Mexikos Stürmer Raúl Jiménez läuft im WM-Eröffnungsspiel gegen Südafrika mit einer Schutzbandage auf. Dahinter steckt eine Geschichte, die seinen Karriereweg fast beendet hätte. Während Mexiko das WM-Eröffnungsspiel gegen Südafrika 2:0 gewann, fiel besonders Raúl Jiménez auf. Nicht nur durch das Tor, das er erzielte, sondern auch durch ein markantes, schwarzes Haarband. Was zunächst nach einem modischen Accessoire aussieht, hat aber einen ernsten und medizinischen Hintergrund. Ende 2020 kollidierte Jiménez in einem Premier-League-Spiel, damals für die Wolverhampton Wanderers, mit dem damaligen Arsenal-Profi David Luiz. Der Mexikaner erlitt dabei einen Schädelbasisbruch und eine Hirnblutung – seitdem trägt er bei jedem Spiel besagte Schutzbandage. Neuerung bei der WM : Geldmacherei durch die Hintertür? Wegen einer Kriegsszene: WM-Teilnehmer muss Trikotdesign ändern Bei einer Ecke prallten die beiden Spieler damals mit den Köpfen zusammen. Jiménez blieb bewusstlos auf dem Platz liegen. Ärzte operierten ihn sofort im Krankenhaus und stellten dabei auch eine Hirnblutung fest. Ob der Stürmer, der mittlerweile beim FC Fulham spielt, wieder fit wird, blieb lange offen. Nach monatelanger Reha feierte er im August 2021 sein Comeback für Wolverhampton. In der Vereinsdokumentation „Code Red“ berichtete Jiménez, die Ärzte hätten ihm erklärt, es sei ein kleines Wunder, dass er wieder auf höchstem Niveau spielen könne. Im WM-Eröffnungsspiel gegen Südafrika führte der 35-Jährige Mexikos Angriff an – in seinem 128. Länderspiel erzielte er sein 46. Tor. Es war bei seiner vierten WM-Teilnahme sein erstes Tor bei solch einem Turnier.