Leichtathletik-EM: Deutsche Meisterin Schuster stürzt im Hürden-Halbfinale

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Im EM-Halbfinale bleibt Franziska Schuster an der siebten Hürde hängen und fällt hart auf die Bahn. Das sagt sie zum ersten Sturz ihrer Karriere. Bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Birmingham hat die deutsche Hürdensprinterin Franziska Schuster im Halbfinale über 100 Meter mit ihrem Sturz einen Schreckmoment ausgelöst. Die 24-Jährige blieb an der siebten Hürde mit ihrem rechten Bein hängen und fiel auf die Bahn – stand aber schnell wieder auf und blieb offenbar ohne schwere Verletzung. Schuster schilderte danach, dass es sich für sie wie in Trance anfühle und sie gar keine richtigen Emotionen habe. Zur einer möglichen Verletzung sagte sie daher: „Soweit ist es okay, glaube ich. Also ich denke, morgen wird alles wehtun. Ich bin halt mit meinem Fuß weggeknickt und bin auch auf meine Nase gefallen.“ Es sei ihr allererster Sturz im Hürdenlauf gewesen, betonte die deutsche Meisterin. Sie müsse „alles erst einmal sacken lassen“. Leichtathletik-EM: Deutscher gewinnt trotz Problemen Silber-Medaille Nicht im TV gezeigt: Läuferin muss EM-Finale abbrechen – und winkt um Hilfe Den Endlauf der besten acht Athletinnen verpassten auch ihre Teamkolleginnen Rosina Schneider und Lia Flotow. Schneider belegte mit 12,96 Sekunden den zehnten Gesamtrang, Flotow kam im Halbfinale mit 13,02 Sekunden auf Platz zwölf.

Mit drei Ex-Bayern: Die Topelf der Vereinslosen

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Der Saisonstart steht vor der Tür. Einige Stars stehen noch immer ohne Klub da. FT hat aus ihnen eine konkurrenzfähige Elf gebildet.Im Tor sind größere Namen wie Yann Sommer (37/FC Brügge) oder Stefan (…)

Leichtathletik-EM: Sprinter Owen Ansah stürmt zu Bronze im 100-Meter-Finale

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Dem deutschen Sprinter Owen Ansah droht eine vierjährige Sperre. Bei der EM schafft er es auf das Siegertreppchen. Bronze-Coup trotz Dopingtest-Wirbel: Owen Ansah hat bei der Leichtathletik-EM als erster deutscher Sprinter seit 40 Jahren eine Medaille über 100 Meter gewonnen. Unbeeindruckt von seiner drohenden Sperre stürmte der Hamburger im Showdown von Birmingham in 10,19 Sekunden zu Bronze und musste sich damit nur dem neuen Europameister Romell Glave (10,09 Sekunden) und dessen britischem Landsmann Jeremiah Azu (10,16) geschlagen geben. „Ich dachte: Gib Gas, mach weiter“, sagte Ansah nach seinem Coup im ZDF : „Am Ende wusste ich gar nicht, ob ich Dritter geworden bin. Aber umso glücklicher bin ich, dass ich mit einer Bronzemedaille nach Hause fahren kann.“ Ansah gewann die vierte Medaille für das DLV-Team in Birmingham und schrieb zudem Geschichte – 40 Jahre nach DDR-Sprinter Steffen Bringmann (Silber in Stuttgart) gewann der 25-Jährige als erster Deutscher wieder eine EM-Medaille über 100 Meter. Ob Ansah Bronze allerdings behalten darf, ist unklar. Schließlich wirft die Nationale Anti-Doping-Agentur (NADA) dem deutschen Rekordhalter vor, im Juli einen Dopingtest verweigert zu haben und fordert eine Sperre von vier Jahren für den 9,98-Sekunden-Mann. Ansah weist die Vorwürfe zurück und will gegen die drohende Sperre vorgehen. Ansah präsentiert sich vom Wirbel unbeeindruckt Es gebe keine einzige Stimme in seinem Kopf, dass die Medaille bald weg sein könnte, sagte Ansah. Er habe keine Angst, Bronze wieder zu verlieren. „Ich bin im Hier und Jetzt und darauf konzentriere ich mich. Auf die Sachen, die in der Zukunft passieren, da kann ich keinen Einfluss drauf nehmen“, erklärte er. „Ich bin hier. Und so fahre ich nach Hause und so lasse ich mich auch von meinen Freunden, von meinem Team, von meiner Familie feiern.“ Da bislang keine vorläufige Suspendierung ausgesprochen wurde, ist Ansah in Birmingham startberechtigt. Sein Auftritt im Alexander Stadium war mit großer Spannung erwartet worden, der Druck immens – doch Ansah präsentierte sich von all dem Wirbel um seine Person gänzlich unbeeindruckt. Elegant und entschlossen flog er der ersten ganz großen Einzel-Medaille seiner Karriere entgegen. Und seine Mission ist noch nicht beendet. Während er vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) in den Staffeln nicht eingesetzte werden wird, geht Ansah noch über die 200 m an den Start. „Glaub an Dich, zieh durch“, ist Ansahs Motto in diesen bewegten Tagen: „Vertraue auf Deine Stärken. Über die 200 Meter möchte ich genau mit so viel Selbstbewusstsein an den Start gehen. Und mein Trainer sagt immer, die 200 Meter liegen mir mehr. Und dann gucken wir mal, was dabei rauskommt.“

Hartel unterschreibt bei Hannover

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Hannover 96 macht die Deutschland-Rückkehr von Mittelfeldspieler Marcel Hartel perfekt. Die Niedersachsen geben bekannt, dass der 30-Jährige einen Vertrag bis 2029 unterschrieben hat. Der Zweitligist (…)

Leichtathletik-EM: Merlin Hummel gewinnt Silber im Hammerwurf

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Bei der Leichtathletik-EM in Birmingham gibt es am Dienstagabend erste Medaillenentscheidungen. Im Hammerwurf dreht Merlin Hummel erst zum Ende auf. Merlin Hummel hat im Hammerwurf die Bronze-Medaille gewonnen. Mit 81,30 Meter landete er auf Rang 2 hinter dem Ungarn Bence Halász, der mit 84,25 Metern einen Landesrekord und Weltjahresbestleistung aufstellte. Bronze sicherte sich der Ukrainer Mychaylo Kochan mit 79,49 Metern. Das war ein „unfassbar epischer Battle. Genauso habe ich es erwartet“, sagte Hummel im ZDF . Nach der verpatzten Quali habe er seinen „Extra-Fokus aktiviert, das hat ganz gut geholfen. Ich bin sehr dankbar und sehr glücklich über dieses geile Finale.“ Hummel holte die erste EM-Medaille eines deutschen Hammerwerfers seit 2006, als Markus Esser im schwedischen Göteborg Bronze bejubelte. Sein Vereinskollege Sören Klose belegte mit 78,13 Metern den guten sechsten Platz. Der polnische Titelverteidiger Wojciech Nowicki hatte die Qualifikation nicht überstanden. „Ich bin schockiert“: Experten üben scharfe Kritik an Leichtathletik-EM Nach 25 Jahren: DFB kündigt große Neuerung bei Länderspielen an Dort hatte sich Hummel am Montag schwergetan und mit für ihn schwachen 75,49 Metern lediglich den zehnten Rang belegt. Im Finale der besten zwölf Werfer begann er fokussierter und trat bei sommerlichen Temperaturen am Abend auch nicht mehr in einem Trainingsanzug an. Mit dem ersten Wurf auf 79,08 Meter startete der 24-Jährige gut, doch dann folgten zwei Würfe in das Netz des Wurfkäfigs. Zwischendurch hatte Hummel im Schneidersitz noch eine Konzentrationsübung absolviert. Das zahlte sich schließlich im fünften Durchgang aus, als der Tüftler endlich sein Potenzial abrufen konnte und sich auf den Silber-Rang katapultierte. Halasz, der lange mit 81,84 Metern vorn lag, setzte dem Wettbewerb dann mit seinem Siegeswurf die Krone auf.

FC Bayern: Vier Klubs wollen Chávez

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Vier Vereine strecken die Fühler nach Felipe Chávez (19) aus. Nach Informationen von ‚Sky‘ zeigen Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn, Zweitligist VfL Wolfsburg, La Liga-Klub Deportivo A Coruña und ein (…)

Leichtathletik-EM: Läuferin liegt bei 5.000-Meter-Finale auf dem Rasen

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Beim 5.000-Meter-Rennen bleibt die Gruppe lange zusammen. Doch plötzlich muss die Kosovarin Gresa Bakraçi das Rennen abbrechen. Die italienische Läuferin Nadia Battocletti setzte sich am Dienstagabend bei der Europameisterschaft in Birmingham klar gegen ihre Konkurrentinnen durch und sicherte sich den Titel über 5.000 Meter. Während an der Spitze das Rennen entschieden wurde, spielte sich im Mittelfeld eine Szene ab, die im Fernsehen nicht zu sehen war: Gresa Bakraçi aus dem Kosovo musste das Rennen nach 3.400 Metern abbrechen und benötigte medizinische Hilfe. Bakraçi hielt sich zunächst im Feld der besten Läuferinnen auf und zeigte eine solide Leistung. Doch auf Höhe der Ziellinie verließ sie plötzlich die Bahn und ließ sich auf dem Rasen nieder. Da sie hinter einem Werbewürfel zum Liegen kam, blieb ihr Zustand zunächst unbemerkt. Erst als sie selbst einen Betreuer heranwinkte, wurde ihr geholfen. Nach einigen Minuten konnte die Athletin wieder aufstehen und das Stadion aus eigener Kraft verlassen. „Ich bin schockiert“: Experten üben scharfe Kritik an Leichtathletik-EM Leichtathletik-EM : Deutscher gewinnt trotz Problemen Silber-Medaille Die Ursache für den Abbruch ist nicht abschließend geklärt. Möglich erscheint, dass eine Tempoverschärfung im Feld Bakraçi zugesetzt hat. Das Rennen begann zunächst verhalten, doch nach etwa drei Kilometern kam es zu Positionskämpfen und das Tempo wurde deutlich erhöht, bevor es wieder abflachte. Die 5.000-Meter-Strecke ist für Bakraçi ohnehin nicht die Paradedisziplin – über 1.500 Meter hält sie den Landesrekord des Kosovo. Hinter der Siegerin Battocletti sicherte sich Marta García aus Spanien die Silbermedaille. Bronze ging an Micol Majori, ebenfalls aus Italien. Die einzige deutsche Starterin, Vanessa Mikitenko, belegte Rang 14.

Erste Einigung im Kömür-Poker

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Hull City beißt im Poker um Mert Kömür (21) weiter auf Granit. Laut ‚Sky‘ hat der FC Augsburg inzwischen das vierte Angebot des Premier League-Aufsteigers abgelehnt. Die Tigers sollen zehn Millionen (…)

Pogba vor dem Aus

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Paul Pogba (33) steht bei der AS Monaco vor dem Aus. Nach Informationen der Zeitung ‚Nice-Matin‘ werden die Monegassen den bis 2027 datierten Vertrag des Mittelfeldspielers auflösen und Pogba sein (…)

Teurer Balogun-Transfer auf dem Weg

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Tottenham Hotspur forciert eine Verpflichtung von Folarin Balogun (25). Laut ‚L’Équipe‘ haben die Verhandlungen über einen 60 Millionen Euro teuren Transfer begonnen. Balogun steht bis 2028 bei der AS (…)