Während Gianni Infantino sich in Marokko unbeeindruckt von der Kritik an ihm zeigt, wird ein neues Dokument publik. Es enthüllt Erstaunliches über die geheimen Pläne der Fifa. Nach einer Krisensitzung in Marokko hat die Spitze des Fußball-Weltverbandes Fifa ihrem umstrittenen Präsidenten Gianni Infantino volle Rückendeckung gegeben. „Im Anschluss an ein Treffen in Rabat bekräftigten der Fifa-Generalsekretär und die anwesenden Mitglieder der Fifa-Geschäftsleitung ihre uneingeschränkte Unterstützung für Fifa-Präsident Gianni Infantino“, hieß es am späten Mittwochabend in einer Erklärung. Zugleich schlug die Fifa gegen ihre Kritiker zurück: „Die FIFA wird keinerlei Angriffe auf ihre Integrität dulden und alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um ihren Ruf zu verteidigen“, hielt der Weltverband fest. „Er muss weg“: Fußball-Legende geht auf Infantino los „Falsch und irreführend: „Bot Infantino Marokko das WM-Finale an? Fifa dementiert Geld von der Klub-WM: Fifa schuldet Klubs offenbar über 200 Millionen Euro Allerdings löst ein Zeitungsbericht neuen Wirbel um den Fifa-Präsidenten aus. Es geht um ein Projekt, das schon vor längerer Zeit beerdigt werden musste: die Super League. Das Projekt des Europäischen Fußballverbands Uefa hatte 2021 eine Welle der Empörung ausgelöst. Es war die Zeit der Corona-Lockdowns, Fußball wurde häufig nur vor leeren Rängen gespielt – und dennoch zog es manchen Fan im April 2021 auf die Straße, um zu demonstrieren. Vor allem in England liefen die Anhänger Sturm. Der Protest richtete sich gegen den irrwitzigen Plan einer europäischen Eliteliga, in der nur die besten (und reichsten) Teams um die Meisterschaft spielen. Die Uefa musste dem Druck der Basis schließlich nachgeben und ließ den Plan fallen. Doch nun wird bekannt, dass offenbar auch die Fifa unter ihrem allmächtigen Boss Infantino von Anfang an bei dem Unterfangen mitmischen wollte. Wie der britische „Guardian“ berichtet, gab es bereits einen Vertragsentwurf, demgemäß die gesamte Eliteliga das Fifa-Label aufgedrückt bekommen sollte. Infantino hatte offenbar für die Super League ein sogenanntes Branding, die Übernahme der Markenrechte an dem Projekt, angestrebt. Dafür wäre er laut der Zeitung auch bereit gewesen, die nationalen Mitgliedsverbände vor den Kopf zu stoßen und der Fifa exklusive Rechte an der neuen Liga sowie einen Teil der Einnahmen zu sichern. Mitgliedsverbände hätten außen vor bleiben sollen Von einer „mindestens zwölfjährigen Partnerschaft zwischen der Fifa und der Super League“ ist in dem Dokument die Rede. Vorgeschlagen wurde offenbar ein Joint Venture zwischen Weltverband und neuer Eliteliga, allerdings sollte die Fifa deren kommerzielle Aktivitäten leiten, wie es in dem Entwurf hieß. Mit anderen Worten: Infantino hätte wohl am liebsten die Kontrolle bei der Super League übernommen. Doch die Pläne gingen laut „Guardian“ offenbar noch weiter. So stellte die Fifa unter der Führung Infantinos in Aussicht, die Fifa-Klub-WM künftig jedes Jahr stattfinden zu lassen (anstatt alle vier Jahre) – und zwar als dreiwöchiges Turnier mit einer direkten Anbindung an die neue Super League. Auch hier war es laut des Vertragsentwurfs offenbar so, dass der Plan nur von den Fifa-Gremien – in denen unter Infantino nicht mit Widerstand zu rechnen ist – beschlossen werden sollte. Die nationalen Mitgliedsverbände hätten bei der Verabschiedung des Plans demnach außen vor bleiben sollen. Vor allem hätte sich die Partnerschaft bei der Erschließung neuer Einnahmequellen auf die Fifa selbst und die erfolgreichsten Klubs beschränkt. Vereine, die hingegen nicht zur Nomenklatura des europäischen Fußballs zählen, wären mutmaßlich von den Geldtöpfen der neuen Wettbewerbe Super League und Klub-WM ferngehalten worden. Dies war damals auch die Sorge unter den Kontinentalverbänden: Sie hatten befürchtet, dass die Super League zu einer Zweiklassengesellschaft im europäischen Fußball und die Kluft zwischen einigen reichen Vereinen und dem großen Rest der Klubs noch verschärft. Angeblich wollte Infantino sich nicht mit „Institutionen“ anlegen Nachdem die Pläne für die Eliteliga im April 2021 öffentlich geworden waren, distanzierte sich Infantino beim Uefa-Kongress im schweizerischen Montreaux davon. Die Fifa lehne „die Gründung der Super League entschieden ab“, sagte der Weltfußball-Boss vor den Delegierten. Hinter den Kulissen dachte er offenbar völlig anders, wie das nun bekannt gewordene Dokument vermuten lässt. Gegenüber Vertrauten soll Infantino gesagt haben, er habe keine Absicht, sich mit den übrigen „Institutionen des Fußballs“ anzulegen, wie der „Guardian“ unter Berufung auf Fifa-Kreise berichtet. Dass an diesem Ansinnen des 54-Jährigen erhebliche Zweifel bestehen, zeigt nicht zuletzt Infantinos Vorgehen bei dem jüngst gescheiterten WM-Projekt. Das sah die Gründung einer kommerziellen Tochtergesellschaft namens Fifa Forward Enterprise (FFE) vor. Die Gesellschaft sollte Wettbewerbe wie die WM und die Klub-WM vermarkten. Private Investoren hätten bis zu 20 Prozent der Anteile übernehmen können. Auf Grundlage einer Bewertung von 20 Milliarden Dollar (17,3 Milliarden Euro) wollte die Fifa bis zu 4,2 Milliarden Dollar einnehmen. Zu den möglichen Investoren zählten auch Mitglieder der Familie des US-Präsidenten Donald Trump . Die Pläne hatten für viel Kritik am Fifa-Boss geführt. Dieser sah sich in den vergangenen Tagen mit schwindendem Rückhalt nicht nur durch die Uefa, sondern auch weiterer mächtiger Kontinentalverbände gegenüber. Nun versicherte sich Infantino beim Krisentreffen in Marokko zumindest des Rückhalts seines Verbands. In einem Statement der Fifa wird die „hervorragende Arbeit der FIFA-Administration“ gelobt. Der Weltverband lobt sich also selber. Er gibt jedoch zu, dass „das Vertrauen in die Organisation wiederhergestellt werden“ müsse und verspricht „gleichzeitig die Mission der weltweiten Entwicklung des Fußballs fortzusetzen“. Offenbar will man bei der Fifa nun gern zum Tagesgeschäft zurückkehren. Fifa räumt Fehler ein Zuvor war Infantino bereits im Stade El Barid in Rabat lächelnd und winkend auf der Tribüne beim Afrika-Cup-Gruppenspiel der Frauen zwischen Malawi und Sambia (0:2) gesehen worden. Direkt neben ihm saß Fifa-Generalsekretär Mattias Grafström, der sich am Dienstag laut übereinstimmenden Medienberichten in einem internen Schreiben noch von Infantino distanziert haben soll. Auch postete Infantino bei Instagram ein Foto, auf dem er und Grafström mit erhobenem Daumen in die Kamera lächeln. Dazu kommentierte er: „Wir sind fest davon überzeugt, dass die Ergebnisse der heutigen Sitzung die Governance der Fifa stärken und dazu beitragen werden, das Vertrauen in die Organisation wiederherzustellen.“ Der Verband ließ zudem mitteilen, dass beim Projekt FFE „Fehler unterlaufen“ seien. Intern sei das Ziel nun, die „Prozesse (…) hinsichtlich ihrer Effektivität und Effizienz“ kontinuierlich zu verbessern, hieß es in einer Stellungnahme.
Fifa-Boss: Geheimpapier bringt Infantino unter Druck
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Nach Krisenrunde: FIFA-Spitze demonstriert Einigkeit
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Nach heftiger Kritik an den Investorenplänen stellt sich die FIFA-Spitze demonstrativ hinter Präsident Infantino. Angriffe auf die Integrität der FIFA werde der Weltverband nicht dulden. Die Führungsspitze des Fußball-Weltverbandes um den schwer in die Kritik geratenen FIFA-Chef Gianni Infantino hat nach einer Notfallsitzung in der marokkanischen Hauptstadt Rabat Einigkeit demonstriert. FIFA-Generalsekretär Mattias Grafström und die anwesenden Mitglieder des Management-Boards hätten Infantino „ihre uneingeschränkte Unterstützung“ bekräftigt, „als den einzigen Amtsträger, der von den 211 FIFA-Mitgliedsverbänden gewählt wurde“, hieß es in einer Mitteilung. Umgekehrt habe Infantino seine volle Unterstützung für Generalsekretär Grafström bekräftigt. Passenderweise saßen beide am Abend nebeneinander auf der Tribüne beim Spiel des Africa Cup of Nations der Frauen zwischen Malawi und Sambia. Der Schwede Grafström hatte zuletzt angesichts des gescheiterten Plans zum Verkauf von WM-Rechten an Investoren in einer internen Mail an FIFA-Mitarbeiter noch eine „traurige und tadelnswerte Reihe von Ereignissen“ sowie einen „Aufruhr“ beklagt. FIFA räumt Fehler ein Zudem räumte die FIFA Fehler bei den Investorenplänen ein. Es herrsche Einigkeit darüber, dass es nicht beabsichtigt gewesen sei, dem FIFA-Rat und den FIFA-Mitgliedsverbänden „das Gefühl zu geben, vom Prozess ausgeschlossen zu sein, und dass der Prozess anders hätte gehandhabt werden sollen“, hieß es in der Mitteilung weiter. Infantino hatte zuletzt für eine Welle der Empörung in der Fußball-Welt gesorgt, als die Pläne bekannt wurden. Der FIFA-Chef lenkte zwar ein und verwarf die Idee – dennoch formiert sich vor allem in Europa heftiger Widerstand gegen ihn. Die aktuelle Krise könnte das Ende von Infantinos inzwischen zehnjähriger Amtszeit als FIFA-Präsident bedeuten. Mit Blick auf die harsche Kritik teilte der Weltverband mit: „Die FIFA wird keinerlei Angriffe auf ihre Integrität dulden und alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um ihren Ruf zu verteidigen.“ Bericht der „Times“ sorgt für Wirbel Zuvor hatte ein Bericht der „Times“ noch für weiteren Wirbel gesorgt. Die Zeitung schrieb, dass Infantino Marokko die Austragung des WM-Endspiels 2030 versprochen habe, was Fußball-Weltverband umgehend dementiert wurde. Laut „Times“ solle nach dem Willen des stark in der Kritik stehenden FIFA-Bosses das Finale im neuen Hassan II Stadium mit 115.000 Plätzen in Casablanca stattfinden solle. Dies wäre ein großer Affront gegen Spanien und damit auch Europa, das in den letzten Tagen Infantino nach dem umstrittenen und inzwischen verworfenen Investorendeal harsch attackiert hatte. Spanien trägt zusammen mit Portugal und Marokko die WM 2030 aus. Dazu finden die ersten drei Spiele in Südamerika (Uruguay, Argentinien und Paraguay) statt. „Es ist falsch und irreführend zu behaupten, der FIFA-Präsident habe irgendein Versprechen bezüglich der Austragung des Finales der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2030 abgegeben. Eine Entscheidung wird von der FIFA zu gegebener Zeit getroffen“, teilte der Weltverband auf dpa-Anfrage mit.
Zverev bei Masters in Montreal überraschend früh raus
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Das hat sich der French-Open-Sieger anders vorgestellt. Die Vorbereitung auf die US Open beginnt mit einem überraschenden Rückschlag. French-Open-Sieger Alexander Zverev ist beim Masters-1000-Turnier in Montreal überraschend in der zweiten Runde gescheitert. Der an Nummer eins gesetzte Hamburger verlor gegen den Niederländer Tallon Griekspoor in drei Sätzen mit 7:6 (7:3), 2:6, 4:6. Beim Turnier in Montreal wollte sich Zverev eigentlich für die US Open warmspielen. Das vierte und letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres beginnt am 30. August in New York. Anstelle von Zverev bekommt Griekspoor es in der dritten Runde nun mit dem Sieger der Partie zwischen dem Italiener Matteo Arnaldi und dem Ungarn Fabian Marozsan zu tun.
Medizincheck: Ablöse-Einigung bei Asllani
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Celtic Glasgow: OP bei Meister-Trainer Martin O’Neill – Krankenhaus
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Noch am Montag stand der 74-Jährige an der Seitenlinie. Nun musste sich der Celtic-Trainer einem Eingriff unterziehen. Ob er für das nächste Spiel fit ist, steht noch nicht fest. Der schottische Fußballmeister Celtic Glasgow muss vorerst auf seinen Trainer verzichten. Martin O’Neill hat sich einem kleinen medizinischen Eingriff unterzogen und liegt im Krankenhaus. Den Grund für den Eingriff nannte Celtic nicht. Der Klub teilte am Mittwoch mit: „Wir gehen davon aus, dass Martin in den nächsten ein bis zwei Tagen aus dem Krankenhaus entlassen wird.“ Beim Spiel am Sonntag beim FC Kilmarnock soll O’Neill wieder an der Seitenlinie stehen. Zuletzt hatte der Nordire Celtic am Montag zum 1:0-Sieg gegen den FC Dundee geführt. Im Juni hatte O’Neill einen Einjahresvertrag unterschrieben und wurde damit zum zweiten Mal zum festen Cheftrainer ernannt. In der vergangenen Saison war er bereits zweimal interimistisch eingesprungen. Dabei führte er Celtic durch einen Sieg am letzten Spieltag gegen Hearts zum Titel in der Scottish Premiership und gewann zudem den schottischen Pokal.
Bundesliga: Leverkusen-Profi Tillman kritisiert Ex-Trainer Hjulmand
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In seiner ersten Spielzeit für Bayer Leverkusen lieferte er durchwachsene Ergebnisse. Mitverantwortlich dafür sei sein früherer Trainer, meint Malik Tlllman. Und erklärt, warum. US-Nationalspieler Malik Tillman hat nach seiner durchwachsenen ersten Saison bei Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen kräftig ausgeteilt – vor allem gegen Ex-Coach Kasper Hjulmand . „Ich bin wohl nicht richtig angekommen. In der Mannschaft habe ich mich wohlgefühlt. Aber man kann inzwischen offen sagen, dass es zwischen dem Trainer und mir nicht richtig gepasst hat“, sagte Tillman im Interview mit dem Kölner Stadt-Anzeiger und der Kölnischen Rundschau (Donnerstagsausgaben). Der „Spaß“ habe ihm „gefehlt“, ergänzte Tillman. Auch die Klubführung habe „vielleicht nicht immer zu hundert Prozent“ hinter ihm gestanden, monierte der gebürtige Nürnberger und fügte hinzu, die Kommunikation zwischen ihm und der Führung sei „sicher verbesserungsfähig“. So habe er sich während der Weltmeisterschaft „etwas mehr Unterstützung gewünscht. Niemand muss jeden Tag schreiben oder anrufen. Aber hin und wieder hätte ich die eine oder andere Nachricht mehr schön gefunden.“ „Hinter jedem Spieler steht ein Mensch“ „Manche Kritik“ an ihm, auch von Fans in den Sozialen Medien, sei in seinem Debütjahr (42 Spiele, acht Tore) „sicher auch berechtigt“ gewesen, so der 35-Millionen-Zugang, man könne „aber schon etwas mehr Rücksicht nehmen, weil hinter jedem Spieler ein Mensch steht“. Unter dem neuen Bayer-Trainer Carles Martínez will Tillman nun grundsätzlich durchstarten. „Wir haben gleich am ersten Tag miteinander gesprochen. Dabei ging es aber vor allem um seine Grundprinzipien, die er auch zuvor am ersten Tag vor der Mannschaft erläutert hat: um Leidenschaft und Details“, berichtete Tillman, der den Spanier erst einmal kennenlernen will: „Wie arbeitet er? Wie denkt er? Welchen Plan verfolgt er, und welchen Plan hat er mit mir? Am Ende wird sich zeigen, ob ich bleibe oder nicht“, führte Tillman aus, der noch einen Vertrag bis 2030 beim Europa-League-Teilnehmer besitzt. „Ich will in Leverkusen beweisen, was ich wirklich kann. Ich selbst weiß, dass ich sehr viel mehr kann, als ich bisher gezeigt habe“, betonte der Offensivspieler.
Barça schmiedet neuen Alvarez-Plan
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Der FC Barcelona gibt bei Julián Alvarez nicht auf. Wie unter anderem die ‚Marca‘ berichtet, plant Sportdirektor Deco ein Treffen mit den Beratern des argentinischen Torjägers, um einen neuen Plan (…)
Matthias Jaissle neuer Trainer bei Woltemade-Club Newcastle
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Matthias Jaissle übernimmt als erster deutscher Cheftrainer Newcastle United. Welche Erwartungen der Verein an den 38-Jährigen hat und wie er selbst auf die neue Aufgabe blickt. Matthias Jaissle wird neuer Trainer von Newcastle United . Der 38-jährige gebürtige Nürtinger unterschrieb einen Vierjahresvertrag bis 30. Juni 2030, wie der Club aus der englischen Premier League mitteilte. Er ist damit der erste deutsche Cheftrainer des Vereins und der erste ausländische Coach seit Rafael Benítez im Jahr 2019. Jaissle tritt die Nachfolge des zurückgetretenen Eddie Howe an. Jaissle trifft bei den Magpies auf die beiden deutschen Fußball-Nationalspieler Nick Woltemade und Malick Thiaw. Laut Medien zahlt Newcastle eine Ablösesumme in Höhe von elf Millionen Euro an Al Ahli. Den Club aus Saudi-Arabien hatte der frühere Salzburg-Coach drei Jahre lang trainiert. Sein Vertrag lief noch bis 2027. Jaissle freut sich auf Herausforderung „Es ist eine unglaubliche Ehre, Cheftrainer von Newcastle United zu werden. Dies ist einer der größten Vereine im europäischen Fußball mit einer einzigartigen Geschichte, Identität und Fangemeinde, und ich freue mich darauf, diese Leidenschaft und Verbundenheit hautnah zu erleben“, sagte Jaissle . David Hopkinson, Geschäftsführer von Newcastle United, bezeichnete Jaissle als „einer der aufregendsten und angesehensten jungen Trainer im Fußball, und ich freue mich sehr, ihn bei Newcastle United begrüßen zu dürfen“. Nach einem gründlichen Auswahlprozess habe er sich als „der eindeutige Kandidat für die Stelle herauskristallisiert. Er besitzt alle Qualitäten, die wir gesucht haben“, ergänzte Hopkinson. In der vergangenen Saison hatte der Club aus dem Nordosten Englands trotz großer Investitionen nur den zwölften Tabellenplatz belegt.