Nächste Silbermedaille für Deutschland. Bei der Leichathletik-EM gelang ein großer Erfolg. Emil Agyekum hat über 400 Meter Hürden Silber bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Birmingham gewonnen. Der 27-Jährige musste sich in 47,87 Sekunden nur dem norwegischen Hürden-Star Karsten Warholm geschlagen geben. Agyekum feierte damit den größten Erfolg seiner Karriere. Warholm schrieb mit einem Meisterschaftsrekord von 46,63 Sekunden derweil Geschichte. Er ist der erste Mann, der bei Europameisterschaften über 400 Meter Hürden zum vierten Mal Gold gewann – und das gelang ihm auch noch in Serie. Leo Neugebauer: Deutscher EM-Sieger feierte Gold mit seinem Papa Nach schwerem Unfall: Rad-Talent gestorben Leichtathletik-EM: Deutsche knackt Bestzeit – Teamkollegin in Tränen aufgelöst In Birmingham hatte der Ausnahmeathlet schon mit der Mixed-Staffel über 4×400-Meter triumphiert. Dritter wurde der Türke Ismail Nezir in 48,26 Sekunden. Der zweite deutsche Finalteilnehmer Owe Fischer-Breiholz belegte in 48,56 Sekunden Platz fünf. Erste Medaille seit Harald Schmid vor 40 Jahren Mit Silber beendete Agyekum eine lange deutsche Durststrecke. Die bislang letzte Medaille über 400 Meter Hürden gewann Harald Schmid bei seinem EM-Titel 1986 in Stuttgart. Auch 1982 in Athen und vier Jahre zuvor in Prag hatte Schmid Gold gewonnen. Auf den Spuren des deutschen Hürden-Idols befindet sich Agyekum allerdings schon länger. Im Juli knackte er bei einem Meeting in London den 44 Jahre alten deutschen Rekord Schmids mit einer Zeit von 47,45 Sekunden um drei Hundertstel.
Leichathletik-EM: Emil Agyekum schnappt sich Silber über 400 Meter Hürden
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Medien: Cleveland tradet Schröder nach Charlotte
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Basketball-Weltmeister Dennis Schröder ist in der NBA schon gut rumgekommen. Jetzt geht es wieder zu einem anderen Club. Bei der nun schon zwölften Station trifft er auf zwei Deutsche. Basketball-Weltmeister Dennis Schröder wechselt in der NBA wieder einmal den Club. Wie NBA-Insider Shams Charania von ESPN am Freitagabend via X mitteilte, traden die Cleveland Cavaliers den 32 Jahre alten Point Guard zu den Charlotte Hornets. Dort stehen seit dem Draft Ende Juni bereits die beiden jungen Deutschen Hannes Steinbach und Christian Anderson unter Vertrag. Für Schröder sind die Hornets bereits das zwölfte Team in der NBA. 2013 war der Welt- und Europameister von den Atlanta Hawks in die beste Basketball-Liga der Welt geholt worden. Dort arbeitete der gebürtige Braunschweiger auch bereits mit Charles Lee zusammen, der nun Trainer in Charlotte ist. Cleveland bekommt für Schröder den 25 Jahre alten Tre Mann und etwas Geld. Mit der zwölften Station rückt Schröder auch dem NBA-Rekordhalter bei Club-Wechseln näher: Ish Smith spielte in seiner Karriere bis 2024 sogar für 13 verschiedene Clubs. Schröder hält sich derzeit in Deutschland auf, wo er in dieser Woche zum Ehrenbürger von Braunschweiger ernannt wurde. Schröder ist auch Mehrheitsgesellschafter des Bundesligisten Basketball Löwen Braunschweig. Am Montag nimmt der Welt- und Europameister in Hamburg die Vorbereitung auf den Supercup am kommenden Wochenende und die beiden WM-Qualifikationsspiele gegen die Niederlande in Köln (27. August) und drei Tage später in Polen auf.
Leichtathletik-EM: Owe Fischer-Breiholz rechnet mit sich selbst ab
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Bei der Leichtathletik-EM hat sich Emil Agyekum Silber über die 400 Meter Hürden gesichert. Sein Teamkollege Owe Fischer-Breiholz verpasste Edelmetall – und war darüber am Boden zerstört. Während sich Emil Agyekum im Anschluss an das Rennen über 400 Meter Hürden über seine EM-Silbermedaille freute, war einer fassungslos: Owe Fischer-Breiholz. Der 22-Jährige lag auf der Bahn, den Kopf in den Händen vergraben. Sichtlich enttäuscht über seinen fünften Platz und seine Zeit von 48.56 Sekunden. Er gratulierte seinem deutschen Teamkollegen kurz und schaute dann wieder traurig auf die Bahn. Im Interview mit der ARD übte der U23-Europameister des vergangenen Jahres scharfe Selbstkritik. Fischer-Breiholz erklärte: „Ich glaube, ich habe noch nie so eine Enttäuschung verspürt.“ Dann musste er sich sammeln, ehe er weiter sprach und fügte an: „Ich bin hier heute aufgewacht und wusste, das ist ein richtig guter Tag. Ich war so bereit alles zu geben und habe es überhaupt nicht geschafft.“ Leichtathletik-EM: Agyekum schnappt sich Medaille über 400 Meter Hürden Leo Neugebauer: Deutscher EM-Sieger feierte Gold mit seinem Papa „So ein dummer Fehler“ Dann fuhr Fischer-Breiholz fort: „Ich weiß nicht warum, schon die erste Hürde bin ich mit der falschen Seite rauf gekommen. Ich bin heute das ganze Rennen mit der anderen Seite gelaufen, es ist so ein dummer Fehler.“ Dann berichtete er, dass er ab der Kurve Gas geben wollte und ihm die Kraft ausgegangen sei. Im Interview sah man dem Leichtathletik-Ass an, wie er mit seinem Wettkampfverlauf haderte. Auf die Frage von Moderator Claus Lufen, ob er nicht zu hart mit sich sei, meinte der junge Athlet: „Ja, vielleicht, aber ich kenne ja mein Potenzial. Ich weiß genau, was ich kann und das habe ich nicht einmal gezeigt diese Saison.“ Er könne schneller laufen, aber bekomme es nicht hin. „Und das nervt mich so sehr“, so Fischer-Breiholz, der sich immer weiter erklärte und anfügte: „Ich schaffe es trotzdem nicht, mir einfach diese Medaille zu holen.“ Am Ende gratulierte er noch einmal Agyekum und meinte, dass sein Teamkollege es „unglaublich gut gemacht“ habe.
Leichtathletik-EM: Owen Ansah holt Gold über 200 Meter
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Dem deutschen Sprinter Owen Ansah droht nach wie vor eine vierjährige Sperre. Doch bei der EM zeigte er sich einmal mehr davon unbeeindruckt. Erst Bronze, jetzt Gold: Deutschlands Top-Sprinter Owen Ansah hat sich sensationell zum Europameister über die 200 Meter gekrönt. Der 25-Jährige knackte in 19,95 Sekunden die 20-Sekunden-Marke und sicherte sich den ersten großen Titel seiner Karriere. Drei Tage nach seinem Bronze-Lauf über 100 Meter stieg Ansah zudem zum ersten deutschen Europameister über 200 Meter seit 44 Jahren auf – 1982 in Athen hatte Olaf Prenzler Gold für die DDR gewonnen. Nach dem Coup des Modellathleten hat das deutsche Team bei den Titelkämpfen nun elf Medaillen auf dem Konto. Leichtathletik-EM: Agyekum schnappt sich Medaille über 400 Meter Hürden Leo Neugebauer: Deutscher EM-Sieger feierte Gold mit seinem Papa Leichtathletik-EM: Deutsche knackt Bestzeit – Teamkollegin in Tränen aufgelöst Ansah ließ sich erneut nicht vom Wirbel um seinen mutmaßlich verweigerten Dopingtest beeindrucken und stürmte in Birmingham trotz einer drohenden Sperre unwiderstehlich zu Gold. Allerdings wird seine Zeit nicht als neuer deutscher Rekord anerkannt, weil der Rückenwind mit 2,5 Sekunden pro Sekunde irregulär stark wehte. Silber ging an Zharnel Hughes (20,16/Großbritannien), Bronze holte der Italiener Eseosa Desalu (20,26). Darf Ansah Bronze und Gold behalten? Dass Ansah in blendender Verfassung zur EM gereist ist, hatte er schon über die 100 m gezeigt – und sich Bronze geschnappt. Danach wuchs das Selbstvertrauen beim Sportsoldaten noch einmal kräftig, der Glaube an den Titel wurde größer – und im Finale schlug Ansah dann zu. Doch wieder schwingt die Frage mit. Darf er Bronze und Gold behalten? Schließlich wirft die Nationale Anti-Doping-Agentur (NADA) Ansah vor, im Juli einen Dopingtest verweigert zu haben und fordert eine Sperre von vier Jahren für den deutschen 100-m-Rekordhalter. Ansah weist die Vorwürfe zurück und will gegen die drohende Sperre vorgehen. Doping-Ermittlungen: ARD-Experte hat Zweifel wegen deutschem Sprinter Da bislang keine vorläufige Suspendierung ausgesprochen wurde, ist Ansah in Birmingham startberechtigt. Sein Auftritt im Alexander Stadium war mit großer Spannung erwartet worden, der Druck immens – doch Ansah präsentierte sich von all dem Wirbel um seine Person gänzlich unbeeindruckt. Elegant und entschlossen flog er zu Gold. Joshua Hartmann und Kameron Horton (beide Köln) waren im Halbfinale ausgeschieden.
Leichtathletik-EM: Shanice Craft gewinnt EM-Silber im Diskuswurf
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Shanice Craft holt im Diskuswurf die nächste deutsche EM-Medaille. Nur eine Niederländerin ist in Birmingham besser. Diskuswerferin Shanice Craft hat nach dreimal Bronze erstmals Silber bei Leichtathletik-Europameisterschaften gewonnen. Die 33-Jährige warf in Birmingham 65,72 Meter weit und musste sich nur der europäischen Jahresbesten Jorinde van Klinken geschlagen geben. Die Niederländerin, die am ersten Wettkampftag schon Silber im Kugelstoßen gewann, kam auf eine Weite von 67,67 Metern. Dritte wurde mit 64,61 Metern die Schwedin Vanessa Kamga. EM-Sensation: Owen Ansah holt Gold über 200 Meter Leichtathletik-EM: Agyekum schnappt sich Medaille über 400 Meter Hürden Leo Neugebauer: Deutscher EM-Sieger feierte Gold mit seinem Papa Mit dem zweiten Platz landete Craft erstmals seit 2018 wieder auf dem Podest bei einer großen Leichtathletik-Veranstaltung. Damals hatte sie bei der Heim-EM in Berlin wie auch 2016 in Amsterdam sowie 2014 in Zürich Bronze gewonnen. Bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen ist die gebürtige Mannheimerin noch ohne Medaille. Den fünften Platz erreichte die einstige EM-Zweite Kristin Pudenz. Die Olympia-Zweite von Tokio 2021, die sich in der Qualifikation schwergetan hatte, schaffte 63,27 Meter. Die 33-Jährige hatte vor vier Jahren in München den zweiten Platz belegt.
20 Millionen: Erstligisten beißen bei Zoma an
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Bei passenden Angeboten könnte Mohamed Ali Zoma in diesem Transfersommer für den 1. FC Nürnberg nicht zu halten sein. Wie ‚Bild‘ berichtet, sind neben dem RC Lens und dem Paris FC noch weitere (…)
Neuer Klub für ablösefreien Witsel?
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Mit 37 Jahren könnte es Axel Witsel zum ersten Mal nach Frankreich ziehen. Wie ‚RMC Sport‘ berichtet, ist der OGC Nizza am Sechser interessiert. Da der Vertrag des Belgiers beim FC Girona Ende Juni (…)
Rekord-Neuzugang für Chelsea
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Der FC Chelsea hat einen neuen Mittelstürmer verpflichtet. Von Kairat Almaty ist Dastan Stapaev zu den Blues gewechselt und kostet dem Vernehmen nach vier Millionen Euro. Damit ist er der teuerste (…)
El Mala-Poker: Wer hat sich jetzt verzockt?
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Borussia Dortmund zieht sich aus dem Bieten um Said El Mala zurück. Was bedeutet das für die Beteiligten?Borussia Dortmund wird kein verbessertes Angebot für Said El Mala (19) beim 1. FC Köln (…)
2. Bundesliga: Holstein Kiel mit Aufholjagd gegen St. Pauli
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Spannung am Freitagabend in der 2. Bundesliga. Vor allem das Nord-Derby in KIel hatte es in sich. Der FC St. Pauli bleibt nach dem Abstieg aus der Bundesliga weiter ohne Sieg. Zum Start in den zweiten Spieltag der 2. Liga gab es nur ein 2:2 bei Holstein Kiel . Dabei lag St. Pauli erst 2:0 und dann bis zur 88. Minute 2:1 in Führung. Im anderen Freitagabendspiel konnte Eintracht Braunschweig seine starke Leistung zum Auftakt gegen Magdeburg (6:1) nicht bestätigten, verlor Zuhause mit 0:1 gegen den VfL Bochum . Klub bestätigt Deal: Milliardär Jeff Bezos steigt beim FC Liverpool ein Er soll Erfahrung sammeln: BVB verleiht Top-Talent Holstein Kiel – FC St. Pauli 2:2 Marcel Rapp und der Bundesliga-Absteiger FC St. Pauli haben beim Wiedersehen mit Holstein Kiel ihren ersten Saisonsieg in der 2. Liga knapp verpasst. Der Trainer führte seine neue Mannschaft am Freitag zu einem aufgrund des Spielverlaufs enttäuschenden 2:2 (2:0) bei seinem Ex-Verein – er hatte Kiel bis zum Februar 2026 viereinhalb Jahre lang betreut und in die Bundesliga geführt. Beim Führungstor der Hamburger durch Martijn Kaars (32.) war viel Glück dabei, der Ball rollte dem niederländischen Stürmer nach einem Abpraller in den Lauf. Auch einer VAR-Überprüfung auf Abseits hielt der Treffer stand. Zum Auftakt hatte St. Pauli bereits gegen die SpVgg Greuther Fürth nur 1:1 gespielt. Kaars hätte schon unmittelbar nach dem Anpfiff treffen müssen. Er stand in der zweiten Minute allein vorm Kieler Torhüter Timon Weiner, der lange wartete und dann parierte. Eine halbe Stunde später machte Kaars es deutlich überlegter. Taichi Hara legte nach einer Balleroberung noch vor der Pause nach (45.+3). Die Kieler hatten zum Saisonstart bei Darmstadt 98 (2:2) eine Zwei-Tore-Führung verspielt – diesmal kamen sie selbst nach einem 0:2 zurück. Sie waren gleichwertig, aber immer wieder brachte ein Abwehrspieler von St. Pauli bei guten Abschlussgelegenheiten noch ein Bein dazwischen. Der Anschlusstreffer durch Phil Harres (56.) brachte dann neuen Mut, Jonas Therkelsen (88.) gelang noch der Ausgleich. Eintracht Braunschweig – VfL Bochum 0:1 Eintracht Braunschweig hat nach dem furiosen Saisonstart einen Dämpfer bekommen. Eine Woche nach dem 6:1 beim 1. FC Magdeburg mussten sich die Niedersachsen daheim dem VfL Bochum mit 0:1 (0:1) geschlagen geben. Die Bochumer feierten dadurch ihren ersten Sieg, nachdem sie am ersten Spieltag gegen Hertha BSC mit 0:1 verloren hatten. Vor 22.238 Zuschauern erzielte Philipp Hofmann in der 18. Minute den Siegtreffer für die Gäste. Nach dem fulminanten Auftakt in Magdeburg legten die Braunschweiger auch gegen Bochum furios los. Die Eintracht erspielte sich zwei schnelle Ecken und hatte durch Stürmer Jan Urbich eine erste gute Chance. Doch nach und nach fanden die Bochumer besser in die Partie, Hofmann brachte die Gäste mit einem wuchtigen Schuss in Führung. Danach war der VfL die bessere Mannschaft und führte zur Pause verdient. Nach dem Seitenwechsel steigerten sich die Braunschweiger wieder und drängten auf den Ausgleich. Doch anders als in Magdeburg fehlte den Niedersachsen diesmal die Durchschlagskraft.