Per Handy ist Alexander Zverev nach eigenen Worten während eines Grand-Slam-Turniers nicht erreichbar. Das gelte auch für seine Lebensgefährtin. Auch für seine Lebensgefährtin Sophia Thomalla ist Deutschlands bester Tennisspieler Alexander Zverev in Wimbledon nach seiner Aussage per Handy nicht zu erreichen. Seit Jahren habe er sich angewöhnt, dass er sein Mobiltelefon während der zweiwöchigen Grand-Slam-Turniere ausschalte. Zverev: „Wir haben eine relativ stabile Beziehung“ Er spreche eigentlich mit niemandem, sagte Zverev. Wie er mit seiner Freundin kommuniziere? „Wir überleben auch zwei Wochen ohneeinander“, antwortete der 29 Jahre alte Hamburger nach seinem Finaleinzug in Wimbledon. „Wir haben eine relativ stabile Beziehung.“ Auch bei seinem French-Open-Triumph Anfang Juni hatte der deutsche Tennisspieler aufs Handy verzichtet. „Mein Handy ist bei Grand-Slam-Turnieren schon seit Jahren ausgeschaltet“, sagte Zverev. Wie in Paris ist Thomalla (36) beim Rasenklassiker in London nicht vor Ort. Nach Zverevs erstem Grand-Slam-Triumph war sie erst zur Titel-Party zum Team gestoßen. Die TV-Moderatorin ist oft wegen beruflicher Verpflichtungen nicht dabei. Die Beziehung hatte Thomalla im Oktober 2021 bei Instagram öffentlich gemacht. Finale gegen Sinner In Wimbledon strebt Zverev am Sonntag gegen Vorjahressieger Jannik Sinner aus Italien seinen zweiten Grand-Slam-Titel an (17.00 Uhr/Prime Video). Als erster deutscher Tennisspieler im Männer-Einzel seit Boris Becker 1995 erreichte Zverev das Finale.
Zverev in Wimbledon: Handy auch für Sophia Thomalla aus
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WM: Norwegen-Trainer kritisiert Haaland: „Hunger nicht so groß“
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Erling Haaland hat bei dieser WM bereits sieben Tore geschossen. Sein Trainer äußert nun plötzlich Kritik an dem norwegischen Star. Erling Haaland ist Norwegens großer Hoffnungsträger bei der Weltmeisterschaft . Doch ausgerechnet vor dem historischen Viertelfinale gegen England überrascht Nationaltrainer Ståle Solbakken mit einer kritischen Einschätzung. Der Stürmer-Star zeige im Training nach Ansicht des 58-Jährigen nicht immer denselben Hunger wie in den Spielen. Angesprochen auf die bisher sieben WM-Tore Haalands meinte Solbakken: „Der Hunger ist nicht so groß im Training. Das war in einigen Einheiten so, wenn ich ehrlich bin.“ Als einen Faktor machte der 58-Jährige die klimatischen Bedingungen aus. Aktuell herrschen in Miami Temperaturen von etwa 36 Grad in Verbindung mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit. Haaland trifft auf Kane Der Trainer habe die Belastung deshalb deutlich reduziert und der Mannschaft nach dem Sieg gegen Brasilien einen zusätzlichen freien Tag zur Regeneration gegeben. Bei insgesamt fünf Tagen Pause sei das kein Problem gewesen. „Wir haben sehr leicht trainiert. Es waren taktische Einheiten mit niedrigem Tempo. Die Einheiten waren außerdem kürzer“, sagte Solbakken. Es gehe allein darum, gegen England möglichst frisch zu sein. Haalands Platz in der Startelf steht nicht infrage. Der 25-Jährige hat Norwegen zuletzt mit einem Doppelpack zum 2:1 im Achtelfinale gegen Brasilien geschossen. Damit steht die norwegische Nationalmannschaft erstmals in ihrer Geschichte im Viertelfinale einer Weltmeisterschaft. Haaland zählt zu den treffsichersten Spielern des laufenden Turniers. Nur Lionel Messi und Kylian Mbappé haben bislang jeweils ein Tor mehr erzielt. Kronprinz Haakon kommt Als Nächstes wird der 25-Jährige am Samstagabend (23 Uhr/MagentaTV) im Viertelfinale gegen England in Miami auf den Platz ziehen. Dann kommt es zum Torjäger-Duell mit Harry Kane . „Es ist kein Geheimnis, dass die beiden die Matchwinner für ihr Team sind“, sagte Solbakken. Solbakken betonte zudem die Bedeutung des Spiels für das in Sachen Fußball eher kleine Land. „Ganz Norwegen freut sich auf das Spiel. Das bringt das Land zusammen. Vielleicht passiert so etwas nie wieder“, sagte der Trainer. Kronprinz Haakon hat sein Kommen angekündigt.
Ex-Frankreich-Star Samir Nasri ist wegen Drogenhandel in Polzei-Gewahrsam
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Als Mittelfeldspieler war Samir Nasri einer der besten der damaligen Generation Frankreichs. Heute hat er Probleme, die mit dem Sport nichts zu tun haben. Der frühere französische Nationalspieler Samir Nasri ist ins Visier polizeilicher Ermittlungen geraten. Er wurde in Paris stundenlang von der Polizei vernommen. Hintergrund sind Untersuchungen zu mutmaßlichem Drogenhandel und Geldwäsche. Das berichtet die französische Zeitung „Le Parisien“. Demnach habe er am Donnerstag, den 9. Juli, rund zehn Stunden in Polizeigewahrsam verbracht. Die Vernehmung fand bei der Finanzermittlungsbrigade (BRIF) der Pariser Kriminalpolizei statt. Marc Kosicke: Der starke Mann hinter Jürgen Klopp Wegen Neuer: DFB-Co-Trainer wollte zurücktreten Der frühere Mittelfeldspieler der französischen Nationalmannschaft , von Olympique Marseille und Arsenal, arbeitet heute als Experte für den französischen Sender Canal+. Er wurde im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens wegen Drogenimports, krimineller Vereinigung und Geldwäsche im Zusammenhang mit Drogenhandel als Teil einer organisierten Gruppe vernommen. Wie „Le Parisien“ berichtet, stehen in dem Fall vor allem zwei Personen im Mittelpunkt: Der seit 2021 inhaftierte Drogenhändler Karim Berrebouh aus Marseille sowie Olivier Sabbah. Er gilt laut den Ermittlern als eine der zentralen Figuren eines Netzwerks zur Geldwäsche der kriminellen Einnahmen Berrebouhs. Verbindungen ins Nachtleben Nasri soll in die Ermittlungen zur organisierten Geldwäsche geraten sein, weil er früher Manager des Nachtklubs „XS“ in Ivry-sur-Seine (Val-de-Marne) war. An dem Klub hält er seit etwa 2016 Anteile. Bereits Ende Juni war der ehemalige Nationalspieler in Marseille in Polizeigewahrsam genommen worden. Dieses wurde noch am selben Abend beendet, ohne dass rechtliche Schritte gegen ihn eingeleitet wurden. Im Fall einer Anklage könnte Nasri jedoch vorgeladen werden. Der ehemalige Mittelfeldspieler von Olympique Marseille ist steuerlich in Dubai ansässig, wo praktisch keine Steuern anfallen. Nach einer im April veröffentlichten Recherche der Zeitung „Les Échos“ vermuten die französischen Steuerbehörden jedoch, dass Nasri in Paris lebt. Dem Bericht zufolge sollen mehr als 200 Essensbestellungen über die Liefer-App Deliveroo zu diesem Verdacht beigetragen haben.
WM: Große Enttäuschung für den deutschen Schiedsrichter Felix Zwayer
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Für Deutschland verlief die XXL-WM enttäuschend. Das trifft nicht nur auf die DFB-Elf zu, sondern auch auf das deutsche Schiedsrichterwesen. Den geplatzten Titeltraum von Cristiano Ronaldo bekam Felix Zwayer immerhin hautnah mit. Bei der Achtelfinal-Niederlage der Portugiesen gegen Spanien (0:1) war der einzige deutsche WM-Schiri wenigstens als Vierter Offizieller im Einsatz und „durfte“ die Wogen an der Seitenlinie glätten. Mehr gab es für den Berliner in der K.-o.-Runde allerdings nicht zu tun. Das muss als große Enttäuschung für Zwayer im Speziellen und das deutsche Schiedsrichterwesen im Allgemeinen gewertet werden. Denn obwohl die Unparteiischen seit Beginn der entscheidenden Turnierphase immer wieder im Zentrum der Kritik stehen, blieb und bleibt Zwayer in den 28 Partien des Sechzehntel-, Achtel- sowie Viertelfinals außen vor. Lediglich zwei Einsätze in der Vorrunde stehen für den 45-Jährigen zu Buche – der letzte davon ist bereits fast zwei Wochen her. Noch befindet sich Zwayer im Camp der Referees in Miami. Doch es darf stark bezweifelt werden, dass der Weltverband Fifa in den entscheidenden Partien im Kampf um den Titel auf einen Schiedsrichter zurückgreift, der bisher in der K.-o.-Runde noch nicht auf dem Platz stand. Marc Kosicke: Der starke Mann hinter Jürgen Klopp WM: Neue Details zur chaotischen Lage beim DFB-Team Zwayer und die WM-Chance: Kein Happy End in Sicht Über die Hintergründe des mangelnden Vertrauens der Entscheider um Fifa-Schiriboss Pierluigi Collina in Zwayer kann nur spekuliert werden. Beobachter wollen allerdings nicht ausschließen, dass die öffentlich geäußerte Kritik von DFB-Präsident Bernd Neuendorf zu den dubiosen Vorgängen rund um den „Fall Folarin Balogun“ zu einer Retourkutsche auf dem Rücken Zwayers geführt haben könnte. Das wäre besonders bitter für den Schiedsrichter, der so lange auf seine WM-Chance warten musste und schon einmal Opfer einer Debatte war, die er nicht ausgelöst hatte. Vor viereinhalb Jahren schritt Zwayer durch ein tiefes Tal, als seine Verstrickung in den Manipulationsskandal um Robert Hoyzer durch die Aussage von Jude Bellingham erneut thematisiert und über Wochen mit großen Schlagzeilen versehen wurde. „Man gibt einem Schiedsrichter, der schon mal Spiele verschoben hat, das größte Spiel in Deutschland“, hatte der damalige Star von Borussia Dortmund im Anschluss an die Bundesliga-Niederlage gegen Rekordmeister Bayern München (2:3) gewettert. Aufgrund der heftigen Debatte in der Folge stand Zwayer kurz davor, seine aktive Karriere zu beenden. „Er ist sehr professionell in seiner Einstellung“ Er ging diesen Schritt letztlich nicht, was Knut Kircher nachdrücklich begrüßte. Als „höchst verdient“ bezeichnete der deutsche Schiedsrichter-Chef vor der Endrunde die Nominierung seines Schützlings. „Er ist sehr professionell in seiner Einstellung auf und neben dem Platz“, sagte Kircher dem Sport-Informations-Dienst: „Er hat sehr, sehr hohe Grundlagen von Fitness, Regelkenntnis und Spielvorbereitung, das zeichnet ihn aus.“ Vor zwei Jahren wurde das auch international noch so gesehen – von der Europäischen Fußball-Union (Uefa). Bei der Heim-EM bekam der Immobilienkaufmann gute Kritiken und durfte als Belohnung vier Partien leiten. Darunter das Halbfinale zwischen England (mit Bellingham) und den Niederlanden (2:1). Die Fifa sieht Zwayer offensichtlich ganz anders. Und so wird die Verletzungspause des Referees bei seinem WM-Debüt in der Partie zwischen Co-Gastgeber USA und Australien (2:0) wohl das Einzige bleiben, was von Zwayer nach der Endrunde in Erinnerung bleibt. Neben dem USA-Spiel pfiff Zwayer einzig das Duell am dritten Vorrundenspieltag zwischen der Demokratischen Republik Kongo und Usbekistan (3:1).
Djokovic auch 2027 in Wimbledon? «Würde gern»
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Der frühere Weltranglisten-Erste Novak Djokovic muss erneut seine Hoffnung auf den 25. Grand-Slam-Titel aufgeben. Wie er auf die Frage nach seiner Rückkehr im nächsten Jahr antwortet. Tennis-Superstar Novak Djokovic liebäugelt damit, auch 2027 in Wimbledon anzutreten. Auch die Frage, ob er nächstes Jahr im Alter von 40 Jahren wiederkommen werde, antwortete der Serbe: „Das würde ich gern, zumindest noch ein Mal. Mal sehen“. Zuvor war der 39-Jährige im Halbfinale des Rasenklassikers in London gegen den Weltranglisten-Ersten Jannik Sinner ausgeschieden. „Ich habe das Gefühl, wenn ich gesund bin, dass ich immer noch wie ein Top-Fünf-Spieler spielen kann, immer noch auf dem höchsten Level konkurrieren kann“, sagte Djokovic. Wieder kein 25. Grand-Slam-Titel Der 24 Jahre alte Südtiroler Sinner hatte den Halbfinal-Hit mit einem 6:4, 6:4, 6:4-Erfolg dominiert. Für Djokovic endete mit der Niederlage auch der nächste Anlauf, noch seinen 25. Grand-Slam-Titel zu gewinnen, vorzeitig. „Natürlich bin ich enttäuscht. Natürlich wollte ich Wimbledon gewinnen“, sagte der einstige Weltranglisten-Erste. Djokovic hatte zuvor in seinem Viertelfinal-Krimi gegen den Kanadier Felix Auger-Aliassime fünf Sätze über 5:15 Stunden überstehen müssen. Auf Rasen galten seine Chancen auf einen Triumph als höher als bei den French Open auf Sand. Nach seinem Ausscheiden in Paris in der dritten Runde hatte Djokovic seine Rückkehr offen gelassen. Auf die Frage, ob man ihn auch im nächsten Jahr in Paris sehen werde, antwortete der dreimalige French-Open-Gewinner: „Ich weiß es nicht.“
Fußball-WM: Morddrohungen gegen Kolumbien-Star wecken dunkle Erinnerungen
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Nach dem WM-Aus im Achtelfinale erhält ein kolumbianischer Nationalspieler Morddrohungen. Die Situation erinnert an eine traurige Geschichte. Der kolumbianische Fußballverband hat Morddrohungen gegen Nationalspieler Jaminton Campaz und seine Familie nach dem WM-Aus der Südamerikaner öffentlich gemacht und scharf verurteilt. „Kein Sportler und kein Mitglied seines engsten Umfelds sollte Einschüchterungen ausgesetzt sein, nur weil er sein Land im Sport vertritt“, hieß es in einer Stellungnahme. WM-Viertelfinale: Torwart-Drama in letzter Minute bei Spanien-Sieg Fußball-WM: Fifa verkauft Final-Rasen für Hunderte Euro Wie „One Football“ berichtete, hat sich der 25 Jahre alte Stürmer dazu entschieden, aus Sicherheitsgründen vorerst nicht in seine Heimat zurückzukehren. Campaz hatte bei der Achtelfinal-Niederlage im Elfmeterschießen gegen die Schweiz in der Verlängerung die Chance zum Siegtreffer vergeben. Dunkle Erinnerungen In Kolumbien ist man besonders für solche Drohungen sensibilisiert: Während der Weltmeisterschaft 1994 ebenfalls in den USA erzielte Verteidiger Andrés Escobar bei der 1:2-Niederlage gegen das Gastgeber-Team ein Eigentor. Tage nachdem die Mannschaft ausgeschieden und nach Hause zurückgekehrt war, wurde Escobar in Medellín ermordet. Die Tat sorgte weltweit für Entsetzen. Kolumbiens Fußballverband hat die Generalstaatsanwaltschaft des Landes aufgefordert, die Ermittlungen zur Identifizierung der Hintermänner der Drohungen gegen Campaz zu forcieren. „Zum Fußball gehören auch schwierige Momente“, schrieb der beim argentinischen Verein Rosario Central unter Vertrag stehende Profi. „Mein Kolumbien, bitte lasst uns den Respekt niemals aus den Augen verlieren. Wir mögen unterschiedlicher Meinung sein oder Frustration und Traurigkeit empfinden, aber keine Leidenschaft rechtfertigt Hass oder ein Leben in Angst.“
Fußball-WM: Belgien-Star Courtois tröstet Ersatzmann Lammens nach Patzer
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Im WM-Viertelfinale musste Thibaut Courtois verletzt ausgewechselt werden. Sein Ersatzmann patzte folgenschwer – bekam aber Trost vom Star-Keeper. Der eingewechselte Unglücksrabe Senne Lammens schlich mit hängendem Kopf über den Rasen in Los Angeles . Der verletzt ausgewechselte Stammtorhüter Thibaut Courtois versuchte seinem Ersatzmann Trost zu spenden. „Er ist ein fantastischer Torhüter mit einer vielversprechenden Zukunft. Dieser Moment wird ihn stärker machen. Kein Problem“, sagte Courtois nach dem bitteren 1:2 (1:1) im WM-Viertelfinale gegen Spanien. Sein Stellvertreter hatte zuvor folgenschwer gepatzt. Fußball-WM: Morddrohungen gegen Kolumbien-Star wecken dunkle Erinnerungen Im WM-Viertelfinale: Spaniens Rekordserie beendet Lammens ließ einen Abschluss von Pau Cubarsí nach vorne abprallen, Mikel Merino staubte zum Siegtreffer ab (88.). Der Torhüter von Manchester United „verschätzte sich völlig“, schrieb das belgische Portal Sporza: „Armer, armer, armer Senne Lammens – das wünscht man wirklich niemandem, wenn die Augen der ganzen Welt auf einen gerichtet sind.“ Trainer Rudi Garcia haderte mit der Personalnot. Regisseur Youri Tielemans verletzte sich beim Aufwärmen, Courtois wurde in der 71. Minute ausgewechselt. „Das war natürlich schlecht für uns. Das hat uns nicht unbedingt geholfen“, sagte Garcia, der ein Spiel „auf Augenhöhe“ gesehen hatte: „Manchmal zählen die Details und es hat heute einfach nicht gereicht. Wir wussten, dass wir uns nicht allzu viele Fehler erlauben könnten. Leider haben wir dann einen Fehler zu viel gemacht. Wir haben das Gegentor kassiert.“ Courtois hatte das Spielfeld unter Tränen verlassen. „Ich habe starke Schmerzen im Quadrizeps gespürt. Aber ich hatte kein Problem, im Tor zu bleiben, nur bei langen Pässen“, erklärte er: „Am Ende hat der Trainer beschlossen, mich rauszunehmen, weil er nur Spieler auf dem Platz haben wollte, die bei 100 Prozent sind. Das ist kein Problem, denn das Team geht über alles.“ Auch wegen der Verletzung überlegt Courtois nun, eine Pause seiner Nationalmannschaftskarriere einzulegen. „Es wäre vielleicht gut, bei der Nations League ein Jahr auszusetzen. Um in diesem dichten Terminkalender vielleicht wieder etwas zur Ruhe zu kommen. Und dann für die Qualifikationsspiele und womöglich die Europameisterschaft zurückzukehren. Aber: Letztendlich liegt die Entscheidung beim Trainer und beim Verband.“ Garcia gab an, darüber noch nicht informiert worden zu sein.
Fußball-WM: Fifa verkauft Final-Rasen aus MetLife Stadium für Hunderte Euro
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Das WM-Finale ist noch über eine Woche entfernt. Die Fifa verkauft aber jetzt schon den Final-Rasen. Der Fußball-Weltverband Fifa hat schon mehr als eine Woche vor Ende der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko mit dem Verkauf des Rasens aus dem Final-Stadion in New Jersey begonnen. WM-Viertelfinale: Torwart-Drama in letzter Minute bei Spanien-Sieg Fußball-WM: Spaniens Rekordserie endet im Viertelfinale Im offiziellen Fan-Shop des Verbandes können Fans für 390 Euro ein Stück des Rasens im MetLife Stadium erwerben, wo am 19. Juli das Endspiel ausgetragen wird. Der Rasen wird in einen Acryl-Block eingelassen und wird zudem mit einem USB-Stick geliefert, der ein Echtheitszertifikat enthält. Die Fifa bewirbt das Produkt mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass der Rasen erst nach dem Finale verschickt werden kann. Außerdem ist es bislang nur für Käufer in den USA, dem United Kingdom und in Europa erhältlich. „Sichern Sie sich ein echtes Stück Fußballgeschichte mit einem authentischen ‚Piece of the Pitch‘ der Fifa-Weltmeisterschaft 2026“, schreibt der Weltverband zu dem Produkt. Zu erwerben sei „ein einzigartiges Sammlerstück, das eines der größten Sportereignisse der Welt würdigt“. Auf der Website des Produktherstellers Keep Stub ist der Rasen zudem noch in anderer Aufmachung erhältlich. Die drei anderen Varianten kosten dann zwischen 775 Euro und 2.585 Euro und sind auf jeweils 2026 Exemplare limitiert. Während die Fans viel Geld für ein Stück des Rasens bezahlen sollen, ist das Geläuf bei den Spielern nicht besonders beliebt. Viele Akteure beklagten sich bereits über das Grün im Final-Stadion. Dazu zählte auch die deutsche Nationalmannschaft , die in dem Stadion ihr letztes Gruppenspiel mit 1:2 gegen Ecuador verlor. Auch Brasilien-Star Vinícius Junior beklagte den zu trockenen Rasen, der das Spiel verlangsame.
Zverev nach Finaleinzug: Kanzler Merz kommt nach Wimbledon
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Nach dem Paris-Triumph bekam Alexander Zverev einen Anruf von Friedrich Merz. Nun möchte sich der Bundeskanzler nach Worten des Tennisspielers das Endspiel in Wimbledon anschauen. Bundeskanzler Friedrich Merz möchte zum Wimbledon-Finale am Sonntag mit Alexander Zverev anreisen. Es sei seinem Manager angekündigt worden, dass Merz mit seiner Frau kommen werde, sagte der 29 Jahre alte Zverev nach seinem Dreisatz-Erfolg gegen den britischen Außenseiter Arthur Fery im Halbfinale. „Wenn jetzt kurzfristig was passiert in Europa, dann wahrscheinlich nicht“, schob Zverev hinterher. Ein Regierungssprecher bestätigte, dass der Bundeskanzler plane, das Endspiel in London zu besuchen. French-Open-Sieger Zverev ist der erste deutsche Tennisspieler im Endspiel des Londoner Rasenklassikers im Männer-Einzel seit Boris Becker 1995. Zverev kann sich zum ersten deutschen Wimbledon-Sieger seit Michael Stich 1991 küren. Im Finale trifft er auf den Vorjahreschampion und Weltranglisten-Ersten Jannik Sinner aus Italien. Gewinnt Zverev vor den Augen des Bundeskanzlers? Im Paris hatte Zverev Anfang Juni seinen ersten Grand-Slam-Erfolg gefeiert. Nun kann er sich seinen zweiten Titel am Sonntag bei einem der vier wichtigsten Tennis-Turniere sichern. Nach seinem Paris-Triumph hatte Zverev bereits von einem Anruf von Bundeskanzler Merz berichtet.
Fußball-WM: Rekordserie von Spanien-Torwart Simon endet gegen Belgien
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Zum ersten Mal bei dieser WM musste Spanien gegen Belgien ein Gegentor hinnehmen. Damit endete eine Rekordserie. Spaniens Nationaltorwart Unai Simon hat seine Rekordserie ohne Gegentor bei der Fußball-WM nach 649 Minuten beenden müssen. Der Belgier Charles De Ketelaere traf im Viertelfinale des XXL-Turniers in den USA, Kanada und Mexiko in der 41. Minute gegen den Keeper von Athletic Bilbao zum 1:1. Spanien hatte als einziges Team des Turniers zuvor noch gar kein Gegentor kassiert. Den alten Rekordwert von Walter Zenga hatte Simon bereits im Sechzehntelfinale gegen Österreich überboten. Der Italiener war bei der Heim-WM 1990 zwischen dem Auftaktspiel und dem Halbfinale 517 Minuten ohne Gegentreffer geblieben. Simons Unbezwungen-Serie begann bei der WM 2022 in Katar, als er im letzten Gruppenspiel gegen Japan (1:2) in der 51. Minute von Ao Tanaka überwunden worden war. Danach folgte zwar das Aus im Achtelfinale gegen Marokko, das aber nach einem 0:0 erst im Elfmeterschießen. Bei der aktuellen WM in Amerika wurde Simon weder von den Kickern von Kap Verde (0:0) noch jenen aus Saudi-Arabien (4:0), Uruguay (1:0), Österreich (3:0) oder Portugal (1:0) bezwungen.