Fifa reagiert auf Vorwürfe gegen Infantino

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Die Fifa stellt sich hinter ihren Präsidenten. Der Verband wittert eine Kampagne und verweist auf seine Regeln. Der Fußballweltverband Fifa hat nach anhaltenden Vorwürfen gegen seinen Chef Gianni Infantino diesen verteidigt und Kritikern Desinformation vorgeworfen. „Immer deutlicher wird, dass einige Akteure gezielt und fortlaufend versuchen, die Fifa und ihren Präsidenten zu schwächen“, teilte der Verband in der Nacht zum Sonntag im Onlinedienst X mit. „Wenn Berichte unzutreffend oder irreführend sind, wird die Fifa ihnen unmittelbar und energisch entgegentreten“, heißt es in der Stellungnahme. Spekulationen dürften nicht als Tatsachen dargestellt werden. Welche Akteure und Berichte gemeint sind, teilte die Fifa nicht mit. Abfindung für Mitarbeiterin: Neue Vorwürfe gegen Infantino Fifa in der Krise: Infantino bekommt Unterstützung Druck nach Investoren-Vorschlag Der Fifa-Präsident habe mehr als 30 Jahre seines Berufslebens dem europäischen und dem weltweiten Fußball gewidmet und damit zu bedeutenden Veränderungen in diesem Sport beigetragen, hieß es weiter. „Veränderungen stellen etablierte Interessen zwangsläufig in Frage, doch Uneinigkeit mit diesen Veränderungen kann keine Bemühungen rechtfertigen, das demokratische Mandat des Fifa-Präsidenten oder die Institution, zu deren Leitung er gewählt wurde, zu untergraben“ so die Stellungnahme. Infantino steht seit seinem Plan, Anteile an der Fußball-Weltmeisterschaft und anderen Turnieren an Investoren zu veräußern, massiv unter Druck. Zwar verzichtete Infantino jüngst angesichts eines Sturms der Entrüstung auf das Vorhaben. Dennoch entzog der europäische Fußballverband Uefa dem Fifa-Chef am vergangenen Wochenende offiziell das Vertrauen. Am Samstag wurde bekannt, dass eine ehemalige Mitarbeiterin Infantinos in seiner Zeit bei der Uefa ein großzügiges Abfindungspaket bekam.

Messi reist zur Trauerfeier seines Vaters nach Argentinien

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Jorge Messi begleitete seinen Sohn von den Anfängen bis zum Wechsel zu Inter Miami. Nun ist er gestorben. Die Familie nimmt im engsten Kreis Abschied. Lionel Messi ist aus der US-Stadt Miami nach Argentinien gereist, um von seinem verstorbenen Vater Jorge Abschied zu nehmen. Der Privatjet mit dem argentinischen Fußball-Weltstar, seiner Frau und den drei Kindern landete am späten Abend (Ortszeit) in der Stadt Rosario, wie örtliche Medien berichteten. Vom Flughafen sei die Familie Messi zum Friedhof El Prado gefahren worden, auf dem eine private Trauerfeier stattfinde. Messis Vater, der zugleich sein Berater war, war am Samstag im Alter von 68 Jahren in einer Klinik gestorben. Weitere Einzelheiten zu den Gesundheitsproblemen, die zu seinem Tod führten, wurden nicht bekanntgegeben. Die Familie hatte bereits im Juni während der Fußball-WM mitgeteilt, dass Jorge Messi krank war. Nach dem Tod äußerte sich die Familie zunächst nicht. Eine prägende Figur für Lionel Messi Jorge Messi war von Beginn der Karriere seines Sohnes als dessen Berater tätig. Er brachte ihn als Jugendlichen zum FC Barcelona , wo Lionel Messi (39) von 2000 bis 2021 spielte. Derzeit spielt er für Inter Miami in den USA. Mit der argentinischen Nationalmannschaft nahm Messi an sechs Weltmeisterschaften teil. Nach der 0:1-Niederlage Argentiniens gegen Spanien im jüngsten WM-Finale war Messi in seine Heimatstadt geflogen, um bei seinem Vater zu sein. Nach mehr als einer Woche kehrte er laut der Zeitung „La Nación“ am 29. Juli in die USA zurück.

FIFA setzt auf Attacke: «Wir sind entschlossener denn je»

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FIFA-Präsident Infantino steht massiv unter Druck. Im Machtkampf um sein Amt geht er in die Offensive und wirft seinen Gegnern Desinformation vor. Der Weltfußballverband FIFA mit seinem umstrittenen Präsidenten Gianni Infantino an der Spitze hat zu einem öffentlichen Gegenangriff auf seine Gegner ausgeholt. „Immer deutlicher wird, dass einige Akteure gezielt und fortlaufend versuchen, die FIFA und ihren Präsidenten zu schwächen“, teilte der Verband in der Nacht auf der Plattform X mit. „Wenn Berichte unzutreffend oder irreführend sind, wird die FIFA ihnen unmittelbar und energisch entgegentreten.“ Spekulationen dürften nicht als Tatsachen dargestellt werden. Welche Berichte und Akteure gemeint sind, machte die FIFA in ihrer Stellungnahme nicht deutlich. Sie erklärte nur, in der jüngsten Berichterstattung seien unbelegte Behauptungen und nachweislich falsche Aussagen über die FIFA und ihren Präsidenten verbreitet worden. Es gehe jedoch darum, den Verband zu stärken und den Fußball weiter „wirklich global zu machen“. Der Fokus bleibe fest auf diese Aufgabe gerichtet. „Wir sind entschlossener denn je, sie zu erfüllen.“ Infantino steht nach dem geplatzten Investorendeal so sehr in der Kritik wie noch nie in seinen gut zehn Jahren als Präsident. Der Schweizer hatte den Plan forciert, Anteile an Turnieren des Weltverbandes an private Investoren zu verkaufen. Nach wenigen Tagen musste der FIFA-Boss das Vorhaben unter großem Druck abblasen – vor allem die Europäische Fußball-Union UEFA hatte seine Pläne massiv kritisiert, teils wurden gar Rücktrittsforderungen laut. Zuletzt rief der norwegische Fußballverband um Präsidentin Lise Klaveness Infantino zum sofortigen Rückzug auf, weil er jegliches Vertrauen verspielt habe. Die Europäer scheinen geschlossen gegen Infantino zu stehen und drohen damit, FIFA-Wettbewerbe zu boykottieren. Die Nationalverbände von England, Schweden, Wales und Serbien haben dem umstrittenen Funktionär offen ihre Unterstützung entzogen. FIFA: Kritische Prüfung ja, Tatsachenverdrehung nein Der FIFA-Sprecher sagte weiter, wer nicht über die Unterstützung der FIFA-Mitgliedsverbände verfüge, sollte nicht versuchen, durch Anschuldigungen, Andeutungen oder Desinformation das zu erreichen, „was sich in den etablierten demokratischen Verfahren der FIFA nicht erreichen lässt“. Meinungsverschiedenheiten über Veränderungen rechtfertigten nicht, das demokratische Mandat des FIFA-Präsidenten oder die Institution, an deren Spitze er gewählt wurde, zu untergraben. Die FIFA begrüße zwar eine berechtigte kritische Prüfung, hieß es weiter. „Eine solche Prüfung ist jedoch keine Lizenz dazu, Tatsachen zu verdrehen, unbelegte Anschuldigungen zu verstärken oder Ablenkungsmanöver zu inszenieren, die den Fortschritt untergraben sollen.“ Infantino bestreitet Fehlverhalten Am Samstag war zudem bekanntgeworden, dass die UEFA einer früheren Mitarbeiterin Infantinos in dessen Zeit als Generalsekretär des europäischen Verbands Ende 2011 eine hohe Abfindung in sechsstelliger Höhe gezahlt und die Gebühren für ein Studium finanziert hatte. Die UEFA teilte mit, diese Zahlung habe den seinerzeit für ausscheidende Mitarbeiter geltenden Regeln entsprochen. Die Vorschriften seien seit 2016 verschärft worden. Infantino hatte vor seiner Zeit als FIFA-Präsident rund 16 Jahre für die UEFA gearbeitet. Laut einem „Telegraph“-Bericht stieg die betreffende Mitarbeiterin damals schnell in eine deutlich besser bezahlte Führungsposition auf. Infantino wies ein persönliches Interesse an dem Karrieresprung der Frau zurück. In einer der „Bild“-Zeitung vorliegenden FIFA-Mitteilung hieß es, jede Andeutung unangemessenen Verhaltens oder eines Verstoßes gegen Statuten oder Vorschriften sei verleumderisch.

2. Bundesliga: Im Live-TV – Sky-Moderatorin Kraft fährt Kroos an

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Nach dem Samstagabendspiel der 2. Bundesliga zwischen dem VfL Wolfsburg und dem 1. FC Kaiserslautern entwickelt sich ein kurioser kurzer Wortwechsel. Im Mittelpunkt: Anna Kraft und Felix Kroos. 0:0 im Topspiel am Auftaktwochenende der 2. Bundesliga , der VfL Wolfsburg stolperte als Aufstiegsfavorit direkt – ein Highlight war die Partie der „Wölfe“ gegen den 1. FC Kaiserslautern am Samstagabend eher nicht. Dafür aber gab es nach der Partie eine unterhaltsame Szene in der Übertragung des Pay-TV-Senders Sky. Vor Ort in Wolfsburg: Moderatorin Anna Kraft und der frühere Bundesligaspieler Felix Kroos als Experte. 2. Bundesliga : Wolfsburg stolpert zum Start: Lautern ärgert den Favoriten Kritik an früherem Bundestrainer: Ex-Nationalspieler tritt gegen Nagelsmann nach Der Bruder des langjährigen deutschen Nationalspielers Toni Kroos war gerade dabei, das Spiel zu analysieren, da entwickelte sich ein kurioser Wortwechsel mit Kraft. „Natürlich erwartet man einen Sieg der Wolfsburger. Aber es ist auch klar, dass am ersten Spieltag noch nicht alles funktioniert, viele neue Neuzugänge, neuer Trainer, wie ich im Augenwinkel sehe …“, sagte Kroos, als Wolfsburgs neuer Trainer Tobias Strobl zum Interview an den Moderationstisch am Spielfeldrand kam. Da hakte Kraft ein: „Genau, den wir jetzt begrüßen dürfen. Tobias, einen wunderschönen guten Abend hier bei uns jetzt auch am Tisch.“ Dann sprach Kraft nochmals kurz Kroos an, scherzte: „Sorry, ich muss dich jetzt leider mal weggrätschen. Das ist jetzt wichtiger.“ Der reagierte souverän: „Das ist in Ordnung, du darfst das.“ Nebenbei ging es auch noch an das Gespräch mit Strobl. „Es waren gute, aber auch nicht so gute Phasen dabei“, sagte der Debütant, der in der vergangenen Saison noch den Drittligisten SC Verl trainierte, am Sky-Mikrofon. Und fügte mit Blick auf die Leistung seiner Mannschaft beim 0:0 an: „Es ist ein gemischtes Gefühl.“ Für die Wolfsburger geht es direkt mit dem nächsten Topspiel weiter: Am zweiten Spieltag gastiert der Bundesliga-Absteiger im Niedersachsen-Derby bei Hannover 96 .

Nationalmannschaft: Weltmeister Ginter tritt gegen Nagelsmann nach

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Julian Nagelsmann ist als Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft längst Geschichte. Bedarf an der Aufarbeitung seiner Amtszeit besteht aber offenbar noch immer. Jetzt hat sich ein Weltmeister von 2014 geäußert – und lässt tief blicken. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) will mit Neu-Bundestrainer Jürgen Klopp eine neue Ära des Erfolgs einleiten. Auf den 59-Jährigen kommen zahlreiche Aufgaben zu, bei der deutschen Nationalmannschaft blickt man nach vorn – schon Ende September startet der viermalige Weltmeister in die Nations League . Doch noch immer besteht Aufarbeitungsbedarf bezüglich der Amtszeit seines umstrittenen Vorgängers Julian Nagelsmann . Nun hat sich ein Weltmeister von 2014 geäußert – und den 38-Jährigen, der nach dem enttäuschenden WM-Aus im Sechzehntelfinale gegen Paraguay gehen musste, scharf kritisiert. Ex-DFB-Profi im Pech: Wechsel wohl geplatzt Lionel Messi trauert: Vater von Weltstar ist tot Denn Matthias Ginter hatte sich nach eigenen Angaben noch bis zum Tag der Kader-Bekanntgabe Chancen auf einen Platz im Kader für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko ausgerechnet – und erfuhr trotz anders lautender Planung erst im letzten Moment von seiner Nicht-Berücksichtigung. „Der Zeitpunkt war eigentlich anders geplant, gerade auch mit den ganzen vorher veröffentlichten Leaks, aber ich wurde erst am Donnerstag, dem Tag der Nominierung, informiert“, erinnert sich Ginter und kritisiert Nagelsmanns Kommunikation: „Über die Art und Weise, wie das generell drei Jahre lang abgelaufen ist, will ich nicht sprechen.“ „Das Bitterste in der Karriere“ Die Absage habe ihn hart getroffen – erst Tags zuvor hatte der Abwehrspieler mit dem SC Freiburg das Finale in der Europa League gegen Aston Villa verloren. „Es war so ein Doppelpack. Ich glaube, zwölf, dreizehn Stunden später kam noch die Nachricht mit der WM, dass ich nicht dabei bin.“ Die Tragweite der Entscheidung habe er erst später begriffen: „Erst mit dem Eröffnungsspiel der WM ist es mir dann so richtig bewusst geworden – und weil es ein Paket war, kam dann auch die Enttäuschung über das verlorene Finale wieder.“ Dies wirke noch immer nach: „Ich habe schon Enttäuschungen in meiner Karriere erlebt, aber nicht in diesem Paket binnen zwölf Stunden.“ Ginter weiter: „Es waren keine zwei einzelnen Enttäuschungen, sondern eine große. Das war natürlich mit das Bitterste in der Karriere. So ein Doppelschlag am Ende einer sehr, sehr besonderen Saison“.

Bayer verleiht Mbamba

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Bayer Leverkusen verlängert den Vertrag mit Mittelfeldspieler Noah Mbamba (21) um ein weiteres Jahr bis 2029. Für die neue Saison verleiht der Bundesligist den belgischen U21-Nationalspieler nach (…)

2. Bundesliga: Wolfsburg stolpert zum Start – Lautern ärgert den Favoriten

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Die „Wölfe“ leisten sich einen Fehlstart in die Zweitligasaison. Schon in der ersten Halbzeit haben die Niedersachsen großes Glück. Als Favorit auf den direkten Wiederaufstieg wurde der VfL Wolfsburg vor dem Start in die 2. Bundesliga 2026/27 gehandelt – doch direkt zum Saisonauftakt sind die „Wölfe“ gestolpert. Der Bundesliga-Absteiger kam im Topspiel des 1. Spieltags am Samstagabend nicht über ein 0:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern hinaus. Kritik an früherem Bundestrainer: Ex-Nationalspieler tritt gegen Nagelsmann nach Lionel Messi trauert: Vater von Weltstar ist tot Dabei hatten die Wolfsburger gerade in der ersten Spielhälfte Glück, dass die Gäste gleich mehrere gute Chancen nicht in Tore umzumünzen wussten. Auch nach der Pause musste VfL-Torwart Jakub Zielinski mehrfach eingreifen. Der VfL selbst blieb über weite Strecken der Partie zu harmlos. So lief das Spiel Trainer-Debütant Tobias Strobl setzte auf gleich sechs Neuzugänge in seiner Startformation. Königstransfer Fabian Reese begann auf dem linken Flügel, Robert Glatzel als einziger Stürmer. In der siebten Minute war es aber Kaiserslauterns Naatan Skyttä, der die erste gute Chance auf die Gästeführung vergab. Beide Mannschaften lieferten sich einen offenen Schlagabtausch, doch die Wolfsburger erhöhten im Verlauf der ersten Halbzeit den Druck. Kurz vor der Pause traf Hauke Wahl per Volley den Außenpfosten (41.). Torlos ging es in die Pause. Auch im zweiten Durchgang spielte sich Kaiserslautern immer wieder mutig nach vorne, die Abwehr des Heimteams offenbarte Lücken. Wölfe-Keeper Jakub Zielinski verhinderte mit einer starken Parade gegen Skyttä den Rückstand (56.). Wolfsburg hatte mehr vom Ball – doch es fehlten die klugen Ideen in der Offensive. Gefährlicher blieben die Gäste, einen Schuss von Ibrahim Kanaté entschärfte wieder der erst 18 Jahre alte Zielinski (70.).

Elvedi & Co.: Schröder gibt Transfer-Update

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Bei Borussia Mönchengladbach könnte es im Kader noch einige Veränderungen geben. Aktuell liegen allerdings für Nico Elvedi (29) und Moritz Nicolas (28) keine Anfragen vor. Das bestätigte Sportdirektor (…)

85 Millionen: Neuer Mittelstürmer für Arsenal?

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Der FC Arsenal sucht noch nach Verstärkung in der Offensive. Ein Neuzugang könnte dabei aus Italien kommen.Der Rückschlag bei Vinicius Junior ist langsam verdaut. Der 26-Jährige hat lange mit einem (…)

Alvarez-Poker: Diplomatie & 120 Millionen Euro

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Der FC Barcelona und Julián Alvarez versuchen mit einem Strategiewechsel, Atlético Madrid von einem Transfer zu überzeugen. Die ‚as‘ berichtet, dass Sportdirektor Deco und die Vertreter des (…)