WM 2026: Ex-Bundestrainer Jogi Löw sieht Deutschland im Finale

Joachim Löw lobt die Entwicklung der Nationalmannschaft, benennt aber einen wiederkehrenden Schwachpunkt. Er nennt seinen Finaltipp für die WM 2026, an dem er nicht mit Kritik spart. Gut einen Monat vor dem WM-Start hat der frühere Bundestrainer Joachim Löw der deutschen Nationalmannschaft mangelnde Konstanz attestiert. Bei einer Bühnenveranstaltung „Ein runder Abend – mit Fußball & Freunden“ von Reiner Calmund sagte er, Deutschland sei in der Lage „eigentlich jeden zu schlagen“, lasse aber zu oft nach und bringe Gegner zurück ins Spiel. „Zehn Minuten nur geweint“: Niklas Süle beendet seine Karriere im Sommer Bayern verpasst das CL-Finale: Das ist ein Skandal Den Umbruch der vergangenen Jahre bewertete Löw positiv. Nach den WM-Turnieren 2018 und 2022 hätten junge Spieler wie Florian Wirtz und Jamal Musiala neue Impulse gebracht. Löw sagte: „Die Mannschaft ist in den letzten zwei, drei Jahren deutlich besser geworden.“ Auch über Leroy Sané sprach Löw. Der Nationalspieler verfüge über „außergewöhnliche Fähigkeiten“, rufe sein Potenzial jedoch zu selten konstant ab. Löw glaubt an Deutschland im WM-Endspiel Zur Aufstockung der WM auf 48 Teams äußerte er sich kritisch. Das Turnier werde zu groß und zu lang: „Da geht viel Qualität verloren.“ Die Belastung der Spieler steige durch die längere Spiel- und Erholungsphase. Löw glaubt zudem, dass diese Erweiterung noch nicht abgeschlossen sei – eine WM mit 64 Teilnehmern hält er langfristig für möglich. Seinen Finaltipp gab Löw ohne Zögern ab: Deutschland trifft im Endspiel auf Brasilien und gewinnt. Das Turnier beginnt am 11. Juni und endet am 19. Juli mit dem Finale in East Rutherford.