Ein Heimsieg könnte Schalke die Rückkehr in die Bundesliga sichern. Rund um das Spiel werden bereits im Vorfeld besondere Vorkehrungen getroffen. Der FC Schalke 04 steht kurz vor seiner Rückkehr in die Bundesliga . Sollte der Klub am Samstagabend gegen Fortuna Düsseldorf gewinnen, wäre der Aufstieg perfekt (ab 20.30 Uhr im t-online-Liveticker). Die Verantwortlichen planen bereits die Feierlichkeiten – allerdings unter klaren Bedingungen, die sich deutlich von traditionellen Aufstiegsszenarien unterscheiden. Im Zentrum steht die Sorge vor einem möglichen Platzsturm. Nach Informationen der „Bild“-Zeitung soll dieser noch vor dem Spiel durch den Klub offiziell untersagt werden. Hintergrund ist die Befürchtung, dass Fans nach Abpfiff unkontrolliert in den Innenraum gelangen könnten. Ein vergleichbarer Moment aus dem Jahr 2022 wirkt dabei nach. Damals kam es beim Aufstieg zu vielen Verletzten, darunter auch neun Schwerverletzte. Der leitende Polizeidirektor sagte damals im Anschluss: „Dieser Platzsturm hätte auch in einer Katastrophe enden können.“ Es drohen klare Konsequenzen Problematisch ist dabei die bauliche Situation in der Veltins-Arena. Zwischen Tribünen und Spielfeld liegen teils mehrere Meter Höhenunterschied. An einigen Stellen müssten Fans Höhen von bis zu 3,8 Metern überwinden. In Kombination mit dicht gedrängten Menschen und möglichem Alkoholkonsum ergibt sich daraus ein erhebliches Risiko. Ein generelles Alkoholverbot für das Spiel ist nach aktuellem Stand jedoch nicht vorgesehen. Stattdessen setzt der Klub auf offenbar andere Maßnahmen und droht mit klaren Konsequenzen: Sollte es zu einem Platzsturm kommen, könnte die geplante Aufstiegsfeier sofort beendet werden. In diesem Fall würden sich Spieler und Verantwortliche direkt in die Katakomben zurückziehen. Bleibt der Innenraum dagegen frei, ist ein geregelter Ablauf geplant. Die Mannschaft soll sich dann in verschiedene Stadionbereiche begeben, um gemeinsam mit den Fans zu feiern – ohne Gedränge auf dem Rasen. Zur Durchsetzung der Vorgaben werden derzeit laut Bericht zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen geprüft. Dazu zählen eine deutliche Aufstockung des Ordnungspersonals sowie eine verstärkte Polizeipräsenz. Auch bauliche Anpassungen wie das Entfernen von Zugängen zum Innenraum stehen zur Diskussion, sind aber noch nicht entschieden.