fifa, die Vollstreckung einer Disziplinarmaßnahme ganz oder teilweise auszusetzen. Die Strafe selbst bleibt dabei in Kraft, muss aber nicht sofort abgesessen werden. Wer von einer solchen Aussetzung profitiert, tritt in eine Bewährungszeit von einem bis zu vier Jahren ein. Begeht die betreffende Person in diesem Zeitraum einen weiteren Verstoß ähnlicher Art und Schwere, wird die ausgesetzte Strafe reaktiviert und zusätzlich zur neuen Sanktion vollstreckt. Im Fall Balogun beträgt die Bewährungszeit ein Jahr. Grundsätzlicher Widerspruch Welche Umstände ein Rechtsprechungsorgan dazu berechtigen, eine Sperre auszusetzen, legt der Katalog nicht fest. Ausdrücklich ausgenommen von der Möglichkeit einer Aussetzung sind laut Artikel 27 nur Disziplinarmaßnahmen im Zusammenhang mit Spielmanipulation. Das Aussetzen einer Sperre steht grundsätzlich im Widerspruch zu Artikel 66.4 des Fifa-Disziplinarkatalogs. Dieser besagt: „Ein Platzverweis zieht automatisch eine Sperre für das nachfolgende Spiel nach sich. Die Fifa-Rechtsprechungsorgane können zusätzliche Spielsperren und weitere Disziplinarmaßnahmen verhängen.“ Was steht in Artikel 6, und warum beruft sich Belgien darauf? Artikel 6 des Fifa-Disziplinarkatalogs listet die Disziplinarmaßnahmen auf, die die Fifa verhängen kann. Er unterscheidet dabei zwischen natürlichen Personen, also Einzelpersonen wie Spielern oder Trainern, und juristischen Personen wie Verbänden oder Klubs. Für natürliche Personen sieht der Artikel unter anderem Sperren für eine bestimmte Anzahl von Spielen oder einen bestimmten Zeitraum vor, außerdem Verbote, Umkleidekabinen oder die Trainerbank zu betreten, sowie Verbote jeglicher fußballbezogener Tätigkeit. Für juristische Personen reicht das Spektrum von Transfersperren über Geisterspiele bis hin zum Ausschluss aus laufenden oder künftigen Wettbewerben. Grundsätzlich können mehrere Maßnahmen kombiniert werden. Der belgische Verband beruft sich auf diesen Artikel, um die Entscheidung der Fifa anzufechten. Belgiens Nationaltrainer Rudi Garcia brachte die Haltung seines Verbandes in einer Medienrunde auf den Punkt: „Ich wusste nicht, dass der 1. April für die Fifa am 5. Juli ist.“ Garcia fügte hinzu: „Der belgische Verband verteidigt nicht nur sich selbst oder das Nationalteam; Er verteidigt den Fußball generell.“ Balogun-Einsatz könnte zum Risiko werden Der Verband kündigte an, „alle Optionen“ prüfen zu wollen, um gegen die Aufhebung vorzugehen. Laut der belgischen Nachrichtenagentur „Belga“ könnte der für die WM bereitgestellte Ad-Hoc-Ausschuss des Internationalen Sportgerichtshofs (CAS) binnen 48 Stunden eine Entscheidung in diesem Fall treffen. Sollte der CAS erst nach dem Spiel ein Urteil fällen, könnte der Einsatz Baloguns zum Risiko für die US-Nationalmannschaft werden. Gäbe der Sportgerichtshof den Belgiern im Anschluss an das Spiel recht, könnte der Einsatz Baloguns dazu führen, dass das Spiel im Nachhinein für die Belgier gewertet würde.

Verpeilter Teddybär? Struff ohne Angst ins größte Match

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Vom Außenseiter zum Viertelfinalisten: Jan-Lennard Struff schreibt ein Tennis-Märchen, zählt in Wimbledon nun zu einem elitären Zirkel und möchte jetzt die Sensation gegen Jannik Sinner packen. Da saß Jan-Lennard Struff nun inmitten seines Wimbledon-Märchens in ungewohnter Rolle und zeigte keine Angst vor dem großen Namen. Der Überraschungs-Viertelfinalist glaubt beim prestigeträchtigsten Tennis-Turnier der Welt fest an seine Chance gegen Ausnahmekönner Jannik Sinner . „Klar, natürlich traue ich mir zu, dass ich da was schaffen kann, sonst bringt es nichts, da auf den Platz zu gehen“, sagte der 36-Jährige, als er im kinoartigen Media Theatre von Wimbledon Platz genommen hatte. Es werde am Dienstag natürlich „eine brutal schwierige“, aber auch „spannende“ Aufgabe. „Ich kann mit Selbstvertrauen reingehen. Es ist absolut ein Highlight.“ Sein Mut und seine überraschende Erfolgsserie führten den Sauerländer zu einem noch vor wenigen Tagen nicht für möglich gehaltenen Duell um den Einzug ins Wimbledon-Halbfinale. Sein Achtelfinale gegen den zum Schluss verletzten Hubert Hurkacz war beim Stand von 3:6, 6:7 (5:7), 7:6 (7:2), 7:5, 4:2 mit der Aufgabe des Polen vorzeitig zu Ende gegangen. Sinner mit Respekt vor Struff Zum ersten Mal steht Struff in einem Viertelfinale eines Grand-Slam-Turniers. Und es geht gegen keinen Geringeren als gegen den Topfavoriten Sinner, der die Saison bis zu seinem harten Rückschlag bei den French Open dominierte. In Paris schied der Südtiroler nach körperlichen Problemen in der zweiten Runde aus. Der 24-jährige Italiener begegnet Struff, dem nimmermüden Stehaufmännchen mit dem Kämpferherz, mit „großem Respekt“. „Wir haben uns ein paarmal gegenübergestanden. Das letzte Mal war auf Rasen in Halle. Es war ein sehr, sehr enges Match. Mal sehen, was passiert“, sagte der Weltranglisten-Erste. Das Viertelfinale von Halle vor zwei Jahren entschied Sinner im dritten Satz erst im Tiebreak für sich. Alle drei bisherigen Duelle fanden 2024 statt, alle gingen an Sinner. Kann Struff im wichtigsten Auftritt seiner Karriere bei den vier größten Turnieren diesmal die Sensation packen? Struff nun im elitären Last-8-Club Wimbledon ist eng verbunden mit den goldenen Erfolgen von Steffi Graf , Boris Becker und Michael Stich. Es war aber auch in der Vergangenheit schon oft ein Ort, an dem deutsche Außenseiter unerwartete Erfolge feierten – etwa die Viertelfinalisten Alex Radulescu (1996), Alexander Popp (2003) und Florian Mayer (2012) oder auch die Sensations-Halbfinalistin Tatjana Maria (2022) und die Überraschungs-Viertelfinalistin Laura Siegemund (2025). Diesmal schreibt der Warsteiner Struff sein Tennis-Märchen und steigt mit seinen 36 Jahren in einer komplizierten Saison zum ältesten Tennisspieler der Profi-Ära auf, der erstmals ein Viertelfinale eines Grand Slams erreichte. Auch Struff ist jetzt Mitglied im elitären Last-8-Club von Wimbledon, der allen Viertelfinal-Teilnehmern unter anderem lebenslang Tickets garantiert. Ein Preisgeld von gut 560.000 Euro hat er auch schon verdient. Struff hat das Herz von Zverev und Co. gewonnen „Das liebe ich an Struffi, der kann 37-mal in Folge erste Runde verlieren und dann auf einmal spielt er Viertelfinale beim Grand Slam“, sagte Alexander Zverev . Liebevoll verglich die deutsche Nummer eins den Tennis-Kollegen mit einem „Teddybären“, der keinen Gramm Böses in sich habe. Im Davis Cup ist Struff seit Jahren eine Konstante, die Teamkollegen gönnen ihm den Erfolg. Doppelspezialist Kevin Krawietz beschreibt ihn als „liebsten Menschen der Welt“ und verriet: „Er ist auf seine Art lustig, obwohl er es gar nicht merkt.“ Er sei verpeilt – ohne das negativ zu meinen. Das führe oft zu Situationskomik. „Wir haben eine gute Zeit miteinander“, entgegnete Struff. „Wenn er sagt, dass ich verpeilt bin – okay, ein bisschen vielleicht manchmal.“ Im Davis Cup ist Struff schon oft über sich hinausgewachsen. Auf der ATP-Tour steckt der Vater zweier Söhne dagegen in der nächsten schwierigen Saison. Umso überraschender kam jetzt seine Siegesserie über vier Matches, bei dem jedes seine eigene Geschichte trug. „Es war Wahnsinn, alles zusammen ist schon echt verrückt“, sagte der Turniersieger von München 2024. Stich: „Story kannst du eigentlich schöner nicht schreiben“ In den ersten beiden Runden stemmte sich der Außenseiter im fünften Satz gegen Rückstände, in Runde drei besiegte er trotz einer verheerenden Bilanz Ex-US-Open-Sieger Daniil Medwedew . Sein Achtelfinale entwickelte sich zu einem anfangs nicht absehbaren Drama. Struff lag 0:2-Sätze hinten, kämpfte sich wieder zurück. Sein Gegner Hurkacz litt unter Schmerzen, ließ sich erst am Rücken behandeln, gab dann wegen Bauchmuskelproblemen auf. „Er hat viele Höhen und Tiefen in seiner Karriere erlebt, aber immer an sich geglaubt“, sagte Ex-Wimbledon-Sieger Michael Stich bei Prime über Struff. „Die ganze Story kannst du eigentlich schöner nicht schreiben“, befand Stich angesichts des Turnierverlaufs.

Atlético tütet 40-Millionen-Deal ein

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Atlético Madrid hat den nächsten Sommer-Neuzugang eingetütet. Kang-In Lee wird sich laut Rubén Uria zeitnah den Rojiblancos anschließen. Demnach fließen 35 Millionen Euro Ablöse sofort zu Paris St. (…)

Tottenham macht Tonali zum teuersten Italiener der Fußballgeschichte

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Sandro Tonalis Wechsel von Newcastle United zu Tottenham Hotspur ist offiziell. Selten war der Transfer eines Mittelfeldspielers vom Tabellenzwölften zum Siebzehnten ein Deal der Superlative…