O.J. Brigance gewann als Football-Profi den Super Bowl und musste später mit einer folgenschweren Nervenkrankheit leben. Jetzt ist der Sportler gestorben. Der ehemalige NFL-Profi und Super-Bowl-Sieger O.J. Brigance ist tot. Er starb im Alter von 56 Jahren. Brigance hatte zuvor jahrelang mit der Nervenkrankheit ALS gelebt, saß in einem Rollstuhl und nutzte ein Computerprogramm zum Kommunizieren. „Wir sind erschüttert von den furchtbaren Nachrichten, dass wir O.J. Brigance verloren haben“, sagte der Besitzer der Baltimore Ravens, Steve Bisciotti, in einer Stellungnahme des Teams, mit dem Brigance im Januar 2001 gegen die New York Giants den Super Bowl XXXV gewonnen hatte. Brigance hatte bis zuletzt noch für die Ravens gearbeitet und ein geschätzter Ratgeber für die Spieler. „Geliebte Legende“ Biscotti würdigte Brigance als „geliebte Legende“ und betonte, wie leicht es gewesen sei, eine besondere Verbindung zu ihm zu spüren. Sein ansteckendes Lächeln und seine Lebensfreude machten ihn zu einem Helden für die Ravens und die Stadt Baltimore, so Biscotti. Brigance engagierte sich auch im Kampf gegen ALS und setzte sich für die Gemeinschaft ein. Auch zahlreiche Football-Fans meldeten sich in den sozialen Medien zu seinem Tod, sie ehrten Brigance als Legende und erinnerten an seinen starken Willen, immer weiterzumachen. Die Diagnose ALS, eine Krankheit die Nerven im Rückenmark und Gehirn angreift, hatte Brigance 2007 bekommen – fünf Jahre nach seinem Karriereende. In der NFL war er neben den Ravens auch für die Miami Dolphins, die St. Louis Rams und die New England Patriots aufgelaufen. Für die Ravens arbeitete er nach dem Ende seiner Spielerlaufbahn dann seit 2004.
O.J. Brigance: Super-Bowl-Champion ist tot
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Barça: Flick schlägt Transfer-Alarm
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BVB-Einkauf: Die drei wichtigsten Antworten zu Veerman
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Eberl-Vertrauter vor Bayern-Rauswurf
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„Last Soul Ultra“: 80 Stunden ohne Schlaf – drei Läufer kämpfen um den Sieg
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160 Athleten gingen vor drei Tagen an den Start. Inzwischen laufen nur noch drei von ihnen – und das so lange, bis nur noch einer übrig ist. 448,9 Kilometer. Ungefähr so lang ist der Weg von Duisburg bis nach Kiel. Mit dem Auto braucht man dafür etwa fünfeinhalb Stunden, mit dem Fahrrad mindestens einen ganzen Tag – wenn man es denn schafft. Und zu Fuß? Im besten Fall 67 Stunden. Jedenfalls legte der Ultraläufer Kim Gottwald die Distanz in dieser Zeit beim „Last Soul Ultra“-Rennen im vergangenen Jahr zurück. Ohne längere Pause, so ziemlich ohne Schlaf. Der Wettbewerb gehört zu den sogenannten Backyard-Ultras: In dem Lauf-Format starten Athleten zu jeder vollen Stunde in eine 6,7 Kilometer lange Runde. Wer vor 60 Minuten fertig ist, darf in der Restzeit essen, ein Nickerchen machen oder sich sonst wie erholen. Pünktlich zur nächsten Runde müssen alle wieder an der Startlinie stehen – sonst ist man ausgeschieden. Der Haken: Gelaufen wird so lange, bis nur noch einer steht. Das Rennen kann sich so über Tage ziehen. Es geht um seine Zukunft: Bayern-Star kündigt Gespräche an Tennisstar vor US Open : Die Welt ist jetzt eine andere für Alexander Zverev Am vergangenen Freitag startete das nächste „Last Soul Ultra“-Rennen – ohne den Titelverteidiger Gottwald. „Ich würde lügen, würde ich sagen, ich würde nicht gerne mitlaufen“, sagt der 23-Jährige. Wegen einer nicht komplett verheilten Verletzung entschied er sich gegen die Teilnahme an der zweiten Ausgabe des Rennens, das er selbst mit initiiert hat. Von 160 Athleten sind am Montagabend nur noch drei übrig: US-Amerikaner Mark Dowdle und die zwei Deutschen Norman Mascher-Aspensjö und Ayyoub El Osrouti. Letzterer ist der einzige der drei, der bereits im vergangenen Jahr an dem Rennen teilnahm und Zweiter wurde. Seine Marke von 66 Runden hat er inzwischen geknackt. Denn die drei sind bereits in Runde 80 (Stand Montag, 21.13 Uhr). Ein Format, das fesselt Challenges mit Distanzen, die manchen Menschen schon beim Zuhören Muskelkater bescheren, sind in der Social-Media-Welt längst nichts Spektakuläres mehr. Der Algorithmus pusht die extremen Inhalte und macht sie zu omnipräsenten Medienereignissen. Hunderttausende verfolgten etwa im Mai den 600-Kilometer-Lauf von Arda Saatçi in Kalifornien. Auch das „Last Soul Ultra“ wird seit Tagen von Zehntausenden Zuschauern im Livestream bei YouTube verfolgt. Am Montagabend beobachten über 62.000 Menschen die 80. Runde der drei noch übrig gebliebene Athleten (Stand: 21.20 Uhr).
Leichtathletik-EM: Bebendorf holt Bronze – und ist darüber enttäuscht
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Bei der EM sichert sich Karl Bebendorf die Bronzemedaille. Einen Tag danach gibt er einen Einblick in seine Gefühlswelt. Der deutsche Hindernisläufer Karl Bebendorf hat seinen Medaillengewinn bei der Leichtathletik-EM mit etwas Abstand eingeordnet – und dafür bittere Worte gewählt. „Ich bin ehrlich mit euch: So viel Enttäuschung habe ich seit langem nicht verspürt“, schrieb der 30-Jährige bei Instagram. Am Sonntag hatte er noch Bronze beim 3.000-Meter-Hindernislauf gewonnen. Nur Teamkollege Frederik Ruppert (Gold) und der Luxemburger Ruben Querinjean (Silber) waren schneller. „Ein Jahr harte Arbeit. Opfer, von denen ich früher nicht mal wusste, dass es sie gibt. Eine Vorbereitung, die nahezu perfekt lief“, schrieb Bebendorf weiter. Alles sei auf diesen einen Tag ausgerichtet gewesen. „Und am Ende steht ein Ergebnis, das das nicht widerspiegelt.“ Ein Platz auf dem Podest, wie schon beim Bronzegewinn vor zwei Jahren in Rom, genügt Bebendorf nicht mehr: „Meine Ambitionen haben sich verändert. Ich bin nicht mehr da, um dabei zu sein oder auf der Stelle stehenzubleiben“, hieß es weiter. Der Sportler stehe morgens auf, „um der Beste zu sein. Nicht, um um Bronze zu laufen“. An seinen eigenen Fähigkeiten zweifelt er trotz der Enttäuschung nicht: Mein Körper ist in der Verfassung, Großes zu erreichen. Ich spüre das in jeder Einheit. Was mir bleibt, ist Bronze und ein Feuer, das größer ist als vorher.“ Rein sportlich war Bebendorf mit Rückenwind nach Birmingham gestartet. Mit seiner Saisonbestzeit von 8:05,55 Minuten war er vor der EM auf Rang zwei der europäischen Jahresbestenliste geführt worden – direkt hinter Ruppert. Entsprechend hoch waren seine Erwartungen an das Finale. Aber: Die Saison sei noch lange nicht vorbei, so Bebendorf. Seine Botschaft: „Der Tag wird kommen. Versprochen“, schloss er sein Statement.
30 Millionen für Kean
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Wechselt Moise Kean (26) innerhalb der Serie A? Wie Gianluca Di Marzio und Fabrizio Romano übereinstimmend berichten, hat Como 1907 dem AC Florenz ein Angebot von summa summarum 30 Millionen Euro (…)
Fifa-Direktor Lamour stellt sich gegen Infantino – und wird gefeuert
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In einem Brief stellt sich Kevin Lamour gegen seinen Chef und nimmt einen möglichen Jobverlust in Kauf. Nun ist es so gekommen. Gut zwei Wochen nach der scharfen Kritik von Kevin Lamour an Fifa-Präsident Gianni Infantino hat sich der Weltverband des Fußballs von seinem Betriebsdirektor getrennt. Die Fifa bestätigte am Montagabend einen Bericht der „New York Times“ auf Anfrage des Sport-Informations-Dienstes. „Die Fifa kann bestätigen, dass die Zusammenarbeit mit Kevin Lamour als Chief Operating Officer am 17. August 2026 beendet wurde“, teilte der Verband mit. „Die Fifa dankt Kevin für seine zwei Jahre im Dienst und wünscht ihm alles Gute für die Zukunft.“ Ansonsten werde zum Thema „kein weiterer Kommentar“ abgegeben. Kommentar zum Fifa-Boss: Das muss Infantinos Ende sein Nach Bekanntwerden von Infantinos Plan, Anteile an der WM und anderen Turnieren an Investoren zu verkaufen, hatte Lamour sich eindeutig gegen seinen Chef gestellt. Infantino habe seine Mitarbeiter hintergangen, schrieb Lamour in einem offenen Brief. Er nehme in Kauf, wegen seiner Kritik gegebenenfalls seinen Job zu verlieren. So ist es nun gekommen. Nach einem gewaltigen Aufschrei quer durch den Fußball hat Infantino seine Investorenpläne verworfen. Derzeit sammelt er Unterstützer, um sich bei der Wahl im März als Präsident bestätigen zu lassen. Die Europäische Fußball-Union (Uefa) droht weiterhin mit einem Boykott von Fifa-Turnieren.