Der Däne Jonas Vingegaard triumphiert beim Giro d’Italia und steigt in einen erlesenen Kreis auf. Sein Erfolg verspricht mit Blick auf die Tour de France Spannung. Mit dem Gesamtsieg beim Giro d’Italia hat Jonas Vingegaard als achter Profi der Geschichte alle drei großen Rundfahrten gewonnen. Der 29-jährige Däne setzte sich in der Endabrechnung mit mehr als fünf Minuten Vorsprung durch. Zu dieser Gruppe zählen Jacques Anquetil, Felice Gimondi, Eddy Merckx, Bernard Hinault, Alberto Contador, Vincenzo Nibali und Chris Froome. Vingegaard hatte die Tour de France 2022 und 2023 gewonnen. Im vergangenen Jahr folgte der Gesamtsieg bei der Vuelta. „Eigentlich wollte ich das Rosa Trikot holen und eine Etappe gewinnen. Jetzt ist es Rosa plus fünf Etappen geworden. Das lief besser, als ich es mir vorstellen konnte“, sagte Vingegaard im rosa Führungstrikot im Ziel. Vingegaard will nicht an Tour de France denken Nach der abschließenden 21. Etappe in Rom lag er 5:22 Minuten vor dem Österreicher Felix Gall und 6:25 Minuten vor dem Australier Jai Hindley vom deutschen Red-Bull-Team. Den Tagessieg holte sich der Italiener Jonathan Milan im Sprint. Sein Dauerrivale Tadej Pogačar war beim diesjährigen Giro nicht am Start. Die beiden treffen bei der Tour de France wieder aufeinander. Das Rennen beginnt am 4. Juli mit dem Grand Départ in Barcelona. Auch der letztjährige deutsche Tour-Dritte Florian Lipowitz wird dort starten. Mit Frankreich-Gedanken wollte sich der Mann in Rosa am Sonntag aber noch nicht befassen: „Wir werden erstmal unseren Feiertag in Rom genießen.“