Mit Spannung wird der erste Auftritt von Robert Lewandowski in der MLS gegen Thomas Müller erwartet. Doch Rauch nach Waldbränden macht das Spiel unmöglich. Wegen schlechter Luftqualität ist das Debüt von Robert Lewandowski für die Chicago Fire in der nordamerikanischen MLS gegen die Vancouver Whitecaps und Thomas Müller abgesagt worden. Die für den heutigen Donnerstag (Ortszeit) in Chicago geplante Fußball-Partie wurde auf den 6. Oktober verschoben, wie die Teams mitteilten. Die Entscheidung sei gemeinsam mit Experten mit Blick auf die Gesundheit sowie Sicherheit von Fans, Spielern und allen am Spiel beteiligten Personen getroffen worden, hieß es weiter. Für den früheren Bundesligastürmer Lewandowski wäre es nach seinem Wechsel vom FC Barcelona das erste Spiel für seinen neuen Club gewesen. In der Region Chicago wurde die Luftqualität von „sehr ungesund“ bis „gefährlich“ eingestuft. Auch New York betroffen Waldbrände in Kanada und Minnesota haben gewaltige Rauchwolken verursacht, die über weite Teile des Nordostens der USA ziehen. Betroffen ist neben Städten wie Chicago und Detroit auch New York, in dessen Nähe das WM-Finale stattfinden soll. New Yorks Gouverneurin Kathy Hochul bewertete die Situation am Donnerstag mit Blick auf die Gesundheit der Bevölkerung als „sehr ernst“ und „sehr ungesund“. Sie rief erneut zum Tragen von Masken im Freien auf. Im benachbarten East Rutherford findet am Sonntag (21.00 Uhr MESZ) das WM-Endspiel zwischen Europameister Spanien und Titelverteidiger Argentinien statt. Noch ist unklar, ob die aktuelle Lage Auswirkungen auf das Spiel haben wird. Prognosen gehen davon aus, dass sich die Luftqualität von Samstag an bessern wird.
Schlechte Luft: Lewandowski-Debüt für Chicago abgesagt
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WM 2026: „Nicht in DNA“ – Tuchel-Erklärung zu England-Aus lässt aufhorchen
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Bei den „Three Lions“ schlägt das dramatische Ausscheiden im WM-Halbfinale weiter hohe Wellen. Nun schaltet sich auch der Nationaltrainer nochmals ein – eine Formulierung könnte noch Folgen haben. 1:2 in einer dramatischen Schlussphase gegen Argentinien verloren, Aus im Halbfinale der Fußball-WM , die Titel-Durststrecke ist auch 60 Jahre nach dem letzten grioßen Titel noch nicht beendet. Die Niederlage Englands gegen den TItelverteidiger hat zu einer lebhaften Diskussion über die Ursachen geführt. Nun hat sich Nationaltrainer Thomas Tuchel nach seinen ersten Äußerungen nach dem Spiel am Mittwochabend erneut geäußert – und Vorwürfe zurückgewiesen. Und fällte dabei ein hartes Urteil über seine eigene Mannschaft und den englischen Fußball: „Ich denke, dass Ballbesitz eine wichtige Rolle spielt, und das ist vielleicht nicht so in unserer DNA als in der spanischen DNA oder der argentinischen oder der brasilianischen DNA, das Spiel mit dem Ball zu kontrollieren“, sagte Tuchel am Donnerstag beim englischen Sky Sport News. Dreimal besiegt, trotzdem gefeiert: Argentiniens Fans zelebrieren plötzlich Schweinsteiger Eskalation? England will Untersuchung gegen Argentinien „Unbegreiflich“: Thomas Müller fassungslos nach England-Spiel Dass Argentinien in der Schlussphase wesentlich mehr Spielanteile hatte, sei deshalb nicht auf seine Aufstellung, sondern eine generelle Schwäche zurückzuführen. „In diesem Moment war mein Gefühl, dass keine Spielordnung der Welt uns geholfen hätte“, erklärte der 52-Jährige weiter. „Weil wir zu passiv waren und nicht körperlich genug gespielt haben, wir haben die gegnerischen Spieler nicht vor unserem Strafraum aufhalten können.“ Direkt nach dem 1:0-Führungstor habe sich „das Momentum komplett gedreht, und unser Ballbesitz nahm dramatisch ab. Wir sind nicht mehr in die Zweikämpfe gekommen und standen deshalb tiefer und tiefer. Das war nie der Plan, aber es ist so passiert.“ Und: „Du musst wieder an den Ball kommen, sonst kannst du dich nicht aus der Drucksituation lösen und dir das Momentum zurückholen.“ Er glaube trotzdem fest daran, mit England ein großes Turnier gewinnen zu können: „Hundertprozentig“, antwortete Tuchel auf die entsprechende Frage. „Es gibt noch genug, was wir verbessern können, und ich freue mich darauf, das tun zu können.“
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