Fall Balogun: DFB-Präsident Bernd Neuendorf fordert Aufklärung von der Fifa

Laut Medienberichten soll Trump Infantino persönlich angerufen haben – woraufhin die Fifa Baloguns Rotsperre zur Bewährung aussetzte. DFB-Präsident Neuendorf verlangt eine Erklärung. DFB-Präsident Bernd Neuendorf fordert vom Fußball-Weltverband Fifa rasche Aufklärung im Fall des US-Stürmers Folarin Balogun. Dessen Rotsperre aus dem WM-Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina hatte die Fifa am Sonntag zur Bewährung ausgesetzt – laut AFP und der „New York Times“ nachdem US-Präsident Donald Trump persönlich bei Fifa-Präsident Gianni Infantino angerufen hatte. WM 2026 : Hier bahnt sich ein Riesenskandal an Trump-Intervention? : US-Regierung reagiert vielsagend Neuendorf gehört dem Fifa-Council an und ließ dem SID mitteilen: „Die Fifa sollte sich jetzt rasch zu Berichten erklären, wonach der Entscheidung zur Aussetzung der Roten Karte gegen den amerikanischen Spieler Folarin Balogun ein Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und Fifa-Präsident Gianni Infantino vorausgegangen sein soll.“ Und weiter: „Der Eindruck, dass es hier eine aktive Einflussnahme der Politik auf den Sport gegeben hat, muss zügig und schlüssig ausgeräumt werden. Es geht um die Integrität des Wettbewerbs und die Glaubwürdigkeit der Fifa.“ Durch die ausgesetzte Sperre ist Balogun für das WM-Achtelfinale der USA gegen Belgien am Dienstag spielberechtigt. Die Partie beginnt um 2.00 Uhr MESZ.