Nach seinem erneuten Zusammenbruch erklärt Jamal Musiala, er leide an Absencen. Aus dem Verein sickert eine Einordnung durch. Der FC Bayern München rechnet damit, dass Jamal Musiala seine Karriere trotz einer neurologischen Dysfunktion fortsetzen kann. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus dem Verein erfuhr, gebe es derzeit keine Hinweise, dass der Nationalspieler nicht weiter auf dem Niveau spielen könne. Der Offensivmann war am Dienstagabend beim Testspiel des FC Bayern gegen den 1. FC Heidenheim nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung auf dem Platz zusammengesackt. Wenige Tage zuvor war er auch beim Spiel gegen RB Leipzig zusammengebrochen. Beide Male musste er in der Folge ausgewechselt werden. Erneuter Zusammenbruch: Thomas Müller reagiert auf Jamal Musialas Erkrankung Jamal Musiala leidet an Absencen: Eine oftmals falsch eingeschätzte Krankheit Nach der Partie in Heidenheim meldete sich Musiala auf Instagram zu Wort. Er berichtete, dass bei ihm „temporär kurz auftretende, aber gut behandelbare Absencen festgestellt“ wurden. Musiala-Einsatz ungewiss – Bayern muss beim BVB ran Während vom FC Bayern eine Stellungnahme zur kurz- bis mittelfristigen Zukunft des Nationalspielers noch aussteht, meldeten sich die ersten Ärzte schon zu Wort. Prof. Christoph Kleinschnitz, Chef der Neurologie der Uniklinik Essen, und Medizinjournalist Dr. Christoph Specht ordneten die Erkrankung ebenfalls als behandelbar ein. Musiala muss sich aber womöglich auf eine längerfristige Therapie mit Medikamenten einstellen. Ob der 23-Jährige dem FC Bayern zum Saisonstart zur Verfügung steht, ist unklar. Die Münchener treten am Samstagabend (ab 20.30 Uhr im Liveticker bei t-online) im Rahmen des Supercups bei Borussia Dortmund an. Sechs Tage später eröffnen die Münchener die neue Bundesliga-Saison mit einem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart .
FC Bayern in Sorge: Jamal Musiala droht wohl nicht das Karriere-Ende
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Tennis-Star Nick Kyrgios nach Kokain-Test provisorisch gesperrt
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Nick Kyrgios ist nach einem positiven Dopingtest vom Profi-Tennis suspendiert. Was er auf Instagram dazu schreibt, ist ungewöhnlich offen. Der australische Tennisprofi Nick Kyrgios ist seit dem 4. August provisorisch gesperrt. Er hat beim ATP-Turnier auf Mallorca eine Dopingprobe abgegeben, in der ein Kokain-Abbauprodukt nachgewiesen wurde. Auf Instagram räumte Kyrgios den Fehler ein und kündigte an, sich für 28 Tage aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen. Die Probe hatte Kyrgios am 22. Juni bei den Mallorca Open abgegeben. Darin fanden sich Spuren von Benzoylecgonin – einem Stoffwechselprodukt von Kokain. Die Internationale Agentur für Integrität im Tennis (ITIA) bestätigte den Fall. Kyrgios kann Einspruch einlegen, hat dies bislang aber nicht getan. Unter der Sperre darf er weder spielen noch als Coach tätig sein. Auch Grand Slams und Turniere der ATP-Tour darf er nicht besuchen. Zweiter Erfolg im zweiten Match: Zverev entschuldigt sich nach unschöner Szene Kokain steht auf der Verbotsliste der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada). Für positive Tests außerhalb des Wettkampfs gelten reduzierte Strafen. Kyrgios‘ Probe stammt jedoch aus einem Turnier, bei dem er im Einzel antrat – er verlor in der ersten Runde gegen Adam Walton. Kyrgios hatte zuletzt mit Verletzungsproblemen zu kämpfen „Ich habe einen großen Fehler begangen“, schrieb Kyrgios auf Instagram. Er übernehme „die volle Verantwortung“ dafür. Über die vergangenen Jahre mit Verletzungen schrieb er: „Mein Körper war nicht in der Lage, das zu tun, was mein Verstand von ihm erwartet.“ Und weiter: „Mich damit abzufinden, dass meine Karriere sich dem Ende zuneigt, war schwieriger, als ich es mir je vorgestellt hatte. Nichts davon entschuldigt jedoch, was ich getan habe.“ Der 31-Jährige bestritt in dieser Saison nur wenige Einzel und kämpfte zuletzt mit Knie- und Handgelenksproblemen. Sein letztes Match war das Herrendoppel in Wimbledon – gemeinsam mit Alexander Bublik schied er in der ersten Runde aus. 2022 hatte Kyrgios das Wimbledon-Finale erreicht und war damals die Nummer 13 der Welt.
Leipzig-Flirt Parrott vor Wechsel
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45-Millionen-Angebot für Watkins
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VfL Wolfsburg: Alexander Bernhardsson kommt aus Kiel
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Der VfL Wolfsburg sichert sich Alexander Bernhardsson von Holstein Kiel. Dabei gab es auch Interesse von anderen großen Vereinen. Der VfL Wolfsburg hat Alexander Bernhardsson vom Zweitliga-Konkurrenten Holstein Kiel verpflichtet, wie der Verein mitteilte. Der 27-jährige schwedische Nationalspieler erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029. Laut „Kicker“ zahlt Wolfsburg für den Rechtsaußen fünf Millionen Euro plus vereinbarte Boni. Sportdirektor Pirmin Schwegler sagte in einer Stellungnahme: „Wir freuen uns daher sehr, dass er sich trotz namhafter Konkurrenz für den VfL entschieden hat.“ Medienberichten zufolge soll sich zuletzt vor allem der FC Valencia aus der ersten spanischen Liga intensiv um den Schweden bemüht haben. Bernhardssons Bilanz in Kiel Bernhardsson absolvierte insgesamt 57 Pflichtspiele für Holstein Kiel, davon 19 in der Bundesliga . Dabei erzielte er 15 Tore und bereitete 14 weitere vor. Schwegler erklärte zum Profil des Neuzugangs: „Alexander ist offensiv flexibel einsetzbar und bringt mit seiner Schnelligkeit, seinem starken Antritt und seiner Beweglichkeit vielversprechende Qualitäten mit.“ Bei der Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko hatte Bernhardsson zum schwedischen Aufgebot gehört – gemeinsam mit seinem neuen Teamkollegen Mattias Svanberg. In allen drei Gruppenspielen stand er in der Startelf.
Wegbegleiter melden sich: Emotionale Reaktionen auf Musialas Erkrankung
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Jamal Musiala ist beim FC Bayern erneut auf dem Platz zusammengebrochen. Von Mitspielern und Gegnern erhält er reichlich Zuspruch. Beim zweiten Zusammenbruch innerhalb weniger Tage hat Jamal Musiala die Fußballwelt in Sorge versetzt. Der Bayern-Star erklärte danach auf Instagram, dass bei ihm neurologisch bedingte Bewusstseinsaussetzer, sogenannte Absencen, festgestellt wurden. Es folgte eine Welle der Aufmunterung. „Das Wichtigste zuerst – mir geht es gut! Ich bin besonders dankbar für eure Nachrichten und euren Support“, schrieb Musiala knapp eine Stunde nach Spielende. Er befinde sich auf „einem guten Weg. Was mir auf diesem Weg am meisten hilft, ist, mit meinem Team und eurem großartigen Support weiter Siege & Titel zu jagen“. Ärzte erklären Absencen: Musiala könnte „dauerhafte Therapie“ benötigen Jamal Musiala leidet an Absencen: Eine oftmals falsch eingeschätzte Krankheit Der Beitrag sammelte innerhalb von zwei Stunden rund 450.000 Likes und 13.000 Kommentare, am Mittwochmorgen steht er bei über einer Million Likes und 22.000 Kommentaren. Darunter finden sich viele Wegbegleiter des Nationalspielers. Teamkollege Aleksandar Pavlović schrieb: „Alle stehen hinter dir.“ Aus Kanada meldete sich Thomas Müller . „Keine Sorge, Jamal – wir stehen an deiner Seite“, kommentierte der langjährige Bayern-Profi. Der Zuspruch für Musiala war schon im Heidenheimer Stadion groß Manuel Neuer , Florian Wirtz , Nick Woltemade und Musialas langjähriger Freund Jude Bellingham reagierten mit Herzen. Rekordnationalspieler Lothar Matthäus schrieb: „Bleib stark.“ Und auch der FC Bayern kommentierte: „Wir stehen immer hinter dir, Jamal!“ Den Genesungswünschen schloss sich auch FCB-Gegner Heidenheim an. „Gute Besserung, Jamal Musiala. Die Gesundheit steht über allem, deshalb wünschen wir dir nur das Beste“, teilte der Zweitligist mit. Schon während des Spiels war die Anteilnahme groß. Profis beider Mannschaften bildeten einen Kreis, um den am Boden liegenden Musiala vor Blicken zu schützen. Kurz darauf hallten „Jamal Musiala“-Gesänge durch das Stadion. Bayern-Sportvorstand Max Eberl sagte in Anbetracht dieser Reaktionen noch in den Katakomben der Arena: „Das ist das Schöne im Fußball. Wenn dort etwas passiert, wie beim Zusammenbruch von Eriksen, oder wie jetzt bei Jamal, dass alle verstehen, dass Fußball die schönste Nebensache der Welt ist und dass es um etwas ganz anderes geht. Das ist ein gutes Zeichen und gibt mir ein gutes Gefühl, dass wir als Gesellschaft zusammenstehen, wenn so etwas passiert.“