Krause nimmt Konkurrentin nach umstrittenem Interview in Schutz

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Lea Meyers Aussagen nach dem Hindernislauf sorgten für Aufsehen. Nun meldet sich die Europameisterin zu Wort. Nach dem Finale über 3.000 Meter Hindernis bei der Leichtathletik-EM in Birmingham hat Europameisterin Gesa Krause Verständnis für das umstrittene TV-Interview ihrer Konkurrentin Lea Meyer gezeigt. „Emotionen gehören zum Sport dazu. Und auch wenn vielleicht das eine oder andere manchmal nicht immer angebracht ist, ist man einfach in so einer Situation, wo das Adrenalin, die Wut, diese ganzen Emotionen hochkommen“, sagte Krause einen Tag nach ihrem dritten EM-Titel in der ARD . Man sage manchmal Dinge, die man vielleicht nicht sagen solle oder die man nach ein paar Stunden anders sehe. Man könne sich „gut in die Augen schauen und wieder an den Start gehen“, betonte Krause. DLV-Athlet nach Rennen fassungslos: „Habe noch nie so eine Enttäuschung verspürt“ Leichtathletik-EM: Owen Ansah holt Gold über 200 Meter Meyer war im Finale am letzten Wassergraben gestürzt. Sie hatte damit eine sicher geglaubte Medaille aus der Hand gegeben und wurde Vierte. Krause hatte sich fast den ganzen Lauf über im Windschatten aufgehalten und war im Schlussspurt an Meyer vorbeigezogen. Olivia Gürth gewann mit Bronze die zweite deutsche Medaille. Meyer räumte Fehler ein Unmittelbar nach dem Rennen hatte Meyer im ZDF kritische Worte gefunden. „Ich finde, ich hätte die Medaille verdient“, sagte Meyer im ZDF. Zur Taktik von Krause sagte sie: „Also das ist einem ja bewusst: Gesa will einfach keinen Meter was machen. Die sitzt es aus und rennt da hinten raus.“ Noch in der Nacht äußerte sich Meyer auf ihrem Instagram-Kanal selbstkritisch. Der Zeitpunkt und die Wortwahl seien „nicht passend, unprofessionell und unsportlich“ gewesen, schrieb Meyer bei Instagram. „Gesa ist verdient Europameisterin geworden!!! Sie hat die beste Taktik gewählt und ihre Stärken ausgespielt“, schrieb sie weiter. Meyer gab eigene Fehler als Ursache für das Ergebnis an. „Ich war im entscheidenden Moment nicht gut genug, habe Fehler gemacht und meine Taktik ist nicht aufgegangen“, schrieb sie bei Instagram. Künftig wolle sie nach emotionalen Rennen die Interview-Zone meiden.

„Mental und körperlich erholen“: Siegemund nimmt Auszeit

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Nach einem schwierigen Jahr kündigt Laura Siegemund eine längere Tennis-Pause an. Die US Open und weitere Turniere wird die 38-Jährige auslassen. Was hinter der Entscheidung steckt. Die deutsche Tennisspielerin Laura Siegemund hat eine Pause für unbestimmte Zeit angekündigt. „Nach Wimbledon habe ich mich entschieden, erst mal eine Auszeit vom Turnierzirkus zu nehmen“, schrieb die 38-Jährige bei Instagram. „Ich werde daher im US Swing nicht dabei sein und auch danach für eine Weile nichts spielen. Ich möchte mir einfach eine Auszeit gönnen, mich mental und körperlich erholen und dann schauen, wo es mich danach hinträgt.“ Damit fehlt Siegemund auf jeden Fall auch bei den US Open , die ab Ende August stattfinden. Die Nummer 88 der Weltrangliste blickt auf ein wenig erfolgreiches Tennisjahr zurück, in Wimbledon wie auch bei den French Open etwa hatte sie im Einzel ihre Erstrundenspiele zuletzt verloren. 2025 hatte die Schwäbin in Wimbledon noch das Viertelfinale erreicht.

Inter gibt Frattesi ab

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Davide Frattesi und Inter Mailand gehen getrennte Wege. Nach drei Jahren im Trikot der Nerazzurri wechselt der Mittelfeldspieler per Leihe zur Ligakonkurrenz. Lazio Rom verpflichtet den 26-Jährigen (…)

Einer schon fix: Vier wichtige Bundesliga-Neuzugänge

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Der Transfermarkt ist nur noch wenige Tage geöffnet. Vier Bundesligisten ziehen spannende Zugänge an Land.## Noel Futkeu (23)
von Eintracht Frankfurt zur SV Elversberg
Die halbe Bundesliga war am (…)

Leichathletik-EM: Emil Agyekum schnappt sich Silber über 400 Meter Hürden

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Nächste Silbermedaille für Deutschland. Bei der Leichathletik-EM gelang ein großer Erfolg. Emil Agyekum hat über 400 Meter Hürden Silber bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Birmingham gewonnen. Der 27-Jährige musste sich in 47,87 Sekunden nur dem norwegischen Hürden-Star Karsten Warholm geschlagen geben. Agyekum feierte damit den größten Erfolg seiner Karriere. Warholm schrieb mit einem Meisterschaftsrekord von 46,63 Sekunden derweil Geschichte. Er ist der erste Mann, der bei Europameisterschaften über 400 Meter Hürden zum vierten Mal Gold gewann – und das gelang ihm auch noch in Serie. Leo Neugebauer: Deutscher EM-Sieger feierte Gold mit seinem Papa Nach schwerem Unfall: Rad-Talent gestorben Leichtathletik-EM: Deutsche knackt Bestzeit – Teamkollegin in Tränen aufgelöst In Birmingham hatte der Ausnahmeathlet schon mit der Mixed-Staffel über 4×400-Meter triumphiert. Dritter wurde der Türke Ismail Nezir in 48,26 Sekunden. Der zweite deutsche Finalteilnehmer Owe Fischer-Breiholz belegte in 48,56 Sekunden Platz fünf. Erste Medaille seit Harald Schmid vor 40 Jahren Mit Silber beendete Agyekum eine lange deutsche Durststrecke. Die bislang letzte Medaille über 400 Meter Hürden gewann Harald Schmid bei seinem EM-Titel 1986 in Stuttgart. Auch 1982 in Athen und vier Jahre zuvor in Prag hatte Schmid Gold gewonnen. Auf den Spuren des deutschen Hürden-Idols befindet sich Agyekum allerdings schon länger. Im Juli knackte er bei einem Meeting in London den 44 Jahre alten deutschen Rekord Schmids mit einer Zeit von 47,45 Sekunden um drei Hundertstel.

Medien: Cleveland tradet Schröder nach Charlotte

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Basketball-Weltmeister Dennis Schröder ist in der NBA schon gut rumgekommen. Jetzt geht es wieder zu einem anderen Club. Bei der nun schon zwölften Station trifft er auf zwei Deutsche. Basketball-Weltmeister Dennis Schröder wechselt in der NBA wieder einmal den Club. Wie NBA-Insider Shams Charania von ESPN am Freitagabend via X mitteilte, traden die Cleveland Cavaliers den 32 Jahre alten Point Guard zu den Charlotte Hornets. Dort stehen seit dem Draft Ende Juni bereits die beiden jungen Deutschen Hannes Steinbach und Christian Anderson unter Vertrag. Für Schröder sind die Hornets bereits das zwölfte Team in der NBA. 2013 war der Welt- und Europameister von den Atlanta Hawks in die beste Basketball-Liga der Welt geholt worden. Dort arbeitete der gebürtige Braunschweiger auch bereits mit Charles Lee zusammen, der nun Trainer in Charlotte ist. Cleveland bekommt für Schröder den 25 Jahre alten Tre Mann und etwas Geld. Mit der zwölften Station rückt Schröder auch dem NBA-Rekordhalter bei Club-Wechseln näher: Ish Smith spielte in seiner Karriere bis 2024 sogar für 13 verschiedene Clubs. Schröder hält sich derzeit in Deutschland auf, wo er in dieser Woche zum Ehrenbürger von Braunschweiger ernannt wurde. Schröder ist auch Mehrheitsgesellschafter des Bundesligisten Basketball Löwen Braunschweig. Am Montag nimmt der Welt- und Europameister in Hamburg die Vorbereitung auf den Supercup am kommenden Wochenende und die beiden WM-Qualifikationsspiele gegen die Niederlande in Köln (27. August) und drei Tage später in Polen auf.

Leichtathletik-EM: Owe Fischer-Breiholz rechnet mit sich selbst ab

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Bei der Leichtathletik-EM hat sich Emil Agyekum Silber über die 400 Meter Hürden gesichert. Sein Teamkollege Owe Fischer-Breiholz verpasste Edelmetall – und war darüber am Boden zerstört. Während sich Emil Agyekum im Anschluss an das Rennen über 400 Meter Hürden über seine EM-Silbermedaille freute, war einer fassungslos: Owe Fischer-Breiholz. Der 22-Jährige lag auf der Bahn, den Kopf in den Händen vergraben. Sichtlich enttäuscht über seinen fünften Platz und seine Zeit von 48.56 Sekunden. Er gratulierte seinem deutschen Teamkollegen kurz und schaute dann wieder traurig auf die Bahn. Im Interview mit der ARD übte der U23-Europameister des vergangenen Jahres scharfe Selbstkritik. Fischer-Breiholz erklärte: „Ich glaube, ich habe noch nie so eine Enttäuschung verspürt.“ Dann musste er sich sammeln, ehe er weiter sprach und fügte an: „Ich bin hier heute aufgewacht und wusste, das ist ein richtig guter Tag. Ich war so bereit alles zu geben und habe es überhaupt nicht geschafft.“ Leichtathletik-EM: Agyekum schnappt sich Medaille über 400 Meter Hürden Leo Neugebauer: Deutscher EM-Sieger feierte Gold mit seinem Papa „So ein dummer Fehler“ Dann fuhr Fischer-Breiholz fort: „Ich weiß nicht warum, schon die erste Hürde bin ich mit der falschen Seite rauf gekommen. Ich bin heute das ganze Rennen mit der anderen Seite gelaufen, es ist so ein dummer Fehler.“ Dann berichtete er, dass er ab der Kurve Gas geben wollte und ihm die Kraft ausgegangen sei. Im Interview sah man dem Leichtathletik-Ass an, wie er mit seinem Wettkampfverlauf haderte. Auf die Frage von Moderator Claus Lufen, ob er nicht zu hart mit sich sei, meinte der junge Athlet: „Ja, vielleicht, aber ich kenne ja mein Potenzial. Ich weiß genau, was ich kann und das habe ich nicht einmal gezeigt diese Saison.“ Er könne schneller laufen, aber bekomme es nicht hin. „Und das nervt mich so sehr“, so Fischer-Breiholz, der sich immer weiter erklärte und anfügte: „Ich schaffe es trotzdem nicht, mir einfach diese Medaille zu holen.“ Am Ende gratulierte er noch einmal Agyekum und meinte, dass sein Teamkollege es „unglaublich gut gemacht“ habe.

Leichtathletik-EM: Owen Ansah holt Gold über 200 Meter

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Dem deutschen Sprinter Owen Ansah droht nach wie vor eine vierjährige Sperre. Doch bei der EM zeigte er sich einmal mehr davon unbeeindruckt. Erst Bronze, jetzt Gold: Deutschlands Top-Sprinter Owen Ansah hat sich sensationell zum Europameister über die 200 Meter gekrönt. Der 25-Jährige knackte in 19,95 Sekunden die 20-Sekunden-Marke und sicherte sich den ersten großen Titel seiner Karriere. Drei Tage nach seinem Bronze-Lauf über 100 Meter stieg Ansah zudem zum ersten deutschen Europameister über 200 Meter seit 44 Jahren auf – 1982 in Athen hatte Olaf Prenzler Gold für die DDR gewonnen. Nach dem Coup des Modellathleten hat das deutsche Team bei den Titelkämpfen nun elf Medaillen auf dem Konto. Leichtathletik-EM: Agyekum schnappt sich Medaille über 400 Meter Hürden Leo Neugebauer: Deutscher EM-Sieger feierte Gold mit seinem Papa Leichtathletik-EM: Deutsche knackt Bestzeit – Teamkollegin in Tränen aufgelöst Ansah ließ sich erneut nicht vom Wirbel um seinen mutmaßlich verweigerten Dopingtest beeindrucken und stürmte in Birmingham trotz einer drohenden Sperre unwiderstehlich zu Gold. Allerdings wird seine Zeit nicht als neuer deutscher Rekord anerkannt, weil der Rückenwind mit 2,5 Sekunden pro Sekunde irregulär stark wehte. Silber ging an Zharnel Hughes (20,16/Großbritannien), Bronze holte der Italiener Eseosa Desalu (20,26). Darf Ansah Bronze und Gold behalten? Dass Ansah in blendender Verfassung zur EM gereist ist, hatte er schon über die 100 m gezeigt – und sich Bronze geschnappt. Danach wuchs das Selbstvertrauen beim Sportsoldaten noch einmal kräftig, der Glaube an den Titel wurde größer – und im Finale schlug Ansah dann zu. Doch wieder schwingt die Frage mit. Darf er Bronze und Gold behalten? Schließlich wirft die Nationale Anti-Doping-Agentur (NADA) Ansah vor, im Juli einen Dopingtest verweigert zu haben und fordert eine Sperre von vier Jahren für den deutschen 100-m-Rekordhalter. Ansah weist die Vorwürfe zurück und will gegen die drohende Sperre vorgehen. Doping-Ermittlungen: ARD-Experte hat Zweifel wegen deutschem Sprinter Da bislang keine vorläufige Suspendierung ausgesprochen wurde, ist Ansah in Birmingham startberechtigt. Sein Auftritt im Alexander Stadium war mit großer Spannung erwartet worden, der Druck immens – doch Ansah präsentierte sich von all dem Wirbel um seine Person gänzlich unbeeindruckt. Elegant und entschlossen flog er zu Gold. Joshua Hartmann und Kameron Horton (beide Köln) waren im Halbfinale ausgeschieden.

Leichtathletik-EM: Shanice Craft gewinnt EM-Silber im Diskuswurf

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Shanice Craft holt im Diskuswurf die nächste deutsche EM-Medaille. Nur eine Niederländerin ist in Birmingham besser. Diskuswerferin Shanice Craft hat nach dreimal Bronze erstmals Silber bei Leichtathletik-Europameisterschaften gewonnen. Die 33-Jährige warf in Birmingham 65,72 Meter weit und musste sich nur der europäischen Jahresbesten Jorinde van Klinken geschlagen geben. Die Niederländerin, die am ersten Wettkampftag schon Silber im Kugelstoßen gewann, kam auf eine Weite von 67,67 Metern. Dritte wurde mit 64,61 Metern die Schwedin Vanessa Kamga. EM-Sensation: Owen Ansah holt Gold über 200 Meter Leichtathletik-EM: Agyekum schnappt sich Medaille über 400 Meter Hürden Leo Neugebauer: Deutscher EM-Sieger feierte Gold mit seinem Papa Mit dem zweiten Platz landete Craft erstmals seit 2018 wieder auf dem Podest bei einer großen Leichtathletik-Veranstaltung. Damals hatte sie bei der Heim-EM in Berlin wie auch 2016 in Amsterdam sowie 2014 in Zürich Bronze gewonnen. Bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen ist die gebürtige Mannheimerin noch ohne Medaille. Den fünften Platz erreichte die einstige EM-Zweite Kristin Pudenz. Die Olympia-Zweite von Tokio 2021, die sich in der Qualifikation schwergetan hatte, schaffte 63,27 Meter. Die 33-Jährige hatte vor vier Jahren in München den zweiten Platz belegt.

20 Millionen: Erstligisten beißen bei Zoma an

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Bei passenden Angeboten könnte Mohamed Ali Zoma in diesem Transfersommer für den 1. FC Nürnberg nicht zu halten sein. Wie ‚Bild‘ berichtet, sind neben dem RC Lens und dem Paris FC noch weitere (…)